Geplante Ausbildungseinheit zu den Themen:
Blutzuckermessung
subkutane Injektion eines Langzeitinsulins mittels Einwegpen
im ambulanten Pflegedienst
Verfasserin:
Désirée Conrad
Datum:
15. April 2010
Weiterbildungsziel:
Praxisanleiterin für Gesundheitsfachberufe
Weiterbildungseinrichtung:
Altenhilfequalifikationszentrum (AQZ) St. Wendel
Kapitel 1
Begründung der ausgewählten Ausbildungsmethoden
Arbeitsvorgang
Patientin
Schülerin
Lernort
Ausbildungsmittel und Begründung
Geschätzter Zeitbedarf
Lernziele lfd. Nummer Curriculum
Feinlernziele
9.1 Kognitive; 9.2 Psychomotorische; 9.3 Affektive
Einführung
Kapitel 2
1. Erarbeitende Unterweisungsmethode
1.1 Vorbereitungsphase
1.2 Erarbeitungsphase (mit Arbeitszergliederungen bd. Themen)
1.3 Kontrollphase
1.4 Übungsphase
2. Lehrgespräch (nur der ,,erarbeitende Teil", da Punkt 1-10 (s.oben) für beide Methoden
zusammengefasst wurden)
Kapitel 3
Zusammenfassung / Fazit
Kapitel 1: Hinführung zum Thema
1. Ausbildungsmethoden + Begründung
Ausbildungsmethode
Begründung
Erarbeitende Unterweisungsmethode
- fördert die Selbstständigkeit des Schülers
- der Schüler wird in seiner Kreativität gefördert,
da er mitdenken und -handeln muß
- gut geeignet, um die ,,Technik" zu vermitteln
Lehrgespräch
- der Schüler wird aktiviert, kann sofort
mitarbeiten
- die Individualität der Patientin wird hier
verdeutlicht
2. Arbeitsvorgang:
Durchführung der Blutzuckermessung und anschließende subkutane Injektion des
verordneten Insulins
3. Patientin:
Frau E., 79 Jahre alt, zusammenlebend mit Ehemann
Diagnosen: insulinpflichtiger Diabetes mellitus Typ 2, Demenz, neu aufgetretene Tachyarrythmie,
arterielle Hypertonie, Niereninsuffizienz, rez. Depressive Störungen
4. Schülerin:Wanda Wunderlich
Ist 19 Jahre alt und Mitte 2. Ausbildungsjahr. Sie hat in der Schule im letzten Block das
theoretische Wissen erlangt (Definition Diabetes mellitus, Krankheitsbilder, Abweichungen
von Normwerten, Folgeschäden etc.), was mir den Anlass gibt eine geplante Unterweisung
durchzuführen. Sie hat schon öfter beim Blutzuckermessen und der s.c.-Injektion zugesehen,
hat aber aufgrund der zuvor fehlenden theoretischen Kenntnisse nicht selbst gemessen oder
injeziert. Da im Moment kein Patient mit s.c.-Injektion (z.B Heparingabe) zur Verfügung steht
werde ich diese mittels Insulin-Einwegpen näherbringen.
5. Lernort:
Büro der ***
6. Ausbildungsmittel
(für beide Methoden)
Ausbilungsmittel
Begründung
Blutzuckermessgerät + Insulin-Einwegpen
Bildliche Anschauungsmittel
Standard ,,Blutzuckermessung" + ,,s.c.-
Injektion"
Einzuhaltende Richtlinien bei der Durchführung
Pflegedokumentationsmappe
Enthält Vorgaben zum klientenbezogenen
Arbeitsvorgang und ist Nachweis für die
Durchführung und Wirkung der Maßnahme
Auszug aus dem Hygieneordner
Einzuhaltende Hygienerichtlinien
1 Orange
Zum Üben am Modell (s.c-Injektion)
Praxisanleiterin
Personelles Medium zum Üben (BZ-Messung)
7. Zeitbedarf
Für die Vorbereitungs-, Erabeitungs- und Kontrollphase der erarbeitenden Unterweisung:
1 Stunde
Für das Lehrgespräch:
0,5 Stunde
Für die Übungsphase bis zur vollständigen Beherrschung des Lernstoffes:
1 Woche
8. Lernziele lt. Curriculum (zusammengefasst für beide Methoden)
3 a, b, e, g ; 4 c, d; 7 a, d, f,;
9. Feinlernziele
9.1 Kognitive
Schülerin kennt:
- den Unterstützungsbedarf der Patientin, indem sie ihn benennt
- die Hygienevorschriften, indem sie sie benennt und ihre Bedeutung erklärt
- die Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung der Blutzuckermessung und s.c-Injektion, indem
sie sie erklärt
- die Formblätter zur Dokumentation, indem sie sie benennt
- die Fehlerquellen der Blutzuckermessung, indem sie sie benennt
- die Injektionsorte der s.c-Injektion, indem sie sie benennt
- mögliche Komplikationen der s.c-Injektion, indem sie sie benennt
9.2 Psychomotorische
Schülerin beherrscht:
-
die fachgerechte Durchführung der Blutzuckermessung + s.c-Injektion, indem sie diese zuerst am
Modell übt und dann am Patient durchführt
- die richtige Reihenfolge der Handlungsschritte, indem sie zuerst am personellen Medium übt und
dann am Patient durchführt
- die Hygienerichtlinien, indem sie sich den Hygieneordner durchliest und dies beim Patient umsetzt
- die Dokumentation der Blutzuckerwerte auf die entsprechenden Formblätter, indem sie es sich
durch das Durchlesen der Dokumentationsmappe aneignet und selbstständig dokumentiert
- das Aufdecken von Fehlerquellen, indem sie diese bei Bedarf beseitigt
9.3 affektive
Schülerin:
- kommuniziert patientengerecht, indem sie ihre Vorgehensweise beim Patient erläutert
- zeigt Einfühlungsvermögen, indem sie beschreibt, worauf sie bei der Blutzuckermessung + s.c-
Injektion achtet und wie sie dies in der entsprechenden Situation umsetzt
- kontrolliert eigene Arbeitsergebnisse und reflektiert eigenes Handeln konstruktiv, indem sie erklärt
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