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Den Wareneingang buchen (Unterweisung Bürokaufmann / -kauffrau)

Ein Leitfaden für angehende Ausbilder
Unterweisung / Unterweisungsentwurf,  2009, 22 Seiten
Preis: 6,99 EUR (E-Book), 11,99 EUR (Buch)
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Details zum Text

Beschreibung

Veranstaltung:
Keine
Institut:
Fachschule für Wirtschaft Bocholt
Autor:
Archivnummer:
V139307
ISBN (E-Book):
978-3-640-50273-8
ISBN (Buch):
978-3-640-50304-9
DOI:
10.3239/9783640502738

Kategorie:
Unterweisung / Unterweisungsentwurf
Jahr:
2009
Seiten:
22
Note:
2,5
Sprache:
Deutsch

Schlagworte:

Zusammenfassung / Abstract

Angehende Ausbilder müssen sich nach der Ausbildereignungs-verordnung (AEVO)einer praktischen Prüfung unterziehen. Der vorliegende Text soll ein Leitfaden zur Durchführung einer Unterweisung nach der Leittextmethode sein und Anhaltspunkte für den Aufbau eines solchen Entwurfes liefern. Auszug aus dem Text: Um eine Ausbildungseinheit erfolgreich abschließen zu können, müssen einige Grundsätzliche Entscheidungen getroffen werden, die bei der Planung einer betrieblichen Ausbildung mithilfe des Ausbildungsrahmenplans (Anlage I zu § 4 der AO Bürokaufmann/-frau) und des Rahmenplans der Berufsschule Berücksichtigung finden müssen. Dabei sind folgende Fragen zu beantworten: Was soll vermittelt werden? Ausbildungsinhalte Wie soll die Ausbildungseinheit vermittelt werden? Ausbildungsmethoden Wohin soll der/die Auszubildende geführt werden? Ausbildungsziele Wer könnte die Ausbildungseinheit durchführen? Ausbilder/Beauftragte Womit soll die Ausbildungseinheit durchgeführt werden? Lehr- und Lernmittel Wem soll die Ausbildungseinheit vermittelt werden? Auszubildende Wo soll die Ausbildungseinheit durchgeführt werden? Lernorte Wann und wie lange soll die Einheit stattfinden? Lernzeit und –dauer

Textauszug (computergeneriert)

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Mirko Tanjsek
- Seite
1 -
Praktischer Teil der IHK-
Ausbildereignungsprüfung gemäß AEVO
Unterweisungsentwurf einer Ausbildungs-
einheit
Thema:
Den Wareneingang von Handelsware im
Warenwirtschaftsprogramm buchen
Autor:
Mirko Tanjsek

Seite 3
Mirko Tanjsek
- Seite
2 -
Prüfungsteilnehmer:
Mirko Tanjsek
zuständige Stelle:
IHK Nord-Westfalen
Tag und Ort der Präsentation:
27.01.2009 in Bocholt
Ausbildungsbetrieb:
Baumaschinen GmbH
Tätigkeit im Betrieb:
Vertriebsmitarbeiter
Thema der Ausbildungseinheit:
Den Wareneingang buchen
Ausbildungsberuf:
Bürokaufmann/-frau
Ausbildungszeit:
36 Monate
Ausbildungszeitpunkt:
sechster Monat der Ausbildung
Anzahl der Auszubildenden:
1
Vorbildung:
Fachhochschulreife/Höhere Handelsschule
Lernziel:
Der/die Auszubildende soll nach der
Unterweisung selbstständig und
handlungsorientiert den Wareneingang
von Handelsware überprüfen und in die
Warenwirtschaft einbuchen.
Einordnung in den Ausbildungs-
Rahmenplan:
Ausbildungsrahmenplan für die Berufs-
ausbildung zum Bürokaufmann / zur
Bürokauffrau:
§ 3 Nr. 8.2 Lagerhaltung
§ 3 Nr. 8.2 c) ,,Vorgänge im
Zusammenhang mit dem Materialein-
gang und -ausgang bearbeiten"
Ausbildungsmethode für die Unter-
weisung:
Leittextmethode

