Inhaltsverzeichnis
1. Themenbegründung
1.1 Inhaltsangabe
1.2 Bezug zur Ausbildungsordnung
1.3 Bedeutung für das Berufsleben
1.4 Bedeutung für die Ausbildung
2. Didaktische Analyse
2.1 Sachlogische Einordnung
2.2 Grobziele
2.3 Feinziel und Lernschritte
2.4 Angestrebte zu vermittelnde Schlüsselqualifikationen
2.5 Zuordnung der Lernziele zu Verhaltensbereichen
3. Adressatenanalyse
3.1 Ausbildungsteilnehmer
3.2 Konsequenzen der Analyse
4. Rahmenbedingungen
4.1 Lernort
4.2 Lerndauer
5. Methoden
5.1 Darstellung der verwendeten Methoden
5.2 Begründung der Methodenwahl
6. Ablauf der Unterweisung
7. Medieneinsatz
Dipl -Kfm (FH) Christian Klein
Konzept zur Durchführung einer Ausbildungseinheit
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1 Themenbegründung
1.1 Inhaltsangabe
Die Leistungsfähigkeit von Unternehmen in der sich globalisierenden Wirtschaft wird zusehends durch die Qualität der Datenverarbeitung und daraus resultierenden Nutzeffekten bestimmt. Das Thema „Prüfung und Erfassung von Kundendatensätzen“ ist für zukunftsorientierte Unternehmen unerlässlich um so die Vorteile von umfassenden Kundendatenbanken und den entsprechenden Auswahlmöglichkeiten im Zuge der Absatz- und Marketingorientierung zu nutzen.
1.2 Bezug zur Ausbildungsordnung
Das gewählte Thema ist in mehreren Richt- und Groblernzielen der Ausbildungsverordnung zur Berufsausbildung zum/zur Industriekaufmann/-frau festgelegt (vgl. §4 Ausbildungsverordnung in Ergänzung durch den nach §6 zugehörigen Ausbildungsrahmenplan).
1.3 Bedeutung für das Berufsleben
Durch die bereits aufgezeigte zunehmende Bedeutung von EDV-Systemen sammeln die Ausbildungsteilnehmer übergreifende Erfahrungen im grundsätzlichen Umgang mit Personal-Computern (PC). Über diese Qualifikation hinaus wird das Erkennen von innerbetrieblichen Zusammenhängen und gemeinsam genutzten Ressourcen, wie z. B. einer einheitlichen Kundendatenbank gefördert.
1.4 Bedeutung für die Ausbildung
Neben der Prüfungsrelevanz bietet die Ausbildung den Auszubildenden die Möglichkeit im weiteren Verlauf der Ausbildung tägliche Aufgaben im Umgang mit Kundendaten selbstständig zu bewältigen, was zu einer Erleichterung der Übungsphase und Erhöhung des Selbstständigkeitsgrades führt.
2 Didaktische Analyse
2.1 Sachlogische Einordnung
Die vorliegende Ausbildungseinheit ist in den Kontext der Arbeit mit Kundendaten an EDV Systemen eingebunden. Die vorhergehende Ausbildung „Bestimmungen des Datenschutzgesetzes“ hatte die Vermittlung von rechtlichen Grundlagen zum Ziel. Aufbauend auf die vorliegende Ausbildungseinheit folgt die Ausbildung „Verwendung von Kundendaten für absatzfördernde Maßnahmen“.
