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Unterweisungsentwurf
Ausbildungsberuf : Verfahrensmechaniker für Kunststoff und
Kautschuk
Thema :
Stegstoßlaminierung im Handlaminierverfahren
am Steg eines Rotorblattes
Ausbildungsbetrieb : AERO ± Rotorblattfertigung GmbH
Erstellt im Mai 2009
Vojkan Punisic
2
Inhaltsverzeichnis
1.
Grundsätzliche Informationen zum Unterweisungsthema
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3
1.1
Ausbildungsberuf und Ausbildungsthema ««««««««««« 3
1.2
Themenquelle zum 8QWHUZHLVXQJVWKHPD«««««««««««« 3
2.
Informationen zur Auszubildenden
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3
3.
Begründung der Themenwahl
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4
3.1 Vorherige UnterweisunJ««««««««««««««««««« 4
3.2 Nachfolgende Unterweisung ««««««««««««««««« 4
4.
Strukturierung der Unterweisungsziele
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4.1 LernziHOH«««««««««««««««««««««««««« 4
4.1.1 Leitziele «««««««««««««««««««««««««« 5
4.1.2 Richt]LHOH«««««««««««««««««««««««««« 5
4.1.3 GrobzLHOH«««««««««««««««««««««««««« 5
4.1.4 FeinziHOH«««««««««««««««««««««««««« 5
4.2 LernzielbHUHLFKH««««««««««««««««««««««« 6
4.2.1 Kognitive LerQ]LHOH««««««««««««««««««««« 6
4.2.2 Psychomotorische Lernziele ««««««««««««««««« 7
4.2.3 Affektive LHUQ]LHOH«««««««««««««««««««««« 7
4.3 Handlungskompetenz «««««««««««««««««««« 7
4.3.1 Die fachliche KoPSHWHQ]««««««««««««««««««« 8
4.3.2 Die persönlicKH.RPSHWHQ]«««««««««««««««««« 8
4.3.3 Die soziale .RPSHWHQ]«««««««««««««««««««« 9
5.
Planung und Organisation
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9
5.1 Wahl und Form der AusbildungsmethoGH«««««««««««« 10
5.1.1 Lernort und ZeLWSXQNW«««««««««««««««««««« 10
5.1.2 Dauer der UntHUZHLVXQJ«««««««««««««««««««10
5.1.3 AusbildungsPLWWHO««««««««««««««««««««««11
5.1.4 ArbeitsmiWWHO«««««««««««««««««««««««« 11
5.1.5 LernmiWWHO«««««««««««««««««««««««««« 12
5.1.6 LehrmiWWHO«««««««««««««««««««««««««« 12
5.2 Didaktische 3ULQ]LSLHQ««««««««««««««««««««13
5.2.1 ZielklarKHLW«««««««««««««««««««««««««13
5.2.2 AltersgerechWKHLW«««««««««««««««««««««« 13
5.2.3 FassliFKNHLW««««««««««««««««««««««««« 13
5.2.4 PraxisnäKH««««««««««««««««««««««««« 13
5.2.5 Die Förderung der $NWLYLWlW«««««««««««««««««« 14
5.2.6 Handlungsorientiertes Lehren unG/HUQHQ««««««««««« 14
5.2.7 Prinzip der Differenzierung unG,QGLYLGXDOLVLHUXQJ«««««««« 14
5.2.8 Die ErfolgssichHUXQJ««««««««««««««««««««« 14
6.
Durchführung der Unterweisung nach der Vier-Stufen-Methode
..14
6.1 Stufe 1: VorbHUHLWXQJ««««««««« 15
6.2 Stufe 2: Vormachen und Erklären durch den Ausbilder ««««« 15
6.3 Stufe 3: AusführungsverVXFKHPDFKHQODVVHQ««««««««««
6.4 Stufe 4: Üben und Festigen««««««««««««««««««
7.
Arbeitszergliederung
««««««««««««««««««««
20
3
1.
Grundsätzliche Informationen zum
Unterweisungsthema
1.1
Ausbildungsberuf und Ausbildungsthema
Das Unterweisungsthema in dem Ausbildungsberuf<
Kunststoff und Kautschuk>> lautet:
Stegstoßlaminierung im Handlaminierverfahren am Steg eines
Rotorblattes
1.2
Themenquelle zum Unterweisungsthema
Der Ausbildungsrahmenplan der Berufsausbildung zum Verfahrensmechaniker für
Kunststoff und Kautschuk sieht die Unterweisung für den
c
Schwerpunkt:
Bauteile
,
c
Lfd.Nr.3, Be- und Verarbeitungsverfahren von polymeren Werkstoffen
(§ 3 Nr.21),
c
Unterpunkt a): Das Bearbeitungsverfahren ± Laminieren
Unterscheiden und Anwendungsgebieten zuordnen,
vor.
2.
Informationen zur Auszubildenden
Der zu unterweisende Peter Poch ist 19 Jahre alt und befindet sich im dritten
Lehrjahr als Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuk.
Vor Beginn der Ausbildung hat Peter die Realschule besucht, die er mit einem
guten Abschluss verlassen hat.