Seite 4
Mirko Tanjsek
- Seite
3 -
Inhaltsverzeichnis
1. Allgemeine Vorüberlegungen ............................................................................................................... 4
1.1 Begründung der Themenwahl ............................................................................................................ 4
1.2 Begründung des Unterweisungszeitpunktes ....................................................................................... 4
1.3 Die Zielgruppe der Unterweisung ...................................................................................................... 5
1.4 Der Unterweisungsort ........................................................................................................................ 5
2. Didaktische Überlegungen ................................................................................................................... 5
2.1 Zielbestimmung .................................................................................................................................. 5
2.1.1 Lernziel der Ausbildungseinheit ...................................................................................................... 5
2.1.2 Ableitung aus dem Ausbildungsrahmenplan ................................................................................... 6
2.2 Kompetenzen ...................................................................................................................................... 6
2.3 Einordnung in die Unterweisungsreihe .............................................................................................. 7
2.4 Unterweisungsdauer ........................................................................................................................... 7
2.5 Begründung der gewählten Methode ................................................................................................ 7
2.6 Vorkenntnisse ..................................................................................................................................... 7
2.7 Unterweisungsmittel .......................................................................................................................... 8
2.8 Geplante Form der Erfolgskontrolle................................................................................................... 8
3. Durchführung der Unterweisungseinheit ............................................................................................. 8
3.1 Informieren (Was soll getan werden?) .............................................................................................. 9
3.2 Planen (Wie geht man vor?) ............................................................................................................... 9
3.3 Entscheiden (Festlegung der Arbeitsmittel und der Arbeitsschritte) ................................................ 10
3.4 Ausführen (Arbeitsauftrag erledigen) .............................................................................................. 10
3.5 Kontrollieren (Ist die Aufgabe fachgerecht erledigt?) ...................................................................... 10
3.6 Bewerten ........................................................................................................................................... 10
4. Abschluss der Ausbildungseinheit ...................................................................................................... 11
4.1 Reflexion und Kontrolle der Ergebnisse .......................................................................................... 11
4.2 Bewertung und Erfolgssicherung ..................................................................................................... 11
5. Leittext .............................................................................................................................................. 12

Seite 5
1. Allgemeine Vorüberlegungen
Um eine Ausbildungseinheit erfolgreich abschließen zu können, müssen einige
Grundsätzliche Entscheidungen getroffen werden, die bei der Planung einer
betrieblichen Ausbildung mithilfe des Ausbildungsrahmenplans (Anlage I zu § 4
der AO Bürokaufmann/-frau) und des Rahmenplans der Berufsschule
Berücksichtigung finden müssen. Dabei sind folgende Fragen zu beantworten:
Was soll vermittelt werden?
Ausbildungsinhalte
Wie soll die Ausbildungseinheit vermittelt werden?
Ausbildungsmethoden
Wohin soll der/die Auszubildende geführt werden?
Ausbildungsziele
Wer könnte die Ausbildungseinheit durchführen?
Ausbilder/Beauftragte
Womit soll die Ausbildungseinheit durchgeführt werden? Lehr- und Lernmittel
Wem soll die Ausbildungseinheit vermittelt werden?
Auszubildende
Wo soll die Ausbildungseinheit durchgeführt werden?
Lernorte
Wann und wie lange soll die Einheit stattfinden?
Lernzeit und ­dauer
1.1 Begründung der Themenwahl
Die Firma Baumaschinen van der Walle GmbH ist als Handelsunternehmen darauf
angewiesen, dass eingehende Ware zeitnah in die Warenwirtschaft eingebucht
wird und dem Verkauf zur Verfügung steht.
Aus diesem Grund soll eingehende Ware von den Lagermitarbeitern unverzüglich
auf Vollständigkeit und stichprobenartig auch auf die Qualität der Verpackung
und der Ware als solches überprüft werden. Die daraufhin im Lagerbüro
eingehenden
Lagerscheine
müssen
in
das
Warenwirtschaftsprogramm
eingegeben werden, damit die Handelsware dem Verkauf zur Verfügung steht.
1.2 Begründung des Unterweisungszeitpunktes
Der Ausbildungsrahmenplan sieht vor, dass der Auszubildende im ersten
Ausbildungsjahr die Kenntnisse und Fertigkeiten im Zusammenhang mit der
Lagerhaltung vermittelt werden. Der betriebliche Ausbildungsplan sieht eine
Unterweisung im sechsten bis siebten Ausbildungsmonat vor. Die vorliegende

Seite 6
Einheit findet im sechsten Ausbildungsmonat statt.
Der Auszubildende hat seit Beginn seiner Ausbildung den Ausbildungsbetrieb, die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, den Zweck des Unternehmens und seine
Stellung in der Gesamtwirtschaft kennen gelernt. Zudem hat er erste Kenntnisse
im Bereich Lagerhaltung vermittelt bekommen.
1.3 Die Zielgruppe der Unterweisung
Die Auszubildenden im Ausbildungsberuf ,,Bürokaufmann/-frau", die sich im
siebten Ausbildungsmonat befinden. Es ist darauf zu achten, dass die
Auszubildenden die vorherigen Unterweisungen im Bereich ,,Lagerhaltung"
absolviert haben, da diese Einheit thematisch auf die vorangegangenen aufbaut.
1.4 Der Unterweisungsort
Die Unterweisung findet im Lagerbüro der Firma Baumaschinen van der Walle
statt. Dem Auszubildenden stehen alle notwendigen Arbeitsmaterialien zur
Verfügung.
2. Didaktische Überlegungen
2.1 Zielbestimmung
Der Auszubildende ist nach der Unterweisung in der Lage, selbstständig Eingaben
im Modul ,,Lager" des Warenwirtschaftsprogramms ,,Sage KHK" vorzunehmen.
2.1.1 Lernziel der Ausbildungseinheit
Der Auszubildende wird befähigt, die von den Lagermitarbeitern ausgefüllten
Lagerscheine selbstständig im Warenwirtschaftsprogramm Sage KHK einzu-
buchen, damit diese in die Regale des Verkaufsraumes eingeräumt werden
können und so dem Verkauf zur Verfügung stehen.

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