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Angebotsvergleich
(Unterweisung Industriekaufmann / -kauffrau)
von
Christian Colletta
Ausbildereignungsprüfung 2006
Unterweisungsentwurf für die praktische Prüfung
Erstellt von:
Vorname, Name
Straße, Hausnummer
PLZ Ort
Zuständige Stelle: Industrie- und Handelskammer
Prüfungstermin: Datum
Thema der Unterweisung: Angebotsvergleich
Methode der Unterweisung: Lehrgespräch
Seitenanzahl: 18
Anlage:
4 Lieferantenangebote
2 Rechenschemen blanko
4 Anfragen
1 Kalenderblatt
Weitere Utensilien:
Taschenrechner
Stift
Schmierpapier
Ausbildungsberuf: Industriekaufmann/-frau
Inhaltsverzeichnis:
1. Thema der Unterweisung
2. Einordnung der Unterweisung
2.1 Gesetzliche Einordnung
2.2 Betriebliche Einordnung
3. Rahmenbedingungen:
3.1 Analyse des Auszubildenden
3.2 Analyse des Ausbildungsbetriebes
3.3 Ort, Zeit und Dauer der Unterweisung
3.4 Arbeitsmittel
3.5 Unfallverhütung
4. Lernziele:
4.1 Richtlernziel
4.2 Groblernziel
4.3 Feinlernziel
4.4 Nachgelagertes Lernziel
5. Lernbereiche
5.1 Kognitiver Lernbereich
5.2 Affektiver Lernbereich
5.3 Psychomotorischer Lernbereich
6. Kompetenzbereiche
6.1 Fachkompetenz
6.2 Methodenkompetenz
6.3 Sozialkompetenz
7. Bewertungsmaßstab
8. Unterweisungs-Methode
8.1 Methode
8.2 Begründung
9. Ablauf der Unterweisung
9.1 Einführung
9.2 Lehrgespräch
9.3 Erfolgskontrolle
9.4 Verabschiedung
1. Thema der Unterweisung
Angebotsvergleich.
Der Auszubildende bekommt mehrere Angebote für benötigtes Büromaterial vorgelegt. Der Auszubildende soll die Angebote rechnerisch (Preis, Konditionen) und technisch (Lieferzeit, Spezifikationen) vergleichen und unter Berücksichtigung dieser Aspekte das geeignetste Angebot auswählen. Das Anfrageschreiben liegt dem Auszubildenden vor.
2. Einordnen der Unterweisung
2.1 Gesetzliche Einordnung
Zum Gegenstand der Berufsausbildung zum Industriekaufmann gehört unter anderem der Teil Bestelldurchführung (§ 4 Abs. 1 Nr. 6.2). Zur Lfd. Nr. 6.2 Bestelldurchführung gehört auch das Einholen von Angeboten, prüfen und vergleichen (§ 4 Abs. 1 Nr. 6.2 b).
Laut § 5 sollen die Fertigkeiten und Kenntnisse nach § 3 nach den in den Anlagen des Rahmenlehrplan 1 und 2 enthaltenen Anleitungen zur sachlichen und zeitlichen Gliederung der Berufsausbildung vermittelt werden.
Gemäß Ausbildungsrahmenplan sind im 1. Ausbildungsjahr in einem Zeitraum von insgesamt 5-7 Monaten die Fertigkeiten und Kenntnisse der Beschaffung und Bevorratung zu vermitteln.
2.2 Betriebliche Einordnung
Der Auszubildende ist seit zwei Wochen in der Abteilung Einkauf. Der Auszubildende soll in den nächsten Wochen das Vergleichen von Angeboten der Büromaterialzulieferer, selbständig erledigen.
3. Rahmenbedingungen
3.1 Analyse des Auszubildenden
Der Auszubildende ist 18 Jahre alt und hat Mittlere Reife. Der Auszubildende macht eine Ausbildung zum Industriekaufmann und befindet sich im 5 Ausbildungsmonat des 1. Ausbildungsjahres. Bisher war der Auszubildende in der Buchhaltung und in der Berufsschule. Seit zwei Wochen ist der Auszubildende im Einkauf. Die grundlegenden Prozesse und Arbeiten wurden im bereits vermittelt. Der Auszubildende erledigt die ihm übertragenen Aufgaben selbständig und sorgfältig. Er ist aufgeschlossen, eifrig und gegenüber Kollegen und anderen Auszubildenden stets hilfsbereit und freundlich. In der Berufsschule hat er bereits den ersten Unterrichtsblock besucht und zeigt gute Leistungen. In seiner Freizeit ist er in der Jugendarbeit engagiert.
3.2 Analyse des Ausbildungsbetriebes
Die F. GmbH ist ein internationales Chemieunternehmen. An dem Ausbildungsort des Auszubildenden sind ca. 500 Menschen beschäftigt. Seit Jahren ist die Ausbildung zum Industriekaufmann ein fester Bestandteil der Unternehmensphilosophie, guten Nachwuchs durch eigene Auszubildenden sicherzustellen. Momentan sind 10 Auszubildende im Unternehmen die eine Ausbildung zum Industriekaufmann anstreben. Davon sind 3 im ersten, 4 im zweiten und 3 im dritten Ausbildungsjahr.
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