Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2008
129 Seiten
1 Überprüfen eines Urlaubsantragsformulars (Unterweisung Industriekaufmann / -kauffrau)
2 Ausführen eines korrekten Fahrtenbucheintrags (Unterweisung Bürokaufmann / -kauffrau)
3 Wareneingangskontrolle (Unterweisung Groß- und Außenhandelskaufmann / -frau)
4 Ausstellen einer Quittung (Unterweisung Groß- und Außenhandelskaufmann / -frau)
5 Erfassen von Wareneingängen (Unterweisung Einzelhandelskaufmann / -kauffrau)
6 Ausfüllen eines Telefonformulars (Unterweisung Bürokaufmann / -kauffrau)
7 Ausfüllen eines Formblattes zur Gewinn- und Verlustrechnung mit vorhandenen Zahlen und Errechnen der einzelnen Zwischenergebnisse (Unterweisung Industriekaufmann / -kauffrau)
8 Kalkulation von Handelswaren (Unterweisung Industriekaufmann / -kauffrau)
9 Entscheidung über den preisgünstigsten Anbieter anhand einer Bezugskalkulation (Unterweisung Industriekaufmann / -frau)
10 Erstellen einer Angebotskalkulation (Unterweisung Industriekaufmann / -kauffrau)
Die vorliegende Arbeit dient als strukturierte Unterweisungsplanung für Auszubildende in verschiedenen kaufmännischen Berufen. Das primäre Ziel ist es, den Auszubildenden theoretische Grundlagen und deren praktische Anwendung in betrieblichen Kernprozessen – von der Verwaltung bis zur Kalkulation – zu vermitteln, um Handlungskompetenz und Sicherheit im Tagesgeschäft zu gewährleisten.
2.4. Nachmachen durch den Auszubildenden
Nachdem nun sämtliche Fragen und Schwierigkeiten von Seiten der Auszubildenden geklärt worden sind, soll das Gelernte nochmals geübt werden. Dies ermöglicht für die Ausbilderin eine Überprüfung, ob der Auszubildende die Materie auch wirklich verstanden hat. Dazu versucht der Auszubildende selbstständig den vorgegebenen Fall korrekt zu bearbeiten. Er erläutert dabei seine Arbeitsschritte (Was? Wie? Warum?) detailliert. Die Ausbilderin steht hierbei für eventuell auftretende Fragen und Probleme zur Seite. Besonders wichtig ist, dass die Ausbilderin dem Auszubildenden eine Rückmeldung bezüglich der Ausführung gibt. Gerade in dieser Situation ist es wichtig gute Leistungen zu betonen, um den Auszubildende nochmals zu motivieren.
1 Überprüfen eines Urlaubsantragsformulars (Unterweisung Industriekaufmann / -kauffrau): Dieses Kapitel erläutert die Anleitung zur korrekten Überprüfung von Urlaubsanträgen, um Folgefehler bei der Personalverwaltung zu vermeiden.
2 Ausführen eines korrekten Fahrtenbucheintrags (Unterweisung Bürokaufmann / -kauffrau): Der Fokus liegt hier auf der steuerlich korrekten Dokumentation von Dienstfahrten und dem Verständnis der 1%-Regelung.
3 Wareneingangskontrolle (Unterweisung Groß- und Außenhandelskaufmann / -frau): Es werden die notwendigen Schritte für eine ordnungsgemäße Wareneingangsprüfung unter Berücksichtigung von Lieferdokumenten und Qualitätsmängeln behandelt.
4 Ausstellen einer Quittung (Unterweisung Groß- und Außenhandelskaufmann / -frau): Vermittlung der wesentlichen Bestandteile einer rechtsgültigen Quittung sowie die korrekte Ausfüllung anhand von Belegen.
5 Erfassen von Wareneingängen (Unterweisung Einzelhandelskaufmann / -kauffrau): Dieses Kapitel beschreibt das Erfassen von Lieferungen in Abladelisten und den korrekten Umgang mit Lieferpapieren im Einzelhandel.
6 Ausfüllen eines Telefonformulars (Unterweisung Bürokaufmann / -kauffrau): Anleitung zum fachgerechten Notieren und Weiterleiten relevanter Informationen aus Telefongesprächen.
7 Ausfüllen eines Formblattes zur Gewinn- und Verlustrechnung mit vorhandenen Zahlen und Errechnen der einzelnen Zwischenergebnisse (Unterweisung Industriekaufmann / -kauffrau): Erläuterung der Struktur einer Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) sowie die Durchführung der notwendigen Berechnungen.
8 Kalkulation von Handelswaren (Unterweisung Industriekaufmann / -kauffrau): Einführung in das Kalkulationsschema zur Ermittlung des korrekten Listenverkaufspreises von Handelswaren.
9 Entscheidung über den preisgünstigsten Anbieter anhand einer Bezugskalkulation (Unterweisung Industriekaufmann / -frau): Praxisbezogene Anleitung, wie durch einen Preisvergleich zweier Angebote der wirtschaftlich günstigste Anbieter ermittelt wird.
10 Erstellen einer Angebotskalkulation (Unterweisung Industriekaufmann / -kauffrau): Beschreibung der systematischen Erstellung einer Kalkulation für ein Angebot zur Unterstützung des Vertriebsprozesses.
Ausbildung, Vier-Stufen-Methode, Personalverwaltung, Fahrtenbuch, Wareneingangskontrolle, Quittung, GuV, Handelswarenkalkulation, Bezugskalkulation, Angebotskalkulation, Rechnungswesen, Handlungskompetenz, Lernziel, Auszubildender, Fachkompetenz.
Die Arbeit umfasst verschiedene Entwürfe für eine Ausbildungseinheit (AdA), in denen der korrekte Umgang mit kaufmännischen Tätigkeiten praxisnah vermittelt wird.
Die Themenfelder erstrecken sich über die Bereiche Personalverwaltung, Rechnungswesen, Einkauf sowie betriebswirtschaftliche Kalkulationen.
Das primäre Ziel ist die Vermittlung einer beruflichen Handlungskompetenz, die es dem Auszubildenden ermöglicht, spezifische Aufgaben selbstständig und fehlerfrei auszuführen.
In allen Unterweisungen wird die klassische oder eine modifizierte Vier-Stufen-Methode angewandt, die den Lernprozess in Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen und Kontrolle gliedert.
Der Hauptteil widmet sich der Vermittlung der fachlichen Anforderungen, der praktischen Durchführung durch den Auszubildenden sowie der anschließenden Lernerfolgskontrolle.
Die Arbeiten werden durch Begriffe wie AdA-Prüfung, Lernziel, Methodik, Praxisbezug und fachliche Sorgfalt charakterisiert.
Während die Handelswarenkalkulation den Einkaufspreis und die Bezugskosten für weiterverkaufte Ware betrachtet, bezieht sich die Angebotskalkulation auf die interne Kostenträgerrechnung und Fertigungskomponenten.
Es erfolgt eine Fehleranalyse, bei der der Unterweisende gezielt auf Verständnisprobleme eingeht und die betroffenen Arbeitsschritte schrittweise wiederholt, bis das Ziel erreicht ist.
Die Autoren betonen, dass diese Methode eine hohe Zeiteffizienz bietet, den direkten Kontakt zwischen Ausbilder und Auszubildenden fördert und die Umsetzung theoretischer Inhalte in die Praxis unterstützt.
Durch die Verwendung echter Unternehmensdaten, authentischer Formulare und realer betrieblicher Situationen (z. B. Abholung eines Kunden) wird die Relevanz der Aufgabe für den Auszubildenden greifbar gemacht.
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