Ausarbeitung des Unterweisungsentwurfes „Konzeption und Kreation eins Mailings“ anlässlich der
praktischen Ausbildereignungsprüfung nach AEVO (IHK) - erstellt von Regina Karl - Winter 2009/2010
Inhalt
1. Einleitung
1.1. Thema 3
1.2. Bedeutung des Themas 3
1.2.1. Das Mailing als persönlichstes Mittel der Direktwerbung 4
1.3. Ausganssituation 5
2. Fakten 6
2.1. Rechtsgrundlage 6
2.2. Arbeitsmaterial 7
2.3. Arbeitsplatz. 7
2.4. Briefing 7
3. Pädagogische Vermittlung 8
3.1. Ziel der Lerneinheit. 8
2
3.2. Die vollständige Handlungsfähigkeit 8
3.3. Wie die vollständige Handlungsfähigkeit erreicht wird 9
4. Methoden 11
4.1. Kurzvortrag 12
4.2. Lehrgespräch 12
4.3. Brainstorming 12
4.4. Fragetechnik 13
5. Lernziele 13
5.1. Richtlernziele 13
5.2. Groblernziele 14
5.3. Feinlernziele (Tabelle) 16
6. Lernbereiche (Tabelle) 19
Anhang 21
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praktischen Ausbildereignungsprüfung nach AEVO (IHK) - erstellt von Regina Karl - Winter 2009/2010
1. Einleitung
1.1. Thema
Das Mailing gehört zu den am meisten genutzten Werbemitteln in der Direktwerbung. Der Grund für seine große Popularität liegt in der individuellen Gestaltung und der persönlichen Ansprache. Das ist es, worauf es in der Werbung (oder „Marketingkommunikation“) heute mehr als zuvor ankommt: a. Persönliche Ansprache
b. Das Einfühlen und Gestalten auf die individuellen Bedürfnisse und Wünsche des Kunden hin.
Beides kann in einem Mailing 1 hervorragend zur Geltung gebracht werden. Das Thema „Konzeption & Kreation eines Mailings“ ist ein
3
wesentlicher Bestandteil im Berufsbild eines Kaufmanns/ einer Kauffrau für Marketingkommunikation.
In der vorliegenden Präsentation werden die einzelnen Schritte & Details behandelt, wie die vorgenannte Lerneinheit durchgeführt werden kann.
1.2. Bedeutung des Themas
Jedes Mailing wirkt. Fragt sich nur wie?! Genau das ist die fachliche Bedeutung dieser Lerneinheit: Erlernen, wie ein gutes Mailing konzipiert, und kreiert wird. In Stil, Form, Ton, Satz und Zeichen. Die präzise Abstimmung all dieser teils strategischen, teils kreativen Mittel ist von größter Bedeutung. Ein Mailing kann über Gewinn oder
1 Mailing = klassisches Mailing besteht aus einem Werbebrief mit ca. 2 - 3 Anlagen wie z.B. Coupon, Bestellformular, Flyer oder Broschüre
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Verlust eines Unternehmens entscheiden. Ein gutes Mailing hat also eine sehr große Bedeutung.
1.2.1 Das Mailing als persönliches Mittel der Direktwerbung
Ein Mailing ist das persönlichste Mittel der Direktwerbung. Ein klassisches Mailing besteht meist aus 3-5 Teilen. Zum Mailing gehört neben dem Werbebrief ein Angebots-Handzettel, ein Bestellschein und/oder Antwort-Coupon sowie ein Kuvert zum Versenden mit Logo, Claim und Kurz-Text darauf. Meist liegt auch ein Antwortkuvert für die Kundenantwort dabei.
Der Aufwand für ein gutes Mailing ist also recht groß. Dabei gelten für das persönlichste Mittel der Direktwerbung harte Kriterien: Ein gutes Mailing spricht seinen Empfänger persönlich, wenn auch
Als das Mittel der Direktwerbung hat das Mailing vor allem eine direktpersönliche Ansprache, denn Direktwerbung will treffen: in Herz und Hirn des Lesers.
Direktwerbung will und soll direkte Reaktionen hervorrufen.
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Genau das ist die Aufgabe eines guten Mailings: der Leser soll
Absatz. Der Wortlaut in einem Mailing muss zwar zielgruppenorientiert
darf aber nicht ZU fachbezogen sein; sondern in erster Linie klar und leicht verständlich. Der Textfluss muss lesefreundlich und klar sein. Flattersatz statt Blocksatz, aufgelockerte Zeilenabstände, welche das Auge des Lesers nicht überfordern, klare Arial-Schriften statt Schnörkel.
Psychologisch wichtig beim Aufbau eines Mailings sind auch die Anordnung des Textes und der sich daraus ergebende Lesefluss.
1.3. Ausgangssituation
Die Textagentur ist ein kleineres Unternehmen. Die
Inhaberin ist gleichzeitig Geschäftsleiterin und Ausbilderin. Unterwiesen wird 1 Auszubildender, weiblich, 18 Jahre, mittlere Reife, Ende des 2. Lehrjahres. Das Jugendarbeitsschutzgesetz ist nicht zu beachten, da die Auszubildende das achtzehnte Lebensjahr
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vollendet hat. Tragend wichtig sind hier Berufsbildungsgesetz (BBiG) und Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Wichtigstes Ziel ist, dass der Auszubildende möglichst früh möglichst alles beherrscht, was auf dem Gebiet der Konzeption und Kreation nötig ist. Für die Agentur ist es wichtig, dass der Lehrling möglichst schnell mit ins Geschehen einbezogen werden kann, um Kundenanfragen schnell, kostensparend und effizient zu begegnen und um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Prüfungsrelevanz und Lernorte
Der Azubi am Ende des 2. Lehrjahres arbeitet an einer Mailingaktion mit, um ihn möglichst beizeiten und praxisnah mit prüfungsrelevanten und berufsrelevanten Arbeiten vertraut zu machen. Da einige Lerninhalte nicht von der Agentur vermittelt
werden können, ist die Auszubildende auch bei einer Partneragentur in regionalen Raum in Ausbildung, welche mit der ausbildenden Agentur
2. Fakten
2.1. Rechtsgrundlage
Die Konzeption und spätere Präsentation stützt sich auf die Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Marketingkommunikation nebst Rahmenplan. Maßgeblich hierfür sind die laufenden Nummern 5.2 - 5.3 des §4. Für die Ausbildung gelten außerdem das BBiG 2 und BGB 3 primär. Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) und Mutterschutzgesetz
2 Abkürzung für Berufsbildungsgesetz
3 Abkürzung für Bürgerliches Gesetzbuch (Zivilrecht)
Arbeit zitieren:
Regina Karl, 2009, Konzeption und Kreation eines Mailings (Unterweisung Kaufmann / Kauffrau für Marketingkommunikation), München, GRIN Verlag GmbH
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