Inhaltsverzeichnis
1. Beschreibung des Auszubildenden
Personaldaten
1.1 Lern- und Leistungsfähigkeit
1.2 Sozialverhalten
1.3 Motivation
1.4 Vorbereitung im Hinblick auf das Thema
2. Beschreibung der Ausgangslage, der Lernsituation,
didaktische Planung der Ausbildungseinheit, sowie
Festlegung der Lernziele
2.1 Didaktische Planung der Ausgangslage
2.2 Lernziele
- Richtlernziele
- Groblernziele
- Feinlernziele
2.3 Qualifikationsziele
- Kognitive Lernziele
- Affektive Lernziele
- Psychomotorische Lernziele
2.4 Arbeitszergliederung
3. Begründung der Methodenauswahl und Beschreibung der
Ausbildungseinheit
3.1 Begründung der Methodenauswahl
3.2 Beschreibung des Ablaufs
4. Begründete Zuordnung der benötigten Ausbildungsmittel
1. Beschreibung des Auszubildenden Personaldaten
Der Auszubildende Mike X. hat im August 2005, im Alter von 18 Jahren, eine Ausbildung in unserem Betrieb zum Kraftfahrzeug-mechatroniker begonnen. Vorher absolvierte er die Fachoberschulreife auf einer Gesamtschule. Zur Zeit befindet er sich im zweiten Lehrjahr.
1.1 Lern- und Leistungsfähigkeit
Herr X. hat während seiner Zeit, die er bisher bei uns beschäftigt ist, stets bewiesen, dass er in der Lage ist seine erworbenen theoretischen Kenntnisse in die Praxis umzusetzen. Er versucht stets sein Wissen und Können zu erweitern. Bei praktischen Arbeiten ist er äußerst konzentriert und erledigt seine Arbeit zuverlässig.
1.2 Sozialverhalten
Herr X. war zu Beginn seiner Ausbildung ein ruhiger und zurückhaltender junger Mann. Nachdem er jedoch einige Zeit bei uns beschäftigt war, begann er sicherer zu werden und man konnte erkennen, dass er sich gut in unserem Betrieb eingelebt hat. Mit den Mitarbeitern kommt Herr X. gut zurecht und zeigt ihnen gegenüber stets Respekt. Rat und Hilfestellung nimmt er gerne an. Bei Kritik jedoch wirkt er vorerst unzufrieden, versucht aber dann aus seinen Fehler zu lernen. Anfallende Arbeit nimmt er selbständig wahr und setzt das ihm anvertraute Werkzeug entsprechend ein, wobei er seinen Arbeitsbereich stets ordentlich hält.
1.3 Motivation
Herr X. ist ein selbstständiger Auszubildender, der die Gabe hat, sich auch bei Misserfolgen neu zu motivieren, um die ihm gestellten Aufgaben zu erfüllen. Bei manchen Problemlösungen braucht er jedoch einige Hilfestellungen, um auf das gewünschte Ergebnis zu kommen. Nach seiner Berufsausbildung möchte er zunächst einmal Berufserfahrungen sammeln, um später sein angestrebtes Ziel, den Meisterbrief zu machen, erreichen zu können.
1.4 Vorbildung im Hinblick auf die Unterweisung In der heutigen Arbeitsunterweisung geht es um das Thema Bremsbeläge und Bremsscheibe, die vorne zu erneuern sind. Diese Arbeit ist bezogen auf den Ausbildungsrahmenplan zum Kraftfahrzeugmechatroniker im zweiten Lehrjahr. Der §4 Nr.16, „Montieren, Demontieren und Instandhalten von Kraftfahrzeugen deren Systeme, Baugruppen und Bauteilen...“, verweist auf diese Arbeitsunterweisung.
Es ist noch zu erwähnen, dass Herr X. bei dieser Arbeit schon häufiger unter Anleitung anderer Gesellen mitwirkten konnte. Eine alleinige Erneuerung der Bremsbeläge und Bremsscheiben hat er bisher noch nicht durchgeführt. In der Berufsschule wurde bereits auf das Thema Bremse und Bremssysteme eingegangen. Des weiteren war Herr X. auf einer überbetrieblichen Ausbildung zum Sachgebiet Bremsenkunde.
Die Handhabung der Wergzeuge für diesen Arbeitsablauf ist Herrn X. durch den Routinedienst in unserem Betrieb bekannt. Da bei uns zwei mal im Jahr Schulungen im Bereich Unfallverhütung und Umweltschutzbestimmung durchgeführt werden, sind diese Bestimmungen Herrn X. sehr gut vertraut.
2. Beschreibung der Ausgangslage, der Lernsituation, didaktische Planung der Ausbildungseinheit sowie Festlegung der Lernziele
2.1 Didaktische Planung und Ausgangslage
Die heutige Ausbildungsunterweisung dient dazu, dass Herr X. seine theoretischen und erworbenen Kenntnisse im Bereich „Bremssysteme prüfen und Instand setzen“ in die Praxis umzusetzen und zu verfestigen. Weiterhin soll festgestellt werden, ob er sein Wissen in die Praxis umsetzen kann. Die Aufgabe, die ich Herrn X. stellen werde, scheint nach meinem Ermessen gut zu ihm zu passen. Sie wird ihn nicht über- bzw. unterfordern. Die Unterweisung werde ich um 09:50 Uhr, kurz nach der Frühstückspause beginnen, da zu dieser Tageszeit die Aufnahmefähigkeit am höchsten ist. Für die Unterweisung mit Herrn X. plane ich ca. 30 bis 40 Minuten ein.
Für die Unterweisung habe ich unseren Frühstücksraum gewählt, da dieser abseits vom Arbeitslärm gelegen ist. Somit ist sichergestellt, dass die Unterweisung ohne Unterbrechungen und in Ruhe durchgeführt werden kann.
Für die Zeit der Unterweisung habe ich meine Aufgaben an meinen Stellvertreter übergeben, sodass wir beide ungestört sind und ich meine volle Aufmerksamkeit auf Herrn X. richten kann. Für den praktischen Teil der Ausbildung verfügt unsere Werkstatt über einen extra eingerichteten Arbeitsplatz. Herr X. kann sich so auf die bevorstehende Aufgabe konzentrieren und wird nicht durch andere Mitarbeiter gestört. Nach der Unterweisung wird Herr X. eine kurze Pause bekommen. So kann er sich die ihm gestellten Aufgaben noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Danach begeben wir uns zum Arbeitsplatz. Das Arbeitsobjekt ist in diesem Fall ein Kundenfahrzeug, das unter keinem Fertigungszeitdruck steht.
2.2 Lernziele Richtlernziele
Richtlernziel ist nach dem Ausbildungsrahmenplan §4 Nr.16 „Montieren, Demontieren und Instandsetzen von Kraftfahrzeugen deren Systeme, Baugruppen und Bauteilen...“. Groblernziel
Das Groblernziel wird sein, dass Herr X. selbstständig die Vorderradbremse fachgerecht demontieren und montieren kann. Feinlernziel
Das Feinlernziel ist in diesen Fall ein genaues Arbeiten am Bremssystem.
Arbeit zitieren:
Miriam Findelkind, 2007, Vorderradscheibenbremse prüfen und instand setzen (Unterweisung Kraftfahrzeugmechatroniker / -in), München, GRIN Verlag GmbH
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Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 6 Seiten
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