Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2006
19 Seiten, Note: 2,3
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Mechanische Berufe, Metall und Kunststoff
1. Allgemeine Informationen
1.1 Ausbildungsberuf und Ausbildungsthema
1.2 Quelle
1.3 Begründung der Unterweisungswahl
2. Ausbildungssituation des Auszubildenden
2.1 Angaben zum Auszubildenden
2.2 Familienstand des Auszubildenden
2.3 Persönlicher Entwicklungsstand
2.4 Schulischer Werdegang
2.5 Der Ausbildungsbetrieb
2.6 Verhalten und Leistung im Ausbildungsbetrieb
2.7 Personenbezogene Ausbildungsanforderungen
3. Unterweisungsziele
3.1 Lernziele
3.2 Lernzielbereiche
3.3 Handlungskompetenz
3.4 Schlüsselqualifikationen
4. Planung und Organisation
4.1 Didaktische Prinzipien
4.2 Wahl und Form der Ausbildungsmethode
4.3 Ausbildungsort und Zeitpunkt
4.4 Dauer der Unterweisung
4.5 Ausbildungsmittel
5. Durchführung der Unterweisung
5.1 Vorbereiten des Auszubildenden
5.2 Vormachen und Erklären
5.3 Ausführungsversuche machen Lassen
5.4 Üben und Festigen
5.5 Nachbereitung
Das Hauptziel dieser Unterweisung ist die Vermittlung der fachlichen Fertigkeiten zur Herstellung eines metrischen Innengewindes bis zur Größe M10 von Hand. Der Ausbilder möchte hierbei den Auszubildenden Hans schrittweise an komplexe mechanische Aufgaben heranführen, sein theoretisches Wissen in die Praxis übertragen und sein Selbstvertrauen stärken.
Vormachen und erklären
Als erstes und wichtigstes unterrichte ich ihn über die Sicherheitsbestimmungen beim Gewindeschneiden. Er soll z.B. darauf Achten das er beim Ausblasen von Fertiggeschnittenen Gewinden eine Schutzbrille trägt damit eventuell herumfliegende Späne ihn nicht in die Augen gelangen können. Wir beginnen mit dem einspannen des von Hans Vorbereiteten Werkstücks. Hans hat hier in den letzten Ausbildungswochen 20 Löcher a 6,8mm gebohrt und angesenkt. Ich erkläre Hans das wir nun ein M8 Gewinde in diese Löcher schneiden wollen und das er bei einem Innengewinde immer einen kleineren Kernlochdurchmesser bohren müsse als das Gewinde werden soll, da sonst nicht genügend Material zum Gewinde schneiden stehen bleiben würde. Auf Hans seine Frage woher er wissen sollte wie groß er das Kernloch bohren muss, schreibe ich Hans die die Formel zur Errechnung des Kernloches auf. Die Formel hierfür lautet dK=d-P um Hans die Formel zu erklären zeige ich ihm das Schnittmodell eines Innengewindes und erkläre ihm was die einzelnen Buchstaben zu bedeuten haben.
dK = Durchmesser für das Kernloch
d = Durchmesser für das Gewinde
P = Steigung des Gewindes
Hans erhält von mir eine Übersicht über die wichtigsten Gewinde mit allen Angaben. Damit wir im Stoff weiter kommen belasse ich es erst einmal dabei und wir beginnen mit den weiteren Erklärungen zum Thema Gewindeschneiden. Ich zeige Hans nun welche Werkzeuge wir dazu benötigen. Die da währen das Windeisen, der erste(Forschneider), der zweite(Mittelschneider) und der dritte (Fertigschneider) Gewindeschneidergang. Der Aufbau des Gewindeschneiders wird von mir anhand der im Pamphlet abgebildeten Darstellung erklärt. Um Hans die Unterscheidung der einzelnen Gänge darzustellen nehmen wir uns die Gewindeschneider und schauen sie uns ganz genau an.
Allgemeine Informationen: Festlegung des Ausbildungsthemas „Herstellen eines Metrischen Innengewindes von Hand“ und Begründung der Auswahl basierend auf dem Ausbildungsrahmenplan.
Ausbildungssituation des Auszubildenden: Analyse des persönlichen Entwicklungsstands, des schulischen Werdegangs und der bisherigen Leistungen des Auszubildenden Hans im Betrieb.
Unterweisungsziele: Definition der Lernziele vom Richtziel über Grob- bis zum Feinziel sowie die Einordnung in kognitive, psychomotorische und affektive Bereiche.
Planung und Organisation: Beschreibung der didaktischen Prinzipien, der gewählten Vier-Stufen-Methode sowie der notwendigen Arbeitsmittel und Zeitplanung.
Durchführung der Unterweisung: Detaillierte Darstellung des Ablaufs, von der Vorbereitung des Auszubildenden über die praktische Anleitung bis hin zur Nachbereitung und Ergebniskontrolle.
Feinwerkmechaniker, Innengewinde, M10, Gewindeschneiden, Vier-Stufen-Methode, Ausbildung, Kernloch, Metrisches Gewinde, Handwerk, Handlungskompetenz, Sicherheit, Ausbildungsrahmenplan, Arbeitssicherheit, Werkzeugkunde, Facharbeiter.
Die Unterweisung beschreibt die Ausbildung des Auszubildenden Hans zum Feinwerkmechaniker, wobei das zentrale Thema die manuelle Herstellung eines metrischen Innengewindes bis zur Größe M10 ist.
Die Arbeit behandelt die didaktische Planung, die Ausbildungssituation, Zielsetzungen, methodische Ansätze und die konkrete praktische Durchführung des Gewindeschneidens.
Das primäre Ziel ist es, dem Auszubildenden die notwendigen fachlichen Fähigkeiten für das Gewindeschneiden zu vermitteln und gleichzeitig seine persönliche und soziale Handlungskompetenz weiterzuentwickeln.
Der Ausbilder nutzt die systematische „Vier-Stufen-Methode“, um die Fertigkeiten anschaulich, nachvollziehbar und schrittweise zu vermitteln.
Der Hauptteil gliedert sich in die Planung (Didaktik, Material, Zeit) und die konkrete Durchführung (Vorbereitung, Vormachen, Ausführungsversuche, Üben) der Unterweisung.
Wichtige Begriffe sind Feinwerkmechaniker, Innengewinde, Vier-Stufen-Methode, Ausbildung, Kernlochberechnung und Handlungskompetenz.
Die Schutzbrille ist essenziell, um die Augen des Auszubildenden beim Ausblasen von Spänen vor umherfliegenden Metallresten zu schützen.
Die Berechnung erfolgt mit der Formel dK = d - P, wobei d der Durchmesser des Gewindes und P die Steigung des Gewindes ist.
Das kurze Zurückdrehen dient dazu, den entstandenen Span zu brechen und frisches Kühlschmiermittel an die Schneidkanten des Gewindebohrers zu bringen.
Hans zeigt laut Unterweisung eine hohe Motivation, zuverlässiges Verhalten im Team und kann theoretische Inhalte erfolgreich in die praktische Anwendung umsetzen.
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