Ausbildungsberuf des Elektroniker / in Fachrichtung Geräte und Systeme
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis.................................................................... 2
Ausbildungssituation 4
Angaben zum Betrieb 4
Angaben zur Person des Auszubildenden 4
Thema der Unterweisung 5
Dauer der Unterweisung. 5
Zeitpunkt der Unterweisung 5
Anlass der Unterweisung. 5
Vorherige Unterweisung 5
N ächste Unterweisung. 5
Ausbildungsort 6
Leitzielentwicklung. 7
Das Richtlernziel 7
Das Groblernziel. 7
Das Feinlernziel. 7
Lernzielniveau 8
Der Lernzielbereich 8
Der kognitive Bereich: 8
Der psychomotorische Bereich: 8
Der affektive Bereich: 8
P ädagogische und didaktische Prinzipien 9
P ädagogische Prinzipien. 9
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Ausbildungsberuf des Elektroniker / in Fachrichtung Geräte und Systeme
Didaktische Prinzipien. 9
Prinzip der Aktivitätsförderung: 9
Prinzip der Fasslichkeit 9
Prinzip der Anschauung 9
Prinzip der Praxisnähe. 10
Prinzip der selbständigen Arbeit 10
Prinzip der Erfolgskontrolle 10
Prinzip der Individualisierung und Differenzierung 10
Begr ündung der Methodenwahl. 11
Unterweisungsverlauf in Tabellenform. 12
Arbeitsgliederung. 17
Stufe 1: Vorbereitung 19
Stufe 2: Vormachen und Erklären. 27
Stufe 3: Nachmachen und Erläutern 27
Stufe 4: Ständiges Üben/Bewertung der Lernzielkontrolle. 28
Nachbereitung der Unterweisung 29
Schl üsselqualifikation 29
Fachkompetenz. 29
Methodenkompetenz 29
Sozialkompetenz. 29
Beurteilungsentwurf 30
Ausbildungsrahmenplan (Auszug) 32
Anhang Bilder 34
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Ausbildungsberuf des Elektroniker / in Fachrichtung Geräte und Systeme
Ausbildungssituation
Angaben zum Betrieb ¾
Die Firma wurde im 18. Jahrhundert von einem Erfinder gegründet. Mittlerweile sind dort ca. 3500 Mitarbeiter und 100 Auszubildende beschäftigt. In der Firma werden Sondermaschinen und Einrichtungen der Telekommunikation geplant, entworfen und produziert. Seit 1976 haben wir eine eigene gewerbliche Ausbildungsstätte mit mehreren Ausbildern in den verschiedenen Fachgebieten.
Die Auszubildenden werden während Ihrer Ausbildung den Betrieb in Stationen durchlaufen, um sich die Prozesse der Fertigung anzueignen.
Angaben zur Person des Auszubildenden ¾
Die in der Lehrwerkstatt der gewerblichen Ausbildung beschäftigte, jugendliche Auszubildende Helga Müller befindet sich seit dem 01.08.2005 in der Ausbildung zur Elektronikerin (Fachrichtung: Geräte und Systeme). Durch den Besuch des BGJ wurde ihr das erste Ausbildungsjahr angerechnet. Frau Müller wird Ende des Jahres 18 Jahre alt. Sie hat 2004 den Realschulabschluss (Sekundarabschluss I), sowie das BGJ (letztes Schuljahr) mit relativ guten Noten erreicht. Ihre Schwäche war Mathematik. Dies spiegelte sich auch in den ersten beiden Monaten der Ausbildung wieder. Durch unsere intensive Betreuung und Förderung konnte sie ihre Noten erheblich verbessern. Meine Auszubildende befindet sich im 2. Ausbildungsjahr. Im ersten Halbjahr wurden ihr die Fähigkeiten des 1. Ausbildungsjahres vermittelt.
Frau Müller wohnt zusammen mit ihren Geschwistern im Elternhaus in Holßel. Ihre privaten Interessen sind z.B. der Aufbau und der Betrieb von PC- Netzwerken. Sie ist Mitglied bei der Freiwilligen Jugendfeuerwehr Holßel und aktives Mitglied im Modellflugverein Wanna. Diese Hobbys wirken sich positiv auf ihre Teamfähigkeit und ihre Handfertigkeit aus.
Frau Müller ist gegenüber ihren Kollegen eine sehr aufgeschlossene junge Frau. Sie wurde von den Auszubildenden zur Jugend- und Auszubildendenvertreterin gewählt. Sie arbeitet immer aufmerksam und interessiert an ihrer Ausbildung mit und opfert einige Stunden ihrer Freizeit, um Nachhilfeunterricht für die Berufsschule zu nehmen. Sie ist in der Lage, selbstständig die benötigten Werkzeuge, Messgeräte und Materialien für die bereits erlernten Tätigkeiten zusammenzustellen und diese in ihrem Arbeitsumfeld richtig einzusetzen. Die Auszubildende besitzt sehr gute Kenntnisse in den Sicherheits-, Arbeitssicherheits- und Unfallverhütungs-vorschriften, sowie Daten- und Umweltschutz.
