Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2021
16 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Bedingungsanalyse
2.1 Lernsitutation des Anzuleitenden
2.2 Stations und Arbeitssituation
2.3 Situation des Bewohners
2.4 Situation der Praxisanleitung
3 Sachanalyse
3.1 Inhaltsanalyse
3.2 Lernzielformulierung
4 Anleitungsplanung
4.1 Voraussetzungen
4.2 Methodenauswahl
4.3 Medienauswahl
4.4 Aufgabenplanung des Praxisanleiters
5 Durchführung der Anleitung
5.1 Vorgespräch
5.2 Durchführung
6 Auswertung der Anleitung
6.1 Bewertung durch die Auszubildende
6.2 Evaluation der Praxisanleitung
7 Fazit
Die Facharbeit dokumentiert eine praktische Anleitung zur Blutdruckmessung nach Riva-Rocci, mit dem Ziel, die theoretischen Kenntnisse einer Auszubildenden in der pflegerischen Praxis zu vertiefen und ihre Handlungssicherheit im Umgang mit den gemessenen Vitalwerten zu erhöhen.
3.1 Inhaltsanalyse
Unter Blutdruck versteht man die Kraft, die das zirkulierende Blut auf die Gefäßwände ausübt. Er liegt im Hochdrucksystem deutlich über dem Druck im Niederdrucksystem. Da der Blutdruck dafür verantwortlich ist, dass alle Organe und Gewebe ausreichend mit Blut versorgt werden, ist die Regulation des Blutdruckes für den Körper von großer Bedeutung. Wird von Blutdruck gesprochen, ist meist der Blutdruck in den größeren Arterien des Körperkreislaufs gemeint. Dieser wird immer durch 2 Werte beschrieben, wobei der erste den Druck während der Systole und der zweite den Druck während der Diastole angibt. Als Normalwert gilt etwa 120/80 mmHg. Der Blutdruck ist abhängig vom Herzzeitvolumen, von der gesamten Blutmenge und dem Gesamtwiderstand aller arteriellen Gefäße. Wobei sich der Gefäßwiderstand mit dem Durchmesser des Gefäßes verändert. Es gilt je kleiner der Durchmesser, desto größer ist der Widerstand umso höher der Blutdruck. (Quelle: Thieme I Care Anatomie Seite 140)
Bei der arteriellen Blutdruckmessung gibt es zwei Erfassungsmethoden:
Die direkte (blutige, invasiv) Methode und die indirekte (unblutige) Messung des Blutdrucks. In der Altenpflege und im Klinikalltag wird die indirekte Messung mit Blutdruckgeräten durchgeführt. Es wird gemessen mit der Riva-Rocci Methode, dem Erfinder der pneumatischen Armmanschette, womit der systolische Blutdruck gemessen wird.
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert den Anlass für das Facharbeitsthema „Blutdruckmessen nach Riva-Rocci“ und definiert die Lernziele der Auszubildenden.
2 Bedingungsanalyse: Dieses Kapitel analysiert die individuelle Lernsituation der Auszubildenden, die Rahmenbedingungen der Einrichtung sowie die spezifische Situation des Bewohners.
3 Sachanalyse: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Blutdrucks sowie die methodischen Ziele der Anleitung präzise definiert.
4 Anleitungsplanung: Der Abschnitt befasst sich mit der methodischen Vorbereitung, der Auswahl von Medien und der strukturierten Aufgabenplanung für den Praxisanleiter.
5 Durchführung der Anleitung: Dieses Kapitel detailliert den praktischen Ablauf der Anleitung unter Anwendung der 4-Stufen-Methode, inklusive Vor- und Nachbereitung.
6 Auswertung der Anleitung: Hier erfolgt eine zusammenfassende Bewertung des Anleitungsprozesses sowohl durch die Auszubildende als auch durch den Praxisanleiter.
7 Fazit: Das Fazit zieht Bilanz aus der ersten durchgeführten Anleitung und betont die Bedeutung von Vorbereitung und Reflexion für den Lernerfolg.
Blutdruckmessung, Riva-Rocci, Praxisanleitung, 4-Stufen-Methode, Altenpflegeausbildung, Vitalzeichenkontrolle, Handlungssicherheit, Anleitung, Reflexion, Anatomie, Physiologie, Lernzielformulierung, Pflegesituation.
Die Arbeit befasst sich mit der Durchführung einer strukturierten Praxisanleitung zum Thema Blutdruckmessung bei einer Auszubildenden in der Altenpflege.
Die zentralen Themen sind die theoretische Fundierung der Blutdruckmessung, die methodische Anleitung in der Pflegepraxis und die Reflexion von Lernprozessen.
Ziel ist es, der Auszubildenden Sicherheit in der praktischen Anwendung der Blutdruckmessung nach Riva-Rocci zu vermitteln, damit sie die Ergebnisse eigenständig interpretieren und in der Pflege berücksichtigen kann.
Der Praxisanleiter setzt die strukturierte 4-Stufen-Methode ein, um den Lernprozess in Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen und Reflexion zu unterteilen.
Der Hauptteil umfasst die Analyse der Rahmenbedingungen, die detaillierte Anleitungsplanung, die praktische Durchführung am Patienten sowie die Auswertung des Lernerfolgs.
Wichtige Begriffe sind Blutdruckmessung, Riva-Rocci, 4-Stufen-Methode, Anleitung, Altenpflegeausbildung und Vitalzeichenkontrolle.
Da die Auszubildende ein visueller Lerntyp ist, eignet sich die 4-Stufen-Methode besonders gut, um theoretisches Wissen schrittweise in praktisches Handeln zu überführen.
Der Lernerfolg wird durch Beobachtung während der praktischen Anwendung und ein abschließendes Reflexionsgespräch zwischen Anleiter und Auszubildender evaluiert.
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