Inhaltsverzeichnis
1. Lehrlingsbeschreibung. 2
2. Einordnung des Themas in Gesamtzusammenhang. 3
a) Thema der letzten Unterweisung 3
b) Thema der heutigen Unterweisung. 3
c) Thema der nächsten Unterweisung. 3
3. Lernziel und Lernzielbereichsbeschreibung. 4
3.1. Richtlernziel. 4
3.2.Groblernziel 4
3.3. Feinlernziel 4
3.4.Kognitiver Lernzielbereich. 4
3.5. Affektiver Lernzielbereich. 5
3.6. Psychomotorischer Lernzielbereich 5
4. Unterweisungsprinzipien. 6
4.1. Allgemeines 6
4.2. Unterweisungsprinzipien 6
5. Angaben zur Methode 10
5.1. 4-Stufen -Methode 10
5.2. Begründung der Methodenwahl 10
6.Verlaufsplan 12
1. Vorbereitungsphase 2 min 12
2. Erarbeitungsphasen inklusive Arbeitszergliederung 8 min. 13
3. Stufe - Die Kontrollphase 3 min 15
4. Stufe- Die Übungsphase 2 min 15
Anhang 1. 16
Anhang 2. 18
Anhang 3. 19
Anhang 4. 21
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1. Lehrlingsbeschreibung
Der 19-jährige Auszubildende Moritz Bleibtreu ist im 2. Ausbildungs-Jahr zum Kfz-Mechaniker mit dem Schwerpunkt „Nutzfahrzeugtechnik“. Nach seinem erweiterten Realschulabschluss entschloss er sich in die Fußstapfen seines Vaters zu treten, der in der Automobilbranche als Verkäufer tätig ist. Schon als kleiner Junge wurde in Ihm das Interesse für Autos und Lkws geweckt. Dieses wirkt sich besonders auf seine Arbeitseinstellung und auf seine beruflichen Leistungen aus. Moritz war stets pünktlich und scheute vor neuen unbekannten Aufgaben nicht zurück, und war motiviert, neue Dinge zu erlernen. Nachdem er jedoch gemerkt hat, dass das Berufsleben gravierend anders ist als sein vorheriges Schülerleben, ließen Pünktlichkeit, Arbeitsinteresse und schulische Leistungen zum Ende des ersten Jahres nach. Durch die Unterstützung des Ausbilderteams ist Moritz wieder motivierter und leistungsfähiger geworden. Er wird in seiner Arbeit sicherer, selbstständiger und wirkte auch in den Augen der Kollegen ausgeglichener. Er hat viel Spaß an der Tätigkeit und will viel Neues erfahren. Der Start ins 2. Ausbildungsjahr kann beginnen.
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2. Einordnung des Themas in Gesamtzusammenhang
a) Thema der letzten Unterweisung
Bei der letzten Unterweisung habe ich Moritz beigebracht, wie man einen fehlerhaften
Tandemhauptbremszylinder diagnostiziert, ausbaut und erneuert.
b) Thema der heutigen Unterweisung
Bei der heutigen Unterweisung zeige ich Moritz des Füllen und Entlüften einer hydraulischen Bremsanlage.
c) Thema der nächsten Unterweisung
Da werde ich Moritz beibringen, wie ein fehlerhafter Radzylinder diagnostiziert und instandgesetzt wird. Damit ist das Thema der Bremsanlage beendet.
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3. Lernziel und Lernzielbereichsbeschreibung
Ausbildungsplan
2. Ausbildungsjahr : Montieren, Demontieren und Instandsetzten von Kraftfahrzeugen deren Systeme, Baugruppen und Bauteilen
3.1. Richtlernziel
Diagnose und Instandsetzung einer hydraulischen Bremsanlage
3.2.Groblernziel
Baugruppenbezeichnung, Einbauort der Systembauteile im Fahrzeug zeigen
3.3. Feinlernziel
Der Azubi ist nach der Unterweisung in der Lage, eine hydraulische Bremsanlage zu entlüften. Das Ziel ist erreicht wenn das Fahrzeug bei einem vorgeschriebenen Bremspedalweg die Bremskraft auf dem Bremsenprüfstand an der Vorder- und Hinterachse erreicht.
3.4.Kognitiver Lernzielbereich
Kenntnisse über eine hydraulische Bremsanlage zu erlangen. Diagnose und Fehlersuche bei einer defekten Bremsanlage allein durchzuführen. Die UVV Vorschriften beachten
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3.5. Affektiver Lernzielbereich
Die Wichtigkeit dieser Anlage einschätzen. Ordnungsgemäßer und sauberer Einbau sind zu beachten. Sich der Möglichkeit der Vergiftung und Verletzungsgefahr durch Bremsflüssigkeit bewusst werden.
3.6. Psychomotorischer Lernzielbereich
Fingerfertigkeit, Gefühl dafür zu erlangen eine Schraube richtig zu lösen und wieder zu befestigen.
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4. Unterweisungsprinzipien
4.1. Allgemeines
Nach der letzten Unterweisung hatte Moritz die Möglichkeit bei einigen Fahrzeugen Fehler in der Bremsanlage zu suchen. Bei einem Fahrzeug konnte er selbständig den Hauptzylinder wechseln. Durch das Computerprogramm CBT (Computer-Basic-Training) hat Moritz sich weitere Einblicke über die Bremsanlage verschafft. Mit der CD wird die Bremsanlage noch mal in Bild und Ton erklärt. Durch das selbständige Arbeiten an der Bremse hat Moritz das Gelernte umgesetzt und vertieft.
4.2. Unterweisungsprinzipien
Im folgenden Kapitel sollen die fünf wesentlichen Unterweisungsprinzipien vorgestellt werden, die für eine gute Zusammenarbeit zwischen Ausbilder und Auszubildendem grundlegend sind. Nachdem diese dargestellt wurden, sollen diese am Beispiel des Lehrlings Moritz angewandt werden.
1. Das Prinzip der Aktivierung
Dieses Prinzip beinhaltet die Selbsttätigkeit und die Selbständigkeit des Lehrlings. Der Ausbilder muss seinen Schüler motivieren und ihn zum aktiven Handeln ermutigen. Wenn der Ausbilder nicht auf die Fragen, Wünsche und Interessen seines Lehrlings eingeht, kehrt sich dieses Prinzip ins Gegenteil. Der Ausbilder soll ihm die Denkarbeit nicht abnehmen und ihm die selbständige Arbeit nicht entziehen. Durch dieses Prinzip werden das Selbstwertgefühl und die Motivation gesteigert. Für die Arbeitsaufgaben ist das wichtig. Dies sind u.a. wichtige Ziele in diesem Beruf. Gerade für Moritz ist dieses Prinzip von großer Bedeutung, da er dazu neigt, seine
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Arbeit zitieren:
Gerd Germann, 2003, Entlüftung einer hydraulischen Bremsanlage (Unterweisung Kraftfahrzeugmechaniker / -in), München, GRIN Verlag GmbH
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