Ausbildung der Ausbilder Konzept der Praktischen Prüfung
Betriebsspezifische Sicherheitsunterweisung
Stefan Mandl
04.05.2010
Bezeichnung der zuständigen Stelle, der dieser Entwurf vorgelegt wird:
IHK-Akademie- München / Oberbayern
Prüfungsnummer des Teilnehmers:
xxx
Tag der Unterweisung:
19.05.2010
Thema der Unterweisung:
Betriebsspezifische Erst-Sicherheitsunterweisung
Lernort(Ausbildungsplatz):
Meisterbüro/Besprechungszimmer
Ausbildungsberuf:
Chemikant/in
Anzahl der Auszubildenden während der Unterweisung:
1 Person
Ausbildungsstand des Auszubildenden:
Der Auszubildende befindet sich 12. Ausbildungsmonat des 3. Lehrjahres
Das Thema ist unter dem folgenden Punkt (§§)in den Ausbildungsrahmenplan
(bzw. in die jeweils gültigen Ordnungsmittel) einzuordnen:
Abschnitt I: Pflichtqualifikationen nach § 3
Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
(§ 4 Absatz 2 Abschnitt I Nummer)
Zeitdauer der Unterweisung:
ca.15 Minuten
Zeitraum der Unterweisung:
von ca.09:30 bis 10:00 Uhr
Verwendete Ausbildungsmittel:
Unterlagen für Unterweisung , Persönliche Schutzausrüstung zur Demo,
Arbeitsfreigabeschein, Meldemarke
Inhaltsübersicht
1. Beschreibung der Ausgangssituation
1.1 Der Ausbilder/die Ausbilderin
1.2 Der Auszubildende /die Auszubildende
2. Beschreibung der Lernziele/ Zielformulierung
2.1 Gesamtlernziel
2.2 Feinlernziel
2.3 Kognitive Lernziele (Kenntnisse)
2.4 Affektive Lernziele (Interesse, Emotionen)
2.5 Psychomotorische Lernziele
2.6 Schlüsselqualifikationen
3. Planung und Durchführung der Ausbildungseinheit
3.1 Ort der Unterweisung
3.2 Lernzeit
3.3 Unterweisungsmethode / Begründung der Methode
3.4 Lehr- und Ausbildungsmittel
3.5 Durchführung / Ablauf der Unterweisung
3.5.1 1. Stufe : Vorbereitung durch den Ausbilder
3.5.2 2. Stufe : Vormachen und Erklären durch den Ausbilder
3.5.3 3. Stufe : Nachmachen und Erklären durch den Auszubildenden
3.5.4 4. Stufe : Selbstständiges Üben durch den Auszubildende
4. Anhang
1 Beschreibung der Ausgangssituation
1.1 Der Ausbilder / die Ausbilderin
Der Ausbilder Stefan Maier ist 35 Jahre alt und von Beruf Chemikant. In
seinem Beruf ist er seit 15 Jahren tätig. Der Ausbilder bevorzugt einen
partnerschaftlichen-kooperativen Führungsstil, bei dem ein Schwerpunkt auf der
Motivation des Auszubildenden liegt. Durch diesen Führungsstil sollen sowohl
fachliche Kompetenzen als auch Schlüsselqualifikationen gefördert werden. Den
Auszubildenden bezieht er möglichst oft in Entscheidungsprozesse mit ein,
berücksichtigt seine Vorstellungen und setzt möglichst oft aufgabenorientierte
Lernmethoden („Learning by doing “) ein. Er ist bestrebt ein freundliches
Arbeitsklima und ein gutes, persönliches Verhältnis zu schaffen, da sich dies
positiv auf die Motivation des Auszubildenden auswirkt. In pädagogischer
Hinsicht legt der Ausbilder besonders Wert auf Lob, da dies den Auszubildenden
zusätzlich motiviert und seine Eigeninitiative (selbstständiges Planen,
Durchführen und Kontrollieren) im Lernprozess fördert.
1.2 Der Auszubildende / die Auszubildende
Der Auszubildende Herr Meier ist 18 Jahre alt und hat die Realschule besucht
und mit der mittleren Reife und guten Noten abgeschlossen. Herr Meier befindet
sich 12. Ausbildungsmonat des 3. Lehrjahres in der Ausbildung zum Chemikanten.
Er verfügt über eine rasche Auffassungsgabe und lernt schnell dazu. Neu
erworbenes Wissen setzt er unmittelbar in die Praxis um. Seinen Aufgaben widmet
er sich engagiert mit Begeisterung und Ausdauer. An seinem Ausbildungsberuf
zeigt er Freude und Interesse. Herr Meier hat sich in das Team sehr gut
eingefügt. Er versteht sich gut mit seinen Kollegen und geht offen und
interessiert auf diese zu, um sich Informationen und Anregungen zu beschaffen.
Wegen seiner hilfsbereiten Art und seines kooperativen Verhaltens wird Herr
Meier von seinen Kollegen sehr geschätzt. Herr Meier engagiert sich in seiner
Freizeit beim Roten Kreuz und begeistert sich für den Sport und Fußball.
2 Beschreibung der Lernziele /Zielformulierung
2.1 Gesamtlernziel
Der Auszubildende soll lernen, im Betrieb anhand der betriebsspezifischen Sicherheitsunterweisung im Umgang mit Gefahrstoffen und gefährlichen Arbeiten die notwendige Sicherheit zu erhalten.
In Notfallsituationen soll er zielgerichtet, sicherheitsbewusst und situationsgerecht handeln. Den Einsatz von persönlicher Schutzausrüstung verinnerlichen und die Freigabe und Benutzung von Arbeitsfreigabescheine zur Routine werden lassen.
So ist die höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten, wenn die Unterweisung regelmäßig wiederholt und abgearbeitet wird.
[...]
Arbeit zitieren:
Stefan Mandl, 2010, Sicherheitsunterweisung (Unterweisung Chemikant / -in), München, GRIN Verlag GmbH
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