Carsten Böser
UNTERWEISUNGSPROBE
zur Ausbilder-Eignungsprüfung im März 2004
Thema der Unterweisung:
Aufbau der Kostenträgerstückrechnung (Kalkulation)
im Ausbildungsbetrieb
Hohenahr, den 12.03.2004
Inhaltsverzeichnis Seite
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INHALTSVERZEICHNIS ... 2
1. DIE UNTERWEISUNGSPROBE IM ÜBERBLICK... 3
2. BASISINFORMATIONEN ZUR UNTERWEISUNG ... 4
2.1. Analyse der Auszubildenden ... 4
2.2. Analyse der Ausgangssituation... 5
3. INTENTION DER UNTERWEISUNG (LERNZIELE) ... 6
3.1. Einordnung der Themenwahl... 6
3.2. Pädagogische Erwartungen... 7
3.3. Ableitung der Lernziele ... 8
3.4. Lernzielkontrollen (Soll-Ist-Vergleich) ... 9
4. UNTERWEISUNGSMETHODEN UND MEDIEN ... 10
5. UNTERWEISUNGSVERLAUFSPLAN... 12
6. ANHANG... 13
1. Die Unterweisungsprobe im Überblick
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1. Die Unterweisungsprobe im Überblick
Bezeichnung der zuständigen Stelle,
der dieser Entwurf vorgelegt wird:
IHK Wetzlar
Name und Anschrift
Carsten Böser
des
Prüfungsbewerbers:
Tag der Unterweisung :
26.03.2004
Thema der Unterweisung:
Aufbau der Kostenträgerstückrechnung
(Kalkulation) im Ausbildungsbetrieb
Lernort:
Schulungsraum
Ausbildungsberuf:
Industriekaufmann / Industriekauffrau
Zahl der Auszubildenden:
1
Ausbildungsstand (Jahr / Monat):
2 Jahre und 7 Monate
Das Thema ist folgendem Grob-
Laufende Nummer 9.2.
lernziel des Ausbildungsrahmen-
plans zuzuordnen (§, Abs., Text ;
Punkt c
Feinlernziele im Entwurf):
Die Kalkulation betriebsbezogen durchführen
Zeitdauer der Unterweisung:
ca. 15 Minuten
verwendete Ausbildungsmittel:
Overheadfolien und Overheadprojektor
Pinnwand, Nadeln und Metaplankarten
Flip-Chart
Ein Warenmuster
2. Basisinformationen zur Unterweisung
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2. Basisinformationen zur Unterweisung
2.1. Analyse der Auszubildenden
Die Auszubildende ist 22 Jahre alt. Sie kann einen guten Realschulabschluss
vorweisen. Vor Beginn ihrer kaufmännischen Ausbildung hatte sie eine 2-jährige
Berufsfachschule im sozial-pädagogischen Berufsfeld besucht. Dadurch erfolgte eine
Umorientierung ihrer Interessen. Sie ist somit erst mit 19 Jahren in das Unternehmen
eingetreten, um den Beruf der Industriekauffrau zu erlernen. Nun befindet sie sich im
dritten und letzten Ausbildungsjahr und wird im Mai 2004 die Abschlussprüfung
ablegen. Der Fachbereich Rechnungswesen ist somit die letzte betriebliche
Ausbildungsstation. In der Berufsschule hatte sie einige Schwierigkeiten dem
Unterrichtsstoff im Fach ,,Buchführung" zu folgen. Das resultierte aus einem
mangelnden Grundverständnis für die Buchführungssystematik und der starken
Orientierung an den Übungsaufgaben. Da sie bereits seit zwei Monaten im
Rechnungswesen ausgebildet wird, wurden ihr schon die verschiedenen Kenntnisse
und Fertigkeiten im Bereich ,,Buchführung" laut Ausbildungsrahmenplan vermittelt.
Durch ihre Aufgeschlossenheit und ihr Interesse konnten die theoretischen Lücken
weitestgehend geschlossen werden. Die Auszubildende hat dabei eine gute
Auffassungsgabe bewiesen und sie hinterfragt die Dinge, die sie nicht versteht. Die
ihr übertragenen Aufgaben erledigte sie stets engagiert und gewissenhaft.
Laut Versetzungsplan ist nun der Bereich ,,Kosten- und Leistungsrechnung" zu
durchlaufen. In der Berufsschule wird dieses Thema gerade erst behandelt, da es
traditionell erst im Anschluss an die Buchführung gelehrt werden kann
(Industriebuchführung im Zweikreissystem). Da die Abschlussprüfung bereits
bevorsteht, müssen viele theoretische Grundlagen noch im Betrieb gelehrt werden.
Die Auszubildende hat vom Ausbilder bereits den Zusammenhang zwischen den
verschiedenen Rechnungskreisen erläutert bekommen. Die in der Berufsschule
behandelte Kostenartenrechnung wurde anhand betrieblicher Aufgaben
nachvollzogen.
2. Basisinformationen zur Unterweisung
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2.2. Analyse der Ausgangssituation
Die bereits erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten im Fachbereich
Rechnungswesen sowie die bisherige theoretische Abhandlung der Kostenrechnung
in der Berufsschule und im Betrieb sind für diese Unterweisung hilfreich, jedoch
nicht unbedingt Voraussetzung. Mit der bevorstehenden Unterweisung soll ein
Grundverständnis für die Zusammenhänge in der Kostenrechnung geschaffen
werden. Es soll ein prinzipielles Interesse für die betrieblichen Aufgaben und
Fragestellungen der nächsten Tage und Wochen geschaffen werden, welches über
das reine Lernen im Rahmen der Prüfungsvorbereitungen hinausgehen soll.
Da in der Unterweisung elementare Grundlagen geschaffen werden, findet diese
Unterweisung im Schulungsraum des Betriebes statt. Hier kann die Unterweisung
ungestört ablaufen und die benötigten Medien stehen dort bereits bereit. Der
Zeitpunkt der Unterweisung wird auf den Vormittag gelegt, da während dieser Zeit
die Aufmerksamkeit größer ist. Mineralwasser und zwei Gläser stehen zur
zwischenzeitlichen Erfrischung bereit.
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