Unterweisungsprobe im Friseurhandwerk
1. Allgemeine Angaben zur praktischen Prüfung
Name:
Jacqueline
Blum
Spiegelnummer: 03
Prüfungsdatum: 20.05.07
Thema: Maniküre
Zeitdauer:
etwa
15-20
Minuten
Ausbildungsberuf:
Friseurin
Stellung des Themas
in der Gesamtausbildung:
Handlungsfeld Maniküre AVO § 4 Nr. 14
1.
Lehrjahr
2. Auszubildende
Name:
Jeannette
Müller
Alter:
18
Jahre
Schulabschluss: Realschule
Lehrjahr:
1.
Lehrjahr
Verhalten: Jeannette
ist
stets daran interessiert, ihre bereits erworbenen
theoretischen Kenntnisse im Bereich der Maniküre zu erweitern
und anzuwenden. Ihr theoretisches
Wissen erarbeitet sie sich aus dem Lehrbuch ,,Gewusst wie".
Vorkenntnisse zum Thema: Jeannette assistierte mit regem Interesse bereits bei der
Maniküre einige Male bei Kollegen. Sie wendet die Technik des
Nagelfeilens auch bei sich selber an und ist bestrebt, die
Kenntnisse auch bald bei den Kunden anzuwenden. Die
Auszubildende wurde auf die Hygiene- und Unfallvorschriften
(TGRS 530) hingewiesen und diese wurden ihr sachkundig
erklärt.
Vorbereitung zum Thema: Vor der Behandlung der Kundin wurde eine Diagnose der Nägel
vom Azubi mit Hilfe des Azubi erstellt. Die Form und Länge der
Nägel
wurde
vorab
festgelegt.
3. Sachanalyse
Handlungsfeld:
AVO § 4 Nr. 14 Maniküre
Unterweisungsschwerpunkt: AVO § 4 Nr. 14, b: Nagelhaut und
Nägel behandeln sowie Nägel formen
Unterweisungsthema: Nägel feilen
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Fachstruktur
Teilvorgänge
Was?
Kernpunkte
Wie?
Begründung
Warum?
Vorbereitung der Kundin.
Handtücher, Zellstofftuch,
Pinsel, Manikürhilfe und
Nagelfeile bereitlegen
Die Hände der Kundin so auf
die Manikürhilfe
positionieren, das ihre Hände
parallel zu uns nach vorne
gerichtet sind. Die
Manikürutensilien nahe bei
uns ablegen.
Damit wir und die Kundin
bequem sitzen und ihr ohne
Schwierigkeiten die Nägel
behandeln können, und wir
die Behandlung wegen
fehlender Materialien nicht
unterbrechen müssen.
Hände waschen, desinfizieren
Mit Wasser und Seife,
Desinfektionsmittel
Aus hygienischen Gründen.
Zellstofftuch nehmen, um
Daumen und Zeigefinger
umwickeln
Das Zellstofftuch halten wir
vor uns, nehmen es hinter
Daumen und Zeigefinger der
linken Hand, wickeln es von
hinten nach vorne leicht um
Daumen und Zeigefinger
herum und klemmen den Rest
des Tuches in die
Handinnenfläche ein. Dann
formen wir vorne zwischen
Daumen und Zeigefinger eine
kleine Mulde, so das man den
Finger der Kundin zur
Nagelbehandlung hineinlegen
kann.
Damit wird der Hautkontakt
vermieden, aus hygienischen
Gründen.
Der feine Nagelstaub wird im
Zellstofftuchtuch
aufgefangen.
In der vorbereiteten Mulde
soll der zu behandelnde
Finger locker und entspannt
liegen.
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