Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2012
18 Seiten, Note: 1,0
1 .Einleitung
2. Fachlicher Teil
2.1 Aufgaben des Mundes
2.2 Erkrankungen des Mundes
2.3 Gefährdete Personen für Munderkrankungen
2.4 Tipps zum Anregen der Speichelproduktion
2.5 Allgemeine Tipps der Mundpflege
2.6 Unterschied allgemeine und spezielle Mundpflege
2.7 Die Mundpflege
3. Pädagogischer Teil
3.1 Aufgaben einer Praxisanleitung
3.2 Das Vier-Stufen Modell
3.3 Theoretische Allgemeininformationen und Vorstellung der Auszubildenden
3.4 Methodenkompetenzen der Schülerin entwickeln und stärken
3.5 Schlussteil/Fazit
Diese Arbeit zielt darauf ab, angehenden Pflegekräften die Bedeutung und fachgerechte Durchführung der Mundpflege zu vermitteln, um die Qualität der Versorgung zu verbessern und die Methodenkompetenz der Auszubildenden durch gezielte Anleitung zu stärken.
2.7 Die Mundpflege
Der Mund ist ein zentraler Teil des Gesichts, eine Körperöffnung, ein Ausdruckmedium und eine Intimregion. Die vorsichtige, rücksichtsvolle und einfühlsame Vorgehensweise ist daher unumgänglich. Sobald man diese Prinzipien nicht einhält, gelangt der Bewohner in eine Abwehrspannung und verschließt somit den Mund. Bei bettlägerigen Bewohnern, bei denen eine Aspirationsgefahr besteht, wird die spezielle Mundpflege in Seitenlage durchgeführt. Grund dafür ist, dass der Speichelsee in der Wangentasche aufgefangen wird. Bei bettlägerigen Bewohnern wird ein Mundpflegetablett (mit Klemme, Tupfer, Taschenlampe, Spatel, Behälter mit Deckel für Spüllösung, Nierenschale) bereitgestellt.
Die Mundpflege beginnt niemals an den Lippen, sondern weit außerhalb des Gesichts. Um den Bewohner nicht in eine Abwehrspannung zu versetzen, führt die Pflegefachkraft die Begrüßung und die Einleitung durch eine Berührung der Schulter des Bewohners durch. Anschließend wird der Bewohner über Berührung der Triggerpunkte um Einlass in den Mund gebeten (os mastoideus, Wangen und nahe des Mundwinkels über / unter der Lippe). Sobald der Bewohner den Mund öffnet führt die Pflegefachkraft die Inspektion der Mundhöhle mit ausreichender Beleuchtung (zum Beispiel Taschenlampe) durch. Um genaue Inspektion durchführen zu können, wird die Zunge und die Wange mit einem Spatel abgehalten.
Nach der Inspektion nimmt die Pflegefachkraft einen Pflaumentupfer und befestigt diesen in der Klemme. Der Tupfer muss die Klemme vollständig umschließen um Verletzungen zu vermeiden. Der Tupfer wird z.B. in Kamillentee (wirkt entzündungshemmend) getaucht und am Gefäßrand leicht ausgedrückt. Dann beginnt die Pflegefachkraft mit sorgfältigem Auswischen der Mundhöhle (pro Wischgang 1 Tupfer). Anhaftende Beläge können mit Glycerin- oder Lemonsticks gelöst werden, aber nur wenn keine offenen Stellen der Mundschleimhaut bestehen.
1 .Einleitung: Die Autorin stellt ihren beruflichen Werdegang vor und motiviert die Arbeit durch die Beobachtung, dass professionelle Mundpflege in der Seniorenpflege oft unterschätzt wird.
2. Fachlicher Teil: Dieses Kapitel erläutert anatomische Grundlagen, häufige Erkrankungen der Mundhöhle und konkrete Pflegestandards für die allgemeine und spezielle Mundpflege.
3. Pädagogischer Teil: Hier wird die Rolle der Praxisanleitung beschrieben, das Vier-Stufen-Modell zur Vermittlung komplexer Fertigkeiten erläutert und die konkrete Anleitung einer Auszubildenden dokumentiert.
Mundpflege, Praxisanleitung, Vier-Stufen-Modell, Altenpflege, Handlungskompetenz, Fachkompetenz, Gesundheits- und Pflegeassistenz, Stomatitis, Mundhygiene, Pflegestandards, didaktische Methoden, Bewohnerwohlbefinden, Beobachtungskompetenz, Kommunikation, Anleitungssituation.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der professionellen Durchführung der Mundpflege in Senioreneinrichtungen und deren didaktischer Vermittlung an Auszubildende.
Die Schwerpunkte liegen auf fachlichen Aspekten der Mundhygiene sowie pädagogischen Konzepten für die praktische Pflegeausbildung.
Das Ziel ist es, Auszubildenden die Bedeutung der speziellen Mundpflege nahezubringen und ihnen durch die Anleitung eine hohe Methodenkompetenz für ihren Berufsalltag zu vermitteln.
Es handelt sich um einen praxisorientierten Ansatz, der auf pflegewissenschaftlichen Standards und didaktischen Modellen wie dem Vier-Stufen-Modell basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in einen fachlichen Teil zu Mundkrankheiten und Pflegetechniken sowie einen pädagogischen Teil zur Anleitung von Auszubildenden.
Mundpflege, Praxisanleitung, Vier-Stufen-Modell und Handlungskompetenz sind die prägenden Begriffe.
Das Modell wird als hochstrukturiert für die betriebliche Unterweisung angesehen, da es komplexe Arbeitsvorgänge schrittweise und sicher vermittelbar macht.
Die Autorin versteht sich nicht als Autoritätsperson, sondern als Vertrauensperson, die durch eine positive Vorbildfunktion das Selbstvertrauen der Auszubildenden stärken möchte.
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