© Erstellt von Rainer Ferencak, Kolberger Straße 11, 27607 Langen-Debstedt Seite 4 von 35
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Thema der Unterweisung
Ich werde heute die Auszubildende, Frau Müller, in dem Thema „Fertigen von Komponenten und Geräten / Leiterplatten erstellen und bestücken“ unterweisen. Diese Arbeit ist gemäß Ausbildungsrahmenplan, Lfd. Nr. 13 d im 1. Ausbildungsjahr, zu erlernen.
Dauer der Unterweisung ¾
Die Dauer der Unterweisung setze ich mit ca.5 Stunden inklusive der vom Jugendarbeitsschutzgesetz geforderten Pausen an.
Zeitpunkt der Unterweisung ¾
Die Ausbildungseinheit beginnt an diesem Tag um 09:00 Uhr. Dies hat den Vorteil, dass die Auszubildende und ich, der Ausbilder, voraussichtlich ein biologisches und geistiges „Tagesleistungshoch“ haben. Dies wirkt sich nicht nur auf die Aufnahmefähigkeit der Auszubildenden aus, sondern auch auf die erhöhte Konzentration und Sicherheit beim Arbeiten.
Anlass der Unterweisung ¾
Gemäß Ausbildungsrahmenplan ist das „Erstellen und Bestücken von Leiterplatten“ (1. Ausbildungsjahr) zu vermitteln. Dies umfasst, dass die Auszubildende, die für diese Tätigkeit benötigten Werkzeuge und Materialien selbstständig zusammenstellt und unter Beachtung der Sicherheitsbestimmungen (UVV und Umweltschutz) verarbeiten lernt.
Vorherige Unterweisung ¾
Laut Ausbildungsrahmenplan wurde die Unterweisung „Bauteile und Baugruppen beschaffen“ (Lfd. Nr. 13 c im 1. Ausbildungsjahr) bereits vor 3 Tagen durchgeführt.
Nächste Unterweisung ¾
Die darauf folgende Unterweisung „Hardware und Softwarekomponenten kundenspezifisch anpassen“ (Lfd. Nr. 13 e im 1. Ausbildungsjahr lt. Ausbildungsrahmenplan) ist in ca. 2. Wochen geplant.
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Ausbildungsort ¾
Diese Ausbildungseinheit findet in der Lehrwerkstatt, am Arbeitsplatz der Auszubildenden, statt. Hier sind alle benötigten Werkzeuge und Materialien, sowie die entsprechende Sicherherheitsvorrichtung (Lötdampfabsauganlage) vorhanden.
© Erstellt von Rainer Ferencak, Kolberger Straße 11, 27607 Langen-Debstedt Seite 6 von 35
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Leitzielentwicklung
Die Bedeutung des Lernzieles
Mit der Entwicklung des Lernziels wird dafür Sorge getragen, dass der Auszubildenden alle notwendigen, fachlichen Fertigkeiten und Kenntnisse, welche sie für den Beruf des/der Elektronikers/in ,Fachrichtung Geräte und Systeme, nach Ausbildungsrahmenplan benötigt, vermittelt werden.
Die Auszubildende soll selbstständig und unter Beachtung der Sicherheitsbestimmungen eine einseitige Platine (Europaformat) erstellen und bestücken können.
Das Richtlernziel ¾
Die Auszubildende soll die erforderlichen Arbeitschritte zum Erstellen und Bestücken von Leiterplatten kennen und umsetzen lernen und sie beherrschen können.
Definition: Das Richtlernziel hat einen geringen Grad an Eindeutigkeit und erlaubt dem Ausbilder einen großen Handlungsspielraum.
Das Groblernziel ¾
Die Auszubildende kennt alle erforderlichen Arbeitschritte zum Fertigen von Komponenten und Geräten. Sie weiß auch auf welche Punkte sie zu achten hat und worauf es dabei ankommt.
Definition: Das Groblernziel hat einen mittleren Grad an Eindeutigkeit, der Ausbilder einen eingeschränkten Handlungsspielraum.
Das Feinlernziel ¾
Die Auszubildende bestückt, anhand eines Bestückungsplanes, fachgerecht eine Leiterplatte.
Definition: Dieses Lernziel hat einen hohen Grad an Eindeutigkeit und lässt dem Ausbilder keinen Handlungsspielraum.
Das Lernziel ist erreicht, wenn die Baugruppe ordentlich aufgebaut wurde und elektrisch einwandfrei funktioniert.
© Erstellt von Rainer Ferencak, Kolberger Straße 11, 27607 Langen-Debstedt Seite 7 von 35
Arbeit zitieren:
Rainer Ferencak, 2005, Bestücken von Leiterplatten - Unterweisung nach AEVO, München, GRIN Verlag GmbH
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