Dipl.-Kfm.(FH) Christian Klein
Die Ausbildung wird in der Ausbildungsverordnung, bzw. ergänzend im Ausbildungsrahmenplan durch die Vorgabe von Richt- und Groblernzielen thematisch eingeordnet. Das Feinlernziel ist durch den Ausbildenden formuliert und festgelegt und wird im folgenden Kapitel näher dargestellt. Markt- und Kundendaten erheben und
Marketing und Absatz (§4 Abs. 1 Nr. 5)
auswerten (lfdNr. a)
Alle Normangaben beziehen sich auf den Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Industriekaufmann/Industriekauffrau
Prüfung und Erfassung von Kundendatensätzen
Informations- und Kommunikationssysbetriebsüblichen Verfahren sichern und Daten und Informationen eingeben, mit Thema: „Prüfung und Erfassung von Kundendatensätzen“
(weitere Erläuterung in Kapitel 2.3)
Konzept zur Durchführung einer Ausbildungseinheit
Nennung der Ziele (§4 Abs. 1 Nr. 3.2)
Dipl.-Kfm.(FH) Christian Klein
(lfdNr. e)
pflegen
teme
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Daten und Informationen erfassen, ord-Informationsbeschaffung und - verwalten und auswerten
1 Tabelle 1: Sachlogische Einordnung der Ausbildung (§4 Abs. 1 Nr. 3.1) Verarbeitung (lfdNr. b)
2.2 Grobziele Richtlernziel Groblernziel Feinlernziel Zielsystem Ebene im
1
Konzept zur Durchführung einer Ausbildungseinheit
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2.3 Feinziel und Lernschritte
Die Definition des Feinzieles ergibt sich neben den vorangegangen (Kapitel 2.2) aufgeführten Rahmenbedingungen aus den Erfordernissen, aber auch den Ausbildungsmöglichkeiten des Ausbildungsbetriebes. Zur vollständigen und in den beruflichen Kontext eingebundenen Vermittlung der Lerninhalte werden im Folgenden vier Lernschritten definiert. Diese ermöglichen eine objektive und wiederholbare Überprüfung des Ausbildungserfolges.
1. Die Teilnehmer sollen die wichtigsten Merkmale der Datenschutzbestimmungen frei wiedergeben können.
2. Die Teilnehmer sollen fehlende oder fehlerhafte Kundendaten erkennen und anhand von Beispielen benennen können.
3. Die Teilnehmer sollen die Kundendaten fehlerfrei in das EDV-System eingeben können.
4. Die Teilnehmer sollen Kundendaten nach vorgegebenen Kriterien sortieren können und diese als Liste ausdrucken.
Das Feinlernziel, nämlich „Erkennen und benennen von fehlerhaften und/oder fehlenden Kundendaten und die fehlerfreie Eingabe dieser in ein DV-System“ ist erreicht, wenn alle aufgezeigten Lernschritte ohne Beanstandungen bearbeitet wurden.
2.4 Angestrebte zu vermittelnde Schlüsselqualifikationen
Die zu vermittelnden Schlüsselqualifikationen liegen mit Masse im Bereich der Individualkompetenzen. So ist die Vermittlung von Qualitätsbewusstsein, Zuverlässigkeit und Konzentrationsfähigkeit angestrebt. Zwar werden weitere Schlüsselqualifikationen wie z. B. Aufmerksamkeit berührt, jedoch bietet die Dauer der Ausbildung keine Gelegenheit diese auszuprägen. Durch die Anlage der Ausbildung und daraus resultierendem fehlendem Kundenkontakt sowie der Form der überwiegenden Einzelausbildung werden keine Sozialkompetenzen vermittelt. Mögliche Methodenkompetenzen, welche durch das Thema vermittelt werden können sind ebenfalls anlässlich der Dauer der Ausbildung nicht als Ziel gesetzt. Allgemein sei an dieser Stelle darauf verwiesen, dass Schlüsselqualifikationen nicht alleinig gelehrt/vermittelt werden können, sondern sich deren Förderung immer erst im Zusammenhang mit dem Inhalt und der Anlage der Ausbildung ergeben.
Dipl.-Kfm.(FH) Christian Klein
Arbeit zitieren:
Christian Klein, 2008, Prüfung und Erfassung von Kundendatensätzen (Unterweisung Industriekaufmann / -kauffrau), München, GRIN Verlag GmbH
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