Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2008
16 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Thema der Unterweisung
1.2 Vorüberlegung
2. Rahmensituation
2.1 Ausbildungssituation
2.2 Vorkenntnisse
2.3 Methodische Ziele
3. Ziele (zeitlich)
4. Wie wird ausgebildet
5. Gegebenheiten der Ausbildung
5.1 Wo wird ausgebildet?
5.2 Wann wird ausgebildet?
5.3 Wie lange wird ausgebildet?
5.4 Welche Ausbildungsmittel sind nötig?
6. Planung der Ausbildung
6.1 Kompetenzen
6.2 Schlüsselqualifikationen
6.3 Arbeitsschutz und Umweltschutz
6.4 Am Ausbildungstag:
7. Durchführung der Ausbildung
7.1 Vorbereitung ( 1. Stufe )
7.2 Vormachen und Erklären ( 2. Stufe )
7.3 Nachmachen und Erklären lassen ( 3.Stufe )
7.4 Üben und Festigen ( 4.Stufe )
7.5 Kontrolle
8. Arbeitsgliederung
Das primäre Ziel dieser Unterweisung ist die Vermittlung der fachgerechten Leitungsführung von Silberdraht auf einer Euro-Lochrasterplatine, um dem Auszubildenden die notwendigen Fertigkeiten für die spätere Herstellung einwandfreier Platinenschaltungen zu vermitteln.
7.2 Vormachen und Erklären ( 2. Stufe )
Ich benutze einen Ausdruck mit der Abbildung einer Lochrasterplatine, auf dem ich vorher mit einem Stift die Leitungen dargestellt habe, um Herrn K. zu verdeutlichen wie die Leitungen mittels des Silberdrahtes auf der Leiterplatte geführt werden sollen.
Nachdem das kognitive Ziel erreicht ist, setze ich den Arbeitstisch unter Spannung und schalte die Lötstation ein. Ich spanne die Leiterplatte in den Platinenhalter ein und lege mir mein Material bereit.
Nachdem der Lötkolben seine Temperatur erreicht hat, beginne ich schrittweise einige Lötungen durchzuführen und zeige ihm, wie er auf der Platine den Draht sauber biegt und die Lötpunkte an die richtigen Stellen zu setzten hat. Außerdem gebe ich Tipps, zum Beispiel wann und wie er das Lötzinn zuführt, wie der Lötkolben gehalten wird oder warum der Schwamm zum Abstreifen der Lötspitze verwendet werden muss.
Fragen werden beantwortet oder bei Unverständlichkeit direkt noch einmal praktisch vorgemacht.
1. Einleitung: Dieses Kapitel definiert das Thema der Unterweisung und stellt den Bezug zum Ausbildungsrahmenplan für den Beruf Elektroniker für Geräte und Systeme her.
2. Rahmensituation: Es erfolgt eine Analyse der betrieblichen Situation, des Auszubildenden sowie der angestrebten kognitiven, affektiven und psychomotorischen Lernziele.
3. Ziele (zeitlich): Darstellung des Ausbildungsrahmenplans sowie Ableitung von Richt-, Grob- und Feinlernzielen für die Einheit.
4. Wie wird ausgebildet: Erläuterung der gewählten Vier-Stufen-Methode als pädagogisches Konzept zur Vermittlung der praktischen Fertigkeiten.
5. Gegebenheiten der Ausbildung: Beschreibung der notwendigen Rahmenbedingungen hinsichtlich Ort, Zeit, Dauer und benötigter Arbeitsmittel.
6. Planung der Ausbildung: Detaillierte Planung bezüglich der zu vermittelnden Kompetenzen, notwendiger Schlüsselqualifikationen, Sicherheitsaspekte sowie des Ablaufs des konkreten Ausbildungstages.
7. Durchführung der Ausbildung: Schrittweise Dokumentation der Unterweisungsphasen von der Vorbereitung bis zur abschließenden Lernerfolgskontrolle.
8. Arbeitsgliederung: Übersichtliche Zusammenfassung des zeitlichen und inhaltlichen Ablaufs der gesamten Unterweisungseinheit.
Elektroniker, Geräte und Systeme, Ausbildung, Unterweisung, Leiterplatten, Silberdraht, Löten, Lötstation, Vier-Stufen-Methode, Lochrasterplatine, Arbeitssicherheit, Handlungskompetenz, Fachpraxis, Leitungsführung, Löttechnik
Die Arbeit dient als Präsentationskonzept für den praktischen Teil der Ausbildereignungsprüfung im Beruf Elektroniker für Geräte und Systeme.
Die zentralen Themen sind die fachgerechte Leitungsführung von Silberdraht auf Leiterplatten, der korrekte Einsatz von Lötgeräten sowie die pädagogische Strukturierung der Ausbildung.
Das Ziel ist, dass der Auszubildende lernt, Silberdraht fachgerecht auf einer Euro-Lochrasterplatine zu verlegen und sauber zu verlöten.
Es wird die bewährte Vier-Stufen-Methode angewandt, die besonders für die Vermittlung praktischer, psychomotorischer Fähigkeiten geeignet ist.
Der Hauptteil umfasst die Analyse der Ausbildungssituation, die Planung der methodischen Vorgehensweise, Sicherheitsunterweisungen sowie die praktische Durchführung der Ausbildungsschritte.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Löttechnik, Leitungsführung, Ausbildung, Unterweisung, Fachkompetenz und Arbeitssicherheit charakterisieren.
Die Methode wurde gewählt, da sie einen intensiven Übungseffekt ermöglicht und eine direkte Kontrolle des Lernerfolgs in der Praxis erlaubt.
Besonders wichtig sind der Schutz vor Lötdämpfen durch Absauganlagen, Brandschutzmaßnahmen sowie der Schutz vor Verbrennungen durch heiße Lötkolben.
Dies wird durch eine strukturierte Vorgehensweise gewährleistet, die von der Demonstration durch den Ausbilder über betreutes Nachmachen bis hin zur selbstständigen Übungsphase und abschließenden Kontrolle reicht.
Der Ausbildungsrahmenplan bildet die gesetzliche und inhaltliche Grundlage, aus der die spezifischen Ausbildungsinhalte für den Elektroniker abgeleitet wurden.
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