Herr Poch hat sich aufgrund seines großen persönlichen Interesses am gewählten
Ausbildungsberuf, umfangreiche und gut fundierte fachliche Fertigkeiten,
Kenntnisse und Fähigkeiten angeeignet.
Seine überdurchschnittliche Lernbereitschaft und die Aufgeschlossenheit bilden
eine gute Voraussetzung für eine schnelle Aufnahme und Verarbeitung des zu
vermittelnden Lernstoffes.
4
3.
Begründung der Themenwahl
Nach dem Ausbildungsrahmenplan LVWGDV%HDUEHLWXQJVYHUIDKUHQ¶¶Laminieren¶¶
im dritten Lehrjahr zu vermitteln. Laminieren wird in unserem Unternehmen täglich
praktiziert und ist bei der Produktion von Rotorblättern notwendig. Da in unserem
Unternehmen Rotorblätter serienmäßig produziert werden, halte ich es für wichtig,
dem Auszubildenden zu zeigen, wie man mit wenig Aufwand, qualitative und
quantitative Laminierarbeiten ausführen kann. Da in allen drei Schichten, fünf Tage
in der Woche mindestens ein Rotorblatt hergestellt wird, hat der Auszubildende
Peter täglich die Gelegenheit zu üben und das Erlernte zu festigen. .
3.1 Vorherige Unterweisung
In der vorangegangenen Unterweisung wurden dem Auszubildenden Peter, einige
wichtige Hinweise über Epoxidharzgemische, Klebeharze und Glasgelege erklärt.
Das Anmischen und Dosieren von Laminier- und Verklebeharzsystemen ist nur
speziell eingewiesenen Personen erlaubt. Die für das Mischen und Dosieren
verwendeten Werkzeuge und Behältnisse müssen frei von Öl, Fett, Feuchtigkeit
und sonstigen Verschmutzungen sein. Es dürfen keine Fremdkörper oder
Verunreinigungen in das Harz-Härter- und Klebeharzgemisch gelangen.
Epoxidharzgemische sollten bei Temperaturen von 25-40°C verarbeitet werden.
Das Glasgelege muss selbstverständlich frei von Falten, Knicke, Öl, Fett,
Feuchtigkeit und sonstigen Verschmutzungen sein.
3.2
Nachfolgende Unterweisung
In der nachfolgenden Unterweisung hat der Auszubildende, selbständig alle vier
Stegstöße nacheinender zu laminieren. Dabei ist es wichtig, dass der erlernte
Umgang mit dem Glasgelege bei allen restlichen Laminierarbeiten zu
gewährleisten ist. Der Auszubildende muss bei allen vier zu laminierenden
Stegstößen die bestmögliche Qualität leisten.
4.
Strukturierung der Unterweisungsziele
4.1
Lernziele
Lernziele sind Beschreibungen des beobachtbaren Endverhaltens, das durch das
Lernen in der Ausbildung erreicht werden soll.
Klar festgelegte Lernziele informieren über die zu erwerbenden Fertigkeiten,
Kenntnisse und Fähigkeiten, die bei Beurteilung über den Erfolg der Ausbildung
helfen und den Ausbilder zwingen seine Unterweisung zu strukturieren.
5
4.1.1 Leitziele
Leitziele werden als oberstes Ziel des Lernens genannt. Leitziel ist erfolgreiches
Abschließen einer geeigneten beruflichen Ausbildung. Das Leitziel von Peter
ist die erfolgreiche Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff und
Kautschuk.
Peter soll alle Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten für seinen zukünftigen
Beruf als Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuk besitzen.
(Laminieren, Produktionsbereich, Konfektion, Klebetechniken, Infusionsverfahren,
Messungen, Überwachungen, etc.)
4.1.2 Richtziele
Richtziele werden auch als Makroziele bezeichnet. Diese Ziele haben einen
geringeren Grad an Genauigkeit. Richtziele sind das Aneignen aller notwendigen
Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten.
Das Makroziel in Peters Ausbildung als Verfahrensmechaniker für Kunststoff und
Kautschuk, ist die Ausbildung im Bereich der Produktion.
4.1.3
Grobziele
Einen Teil des Lernbereiches, welcher mit einem mittleren Grad an Genauigkeit
beschrieben wird, bezeichnet man als Grobziel.
Das Erlernen der erforderlichen Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten,
welche für eine eigenständige Planung und Produktion von Kunststoffformteilen
gebraucht werden.
Peter soll in der Lage sein, einfache Laminierarbeiten im Handlaminierverfahren
zu gewährleisten.
4.1.4
Feinziele
Feinziele sind auf Exaktheit ausgerichtet und lassen nur eine Auslegung zu. Sie
beschreiben die jeweiligen Ziele einer Lerneinheit. Man nennt sie auch Mikroziele.
Peter muss in der Lage sein:
N Selbständig einen Stegstoß am Steg zu laminieren,
N Alle erforderlichen Vorbereitungen selbständig durchzuführen,
N Bauunterlagen zu lesen und zu verstehen,
N Das richtige Gelege auszuwählen,
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