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Unterweisungsentwurf
- Manuelle Bestimmung der Pulsfrequenz am Handgelenk -
Inhalt
1. Begründung der Themenwahl ................................................................................................ 2
1.1 Abgrenzung des Themas .................................................................................................. 2
1.2 Richtlinienbezug ............................................................................................................... 2
2. Rahmenbedingungen .............................................................................................................. 3
2.1 Vorstellung der ausbildenden Arztpraxis ......................................................................... 3
2.2 Vorstellung der Auszubildenden ...................................................................................... 3
2.3 Vorkenntnisse ................................................................................................................... 3
2.4 Lernort .............................................................................................................................. 4
2.5 Zeitpunkt und Dauer der Unterweisung ........................................................................... 4
3. Definition der Lernziele ......................................................................................................... 5
4. Methodische Gestaltung ......................................................................................................... 6
4.1 Begründung für die Wahl der 4-Stufen-Methode............................................................. 6
4.2 Ausbildungs- und Hilfsmittel ........................................................................................... 6
5. Unterweisungsablauf .............................................................................................................. 7
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1. Begründung der Themenwahl
1.1 Abgrenzung des Themas
Zu den Grundfertigkeiten und -kenntnissen einer Medizinischen Fachangestellten gehört es auch,
Untersuchungen und Behandlungen vorzubereiten. Die Bestimmung von Vitalwerten beim
Patienten ist dabei von besonderer Bedeutung.
Die manuelle Pulsmessung am Handgelenk stellt eine wichtige Methode dar, die
Funktionsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems zu beurteilen und ermöglicht Aussagen über den
allgemeinen Gesundheitszustand eines Patienten.
Die vollständige Pulsmessung beinhaltet neben der Pulsfrequenzbestimmung zusätzlich die
Pulsbeurteilung hinsichtlich der Pulsqualität und des Pulsrhythmus. Diese wird Bestandteil
einer zweiten Unterweisung in den folgenden Tagen sein.
1.2 Richtlinienbezug
Das Thema wurde in Anlehnung an die ,,Verordnung über die Berufsausbildung zum
Medizinischen Fachangestellten / zur Medizinischen Fachangestellten vom 26. April 2006" gewählt.
Zu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten lt. § 4 Ausbildungsberufsbild Nr. 8.1 -
Assistenz bei ärztlicher Diagnostik.
Genauer festgeschrieben im Ausbildungsrahmenplan in der Anlage 1 zu § 5 der AV - sachliche
Gliederung:
,,Untersuchungen
und
Behandlungen
vorbereiten,
insbesondere
Patientenbeobachtung durchführen, Vitalwerte bestimmen, ..." (§ 4 Nr. 8.1).
Einordnung lt. Ausbildungsrahmenplan Anlage 2 zu § 5 der AV - zeitliche Gliederung:
vor der Zwischenprüfung im 1.-18. Ausbildungsmonat 4. Ausbildungsabschnitt in einem
Zeitraum von fünf bis sechs Monaten (§ 4 Nr. 8.1, Lernziel b).
(s. Anlage 1: Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan)
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2. Rahmenbedingungen
2.1 Vorstellung der ausbildenden Arztpraxis
Die Ausbildung findet in der Allgemeinärztlichen Gemeinschaftspraxis von Herrn Dr. Immer und
Frau Dr. Fröhlich statt. Die Praxis hat seit ihrer Eröffnung vor vier Jahren die gleiche
Personalbesetzung und bildet erstmalig aus.
Zum Praxisteam gehören neben der Ausbildungsbeauftragten drei weitere Medizinische
Fachangestellte und seit über einem Jahr die Auszubildende Lisa N.
Das Betriebsklima ist offen, freundlich und von einem ,,Wir-Gefühl" bestimmt.
Die allgemeinärztliche Arztpraxis ist als Ausbildungspraxis besonders geeignet, da hier alle
Prüfungsrelevanten Inhalte vermittelt werden können.
Dennoch sind Ausbildungspraktika in kooperierenden Facharztpraxen vorgesehen. Die
Auszubildende soll die Möglichkeit erhalten, ihr Fertigkeitsspektrum zu erweitern.
Im Gegenzug werden einer ,,Austauschauszubildenden" Grundfertigkeiten innerhalb der
allgemeinärztlichen Praxis vermittelt.
2.2 Vorstellung der Auszubildenden
Die Auszubildende Lisa N. ist 19 Jahre alt und befindet sich z. Zt. im 3. Monat des 2. Lehrjahres in
der Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten.
Lisa zeigt sich sehr zuverlässig, wissbegierig und ehrgeizig. Sie beweist organisatorisches Talent,
Kontaktfähigkeit sowie manuelles Geschick.
An sie gestellte Aufgaben und Anforderungen setzt sie gewissenhaft, sorgfältig und zügig um.
Ihr aufgewecktes, freundliches und dennoch zurückhaltendes Wesen hinterlässt sowohl bei den
Patienten als auch bei allen Praxismitgliedern einen angenehmen Eindruck.
Ihre Intelligenz und ihr großes Interesse für die vielseitigen und anspruchsvollen Tätigkeiten
einer Medizinischen Fachangestellten sind der Vermittlung auch von komplexen
Handlungsabläufen äußerst förderlich. Aufgrund der von Lisa mitgebrachten berufsspezifischen
Schlüsselqualifikationen, steht dem positiven Verlauf der Ausbildung aus jetziger Sicht nichts
entgegen.
2.3 Vorkenntnisse
Lisa hat ihre schulische Ausbildung erfolgreich mit dem Abitur beendet. Ihr Entschluss für die
Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten reifte bereits in der 9. Klasse während eines
Berufspraktikums in einer gynäkologischen Arztpraxis.
Das 1. Ausbildungsjahr galt der Vermittlung von Kenntnissen und Fertigkeiten insbesondere im
verwaltungstechnischen und kommunikativen Bereich.
Sie ist u. a. vertraut im Umgang mit der speziellen PC-Arzt-Software, bearbeitet selbständig den
Posteingang und -ausgang, Vordrucke und Formulare, kann notwendige Arbeitsschutz- und
Unfallverhütungsvorschriften anwenden. Weitere Unterweisungen beinhalteten z. B.
,,Umweltschutz und Ergonomie am Arbeitsplatz", ,,Hygienemaßnahmen in der Arztpraxis",
,,Telefonische Terminvergabe", ,,Datenschutz Wie gehe ich mit Patientendaten um?".
Im 2. Ausbildungsjahr erlernt Lisa Fertigkeiten, mit denen sie in direkten körperlichen Kontakt
im Rahmen einer Patientenuntersuchung tritt.
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Annekathrin Müller
. 83 Punkte inklusive praktischem Teil und Prüfungsgespräch12.01.2010 09:40:15