Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2008
17 Seiten, Note: 1,0
1. Der Auszubildende
2. Didaktische Überlegung
2.1 Didaktische Analyse ( Bedeutung des Inhaltes Für den Azubi)
2.2 Sachanalyse & Bezug zum Ausbildungsrahmenplan
2.3 Vorausgegangene Unterweisungen
2.4 Zusammenhänge mit dem Berufskolleg
2.5 Dauer der Unterweisung
3. Lernziele der Unterweisung
3.1 Lernziele nach dem Grad der Genauigkeit
a) Richtlernziel
b) Groblernziel
c) Feinlernziel
3.2 Lernzielbereiche
a) kognitiver Lernzielbereich
b) psychomotorischer Lernzielbereich
c) affektiver Lernzielbereich
4. Methodische Überlegungen
4.1 Organisationsformen des Lernens
4.2 Planung und Vorbereitung der Unterweisung
4.3 Durchführung der Unterweisung
4.4 Ausbildungsmittel
5. Arbeitszergliederung
6. Anlagen
Die vorliegende Arbeit dient als Unterweisungsentwurf zur Ausbildereignungsprüfung und zielt darauf ab, dem Auszubildenden die fachgerechte Erneuerung von Bremsbelägen an einer PKW-Bremsanlage unter Anwendung der Vier-Stufen-Methode zu vermitteln.
1. Der Auszubildende
Der Auszubildende Jan K. ist 18 Jahre alt, hat einen Realschulabschluss und hat eine dreieinhalbjährige Ausbildung als KFZ-Mechatroniker in unserem Betrieb begonnen. Der Azubi befindet sich im zweiten Ausbildungsjahr, sodass mir seine Stärken und Schwächen ausreichend bekannt sind. Jan K. lässt sich als ein aufgeschlossener und wissbegieriger junger Mann bezeichnen, der sich auch außerhalb der Ausbildung für Tätigkeiten interessiert, die dem Berufsbild ähneln. Außerdem verfügt Jan K. über eine schnelle Auffassungsgabe, Lernt schnell und kann erlerntes zügig umsetzen. Jedoch neigt er meist stark dazu, sich während der Ausführungen schnell von Arbeitskollegen ablenken zu lassen. In unserem Betrieb befindet sich Jan K. derzeit in der PKW-Instandhaltung und hat dort gezeigt, dass er die ihm vermittelten Fertigkeiten und Kenntnisse im Sinne unserer fachgerechten Bearbeitung zu unserer Zufriedenheit durchführt. Auch seine schulischen Leistungen sowie die überbetrieblichen Leistungen sind vorbildlich, was Vorraussetzung für die folgenden Unterweisungen sein sollten.
1. Der Auszubildende: Vorstellung des Auszubildenden Jan K. unter Berücksichtigung seines aktuellen Ausbildungsstandes sowie seiner persönlichen Stärken und Schwächen.
2. Didaktische Überlegung: Analyse der Lernvoraussetzungen, der Relevanz für den Ausbildungsrahmenplan sowie die Einbettung in das duale System und zeitliche Planung.
3. Lernziele der Unterweisung: Differenzierung in Richt-, Grob- und Feinlernziele sowie Einordnung in kognitive, psychomotorische und affektive Kompetenzbereiche.
4. Methodische Überlegungen: Begründung und Strukturierung der Vier-Stufen-Methode sowie Detaillierung der Vorbereitungsmaßnahmen und notwendigen Ausbildungsmittel.
5. Arbeitszergliederung: Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Austausch der Bremsbeläge, unterteilt in Arbeitsschritte, Vorgehensweise und fachliche Begründung.
6. Anlagen: Dokumentation weiterführender Ausbildungsunterlagen und offizieller Rahmenpläne.
Kraftfahrzeugmechatroniker, Vier-Stufen-Methode, Bremsbelagwechsel, Arbeitsunterweisung, PKW-Bremsanlage, Ausbildereignungsprüfung, Lernziele, Didaktische Analyse, Instandhaltung, Arbeitssicherheit, Berufsausbildung, Werkstattpraxis, Ausbildungsrahmenplan, Fachgerecht, Wartung
Die Arbeit beschreibt einen konkreten Entwurf für eine praktische Unterweisung zur Ausbildereignungsprüfung, bei der ein Auszubildender lernt, Bremsbeläge an einem PKW zu wechseln.
Der Fokus liegt auf der technischen Instandhaltung von Kraftfahrzeugen, der methodischen Gestaltung einer Unterweisung sowie der sicherheitsgerechten Arbeit im KFZ-Betrieb.
Das Feinlernziel ist es, dass der Auszubildende nach der Unterweisung in der Lage ist, Bremsbeläge an einer PKW-Bremsanlage selbstständig und fachgerecht zu erneuern.
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode (Vorbereiten, Vormachen/Erklären, Nachmachen, selbstständiges Üben) verwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in die didaktische Planung, die Definition von Lernzielen, die methodische Vorbereitung und eine detaillierte Arbeitszergliederung der technischen Abläufe.
Zentrale Begriffe sind Kraftfahrzeugmechatroniker, Vier-Stufen-Methode, Bremsbelagwechsel, Didaktische Analyse und Arbeitssicherheit.
Da der Auszubildende dazu neigt, sich während der Arbeit von Kollegen ablenken zu lassen, soll durch die Einzelunterweisung ein optimaler Lernerfolg sichergestellt werden.
Das Zurückdrücken ist notwendig, um Platz für die neuen, dickeren Bremsbeläge zu schaffen und eine einwandfreie Funktion der Bremse zu gewährleisten.
Durch die Entfernung von Schmutzresten wird die Freigängigkeit der neuen Beläge sichergestellt, was ein Festrosten verhindert und eine optimale Bremswirkung ermöglicht.
Sie dient als Gedächtnisstütze während des Prozesses, indem jeder einzelne Arbeitsschritt mit dem „Was“, „Wie“ und „Warum“ präzise beschrieben wird.
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