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Ausgangssituation
1.2 Ausbildungsvoraussetzungen
Der Auszubildende Thomas Muster ist 17 Jahre alt und befindet sich im 6 Monat des ersten
Ausbildungsjahres. Vor seiner Ausbildung zum Elektroniker der Fachrichtung Informations-
und Telekommunikationstechnik, hat er die Realschule besucht und dort den Abschluss der
mittleren Reife erlangt.
Herr Muster wird im dualen System ausgebildet und besucht die Berufliche Schule der
Hansestadt Rostock für -Elektrotechnik/Elektronik-.
Der Auszubildende befindet sich jetzt im 2. Halbjahr des 1. Ausbildungsjahres.
Die ersten 4 Monate des 1. Ausbildungshalbjahres wurde der Auszubildende, gemäß dem
betrieblichen Ausbildungsplan, in der Werkstatt des Berufsbildungszentrum ( BBZ ) Rostock
ausgebildet. Dort sind ihm die Grundkenntnisse und -fertigkeiten der Metallverarbeitung, im
Rahmen eines Lehrgangs mit abschließender Beurteilung, vermittelt worden.
Die verbleibende Zeit des 1. Ausbildungshalbjahres wurde darauf verwandt, ihm die
Wichtigkeit der Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften ( UVV ) aufzuzeigen, sowie den
Auszubildenden im sorgfältigen Umgang mit Werkzeugen, seiner PSA (Persönliche
Schutzausstattung) und berufstypischen Arbeitsmitteln zu schulen, zu dem wurden ihm
Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebs erläutert.
Herr Muster ist sehr belastbar und beherrscht die für die vorangegangenen
Ausbildungsabschnitte geplanten Fertigkeiten sicher.
In den vorlaufenden Ausbildungen, in der Berufschule, sowie im Berufsbildungszentrum,
zeigte er sich stets motiviert und somit hohe Lernbereitschaft. Er ist sehr konzentriert und
kann auch komplizierte Zusammenhänge schnell erfassen. Seine Aufgaben führt er
ordentlich und gewissenhaft aus.
Sein Auftreten gegenüber den Ausbildern und den mitausbildenden Fachkräften ist
freundlich und hilfsbereit.
1.3
Betriebliche Situation
Herr Muster absolviert seine Ausbildung bei Elektro-Zelck Meisterbetrieb, einem
mittelständischen Unternehmen in Rostock. Im Betrieb begleitet ihn während der gesamten
Ausbildungszeit ein Ausbilder. Der Betrieb verfügt über eine kleine Lehrwerkstatt, wo dem
Auszubildenden der überwiegende Teil der Ausbildung vermittelt wird. Zu dem kann die
Lehrwerkstatt auch als Unterrichtsraum genutzt werden und ist entsprechend ausgerüstet, so
dass berufliche Kenntnisse und Fertigkeiten fachgerecht vermittelt werden können.
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Ziel der Unterweisung
2.1 Thema
Messen von Ohmschen Widerständen mit dem Digitalmultimeter.
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2.2 Feinlernziel
Der Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, einen
Widerstandswert selbst zu ermitteln und den gemessenen Wert einzuordnen.
2.3 Teillernziele
1. Teillernziel:
Der Auszubildende kennt die Bedeutung der Normzahlreihen (E-
Reihen) und deren Unterschiede.
2. Teillernziel:
Der Auszubildende kann am Messgerät das richtige Messverfahren
auswählen.
3. Teillernziel:
Der Auszubildende ist in der Lage, das Messgerät fachgerecht, mit
dem zu bestimmenden Widerstand, für die Messung zu verbinden.
4. Teillernziel:
Der Auszubildende ist imstande, den Wert des Ohmschen Widerstands
mit dem Digitalmultimeter ermitteln.
5. Teillernziel:
Der Auszubildende ist befähigt, seine Messergebnisse anhand des
aufgedruckten Farbcodes, unter zur Hilfenahme der Widerstandsuhr
und eines Taschenrechners, zu kontrollieren und zu bewerten.
3. Lernzielbereiche
3.1 psychomotorischer
Bereich
Im psychomotorischen Bereich zeigt der Auszubildende den richtigen Umgang mit
Arbeitsmitteln und die professionelle Handhabung von Werkzeug.
Damit ist der Auszubildende imstande, selbstständig einen Ohmschen Widerstand mit einem
Messgerät zu verbinden, den Wert eines Festwiderstandes mit einem Multimeter zu messen
und den gemessenen Wert mit der Widerstandsuhr zu überprüfen.
3.2 kognitiver
Bereich
Der Auszubildende ist in der Lage, den Widerstandsfarbcode der E-Reihe von
Festwiderständen zu erklären und er weiß, worauf bei der Messung von Ohmschen
Widerständen zu achten ist. Er ist befähigt, den gemessenen Wert rechnerisch zu
überprüfen und kann Arbeits- und Hilfsmittel, sowie Werkzeuge, welche für diese Arbeit
benötigt werden, benennen. Dieser Lernzielbereich steht bei der Unterweisung im
Vordergrund.
3.3 affektiver
Bereich
Er kennt die Gefahren, die im Umgang mit Arbeitsmitteln und Werkzeug entstehen und
beachtet deshalb die Vorschriften. Er weiß, dass er die Arbeit sorgfältig und fachmännisch
durchzuführen hat.
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