Inhaltsverzeichnis:
1. Didaktische Überlegung
Angaben zum Lehrling
Ort , Zeitpunkt und Dauer der Unterweisung
Arbeitsmittel
2. Didaktische Analyse
2.1 Thema der Unterweisung
2.2 Formulierung des Lernzielniveaus
2.2.1 Richtlernziel
2.2.2 Groblernziel
2.2.3 Feinlernziel
2.3 Formulierung der Lernzielbereiche
2.3.1 Kognitiver Lernzielbereich
2.3.2 Affektiverlernzielbereich
2.3.3 Psychomotorischer Lernzielbereich
2.4 Umsetzung von Schlüsselqualifikation
2.5 Sozialform und Lehrverfahren
2.6 Methodenwahl mit Begründung
3. Ablauf der Unterweisung
4. Lernerfolgskontrolle
Unterweisungsentwurf
1. Didaktische Überlegung
1.1 Der Auszubildende Oliver R. ist 18 Jahre alt und besitzt den Sekundarabschluß I. Er arbeitet gewissenhaft und erledigt die Ihm übertragenen Aufgaben mit sehr gutem handwerklichem Geschick. Er ist aufgeweckt und interessiert. Seine Leistungen in der Berufsschule sind gut. Der Auszubildende ist im 2. Ausbildungsjahr.
1.2 Die Unterweisung findet in der Moselakademie in Cochem um 10.30 Uhr, im Schulungsraum xy statt. Der Raum ist gut beleuchtet und befindet sich in ruhiger Lage. Die Unterweisung findet morgens statt, weil dann die Leistungsbereitschaft und die Konzentration erwiesenermaßen am höchsten ist. Die Dauer der Unterweisung wird ca. 15 Minuten betragen.
1.3 Arbeitsmittel werden sein: Trittspurplatte, Tintenroller, Tinte, Trittspurblatt, Umrandungsstift,
2. Didaktische Analyse
2.1 Der Ausbildungsrahmenlehrplan sieht für den Auszubildenden im 2. Ausbildungsjahr das Vermitteln von Fertigkeiten, im Sinne von Anmessen von orthopädischen Hilfsmitteln zur Versorgung von Fuß und Unterschenkel vor. Außerdem das Herstellen von Trittspuren und Profilzeichnungen von Fuß und Bein. Ausbildungsrahmenlehrplan §3 Nr.8b.
2.2 Formulierung des Lernzielniveaus
2.2.1 Richtlernziel: Das Richtlernziel ist es dem Auszubildenden das Anmessen von
2.2.2 Groblernziel: Das Grobernziel besteht darin dem Auszubildenden beizubringen
2.2.3 Feinlernziel: Das Feinlernziel besteht darin selbstständig Trittspuren von Fuß und
2.3 Formulierung der Lernzielbereiche 2.3.1 Kognitiver Lernzielbereich:
Nach der geplanten Ausbildungseinheit kennt der Auszubildende die zu beachtenden Regeln beim herstellen von Trittspuren vom Fuß eines Kunden. Er weiß welche hygienischen Maßnahmen zu treffen sind und bekommt immer mehr Routine beim Umgang mit Kunden. Er kann seine arbeit eigenständig bewerten.
2.3.2 Affektiver Lernzielbereich:
Der Auszubildende entwickelt die Bereitschaft zu selbstständigem arbeiten. Durch die Vorbereitung auf die eigenverantwortliche Übernahme einer Aufgabe soll der Auszubildende motiviert werden. Er ist außerdem bereit auf Kunden freundlich zuzugehen und auf sie einzugehen bei Schmerzen oder motorischen Störungen. 2.3.3 Psychomotorischer Lernzielbereich:
Der Umgang mit den Arbeitsmitteln soll gefestigt werden. Der Umgang mit
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spastischen oder kontrakten Gliedmaßen soll vermittelt werden.
2.4 Umsetzung von Schlüsselqualifikation
Der Auszubildende entwickelt Eigeninitiative und Entscheidungsfähigkeit. Außerdem wird er sicherer im Umgang mit Kunden. Er soll zu Kunden freundlich und zuvor kommend sein.
2.5 Sozialform und Lehrverfahren
Dem Auszubildenden werden Fertigkeiten durch das entwickelnde Lehrverfahren vermittelt. Die Sozialform ist ausbilderzentriert. 2.6 Methodenwahl Begründung:
Erarbeitete Methode, weil er durch eigenes Erarbeiten der Lerninhalte besser Abläufe versteht und sich den Arbeitsablauf besser einprägt.
Die Sozialform ist ausbilderzentriert, weil der Auszubildende durch gezielte Fragen vom Ausbilder gelenkt und die Fähigkeiten vermittelt werden.
3. Ablauf der Unterweisung
1. Vorbereitungsphase:
Dem Auszubildenden wird gesagt, dass er einem Abdruck vom Fuß eines Kunden nehmen soll. Er wird motiviert und es wird versucht Interesse zu wecken. Da er die Woche zuvor im Einlagenbau tätig war (wobei Trittspuren benötigt werden) und die darauf folgende Woche selbstständig Abdrücke bei Kunden nehmen soll.
Danach wird der Auszubildende gefragt warum eine Trittspur benötigt wird und was man darauf erkennen kann.
Danach überprüfe ich durch Fragen, ob er schon mal bei diesem Arbeitsschritt zugesehen hat und Vorkenntnisse vorhanden sind.
Anschließend weise ich Ihn noch auf Hygienevorschriften nach DIN ISO 9001 hin, wieder durch gezieltes Fragen.
2. Erarbeitungsphase:
Zuerst wird dem Auszubildenden nahe gebracht wo er sich positionieren soll. Danach wird er gefragt ob er sich vorstellen könnte wie er vorgehen soll. Wenn er eine Vorstellung des Arbeitsgangs hat soll er diesen Begründen.
Jetzt lasse ich Ihn auch einzelne Arbeitsschritte selbst ausprobieren. Gegebenenfalls korrigiere ich ihn aber nur bei groben Fehlern.
3.Kontrallphase:
Ich lasse den Auszubildenden seine Arbeit selbst beurteilen. Wenn ich Kritik äußern möchte lasse ich ihn selbst durch meine Fragen darauf kommen. Ich lasse ihn die Arbeitsschritte noch mal zusammenfassen.
Anschließend frage ich ihn ob es für ihn verständlich war und ob er die Zusammenhänge der Arbeitsschritte verstanden hat.
4. Übungsphase:
Der Auszubildende kann jetzt beim nächsten Kunden seine erlernten Fertigkeiten weiter üben und verfestigen.
Die Übungsergebnisse werden besprochen und es wird darauf geachtet das sich keine Fehler verfestigen.
In Zukunft wird er selbstständig Fußabdrücke nehmen können.
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Arbeit zitieren:
Christian Scheidt, 2008, Trittspur von Fuß erstellen (Unterweisung Orthopädieschuhmacher / -in), München, GRIN Verlag GmbH
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