Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2008
10 Seiten, Note: 2,00
1. Themenwahlbegründung
2. Sachanalyse
3. Adressantenanalyse
4. Tätigkeitsanalyse
5. Lernzielfestlegung
5.1. Richtlernziel
5.2. Groblernziel
5.3. Feinlernziel mit Operationalisation
6. Arbeitsmittel (Medien)
7. Motivation
8. Unterweisungsmethode
9. Lernerfolgskontrolle
10. Ablaufplan
11. Anlagen
Ziel dieses Unterweisungsentwurfs ist es, Auszubildenden die praktischen Abläufe der betrieblichen Postbearbeitung, insbesondere des Postausgangs, näherzubringen und sie zur selbstständigen, verantwortungsbewussten sowie kostenorientierten Durchführung dieser Tätigkeit zu befähigen.
Tagepost
Kontrolle. Nachdem der Chef die Tagespost unterschrieben hat, gibt er die Unterschriftsmappe seiner Assistentin zurück. Diese prüft, ob alle Briefe unterschrieben sind, kontrolliert die Blattzahl und die Anlagen. Sie trennt Original und Kopie (Durchschlag) und trägt Anlagen und Original zusammen. Der Durchschlag verbleibt vorerst in der Unterschriftsmappe.
Sie faltet die Schriftstücke und kuvertiert die Briefe mit der geschlossenen Blattkante nach unten, sodass sie beim Öffnen nicht beschädigt werden. In der Regel werden dazu Fensterbriefhüllen benutzt.
Schließen, Sortieren und Wiegen. Die Briefe werden geschossen, gewogen, nach Sendungsarten und zusätzlichen Leistungen sortiert. Ein erneutes Sortieren nach Gebühr erleichtert beim Frankieren mit der Frankiermaschine die Portoeinstellung. Moderne Briefwaagen ermitteln auf Wunsch die Gebühr und können sie an die Frankiermaschine weitergeben, sodass dort eine automatische Portoeinstellung erfolgt.
Werterfassung. In einem Portokassenbuch wird der Wert aller Sendungen erfasst. Entweder jeder einzelnen Sendung bei Briefmarkenfrankierung oder allgemein bei Verwendung der Frankiermaschine.
1. Themenwahlbegründung: Begründung der Relevanz des Themas Postbearbeitung als wichtiger Kostenfaktor und Knotenpunkt für Informationen im Unternehmen.
2. Sachanalyse: Analyse der Bedeutung des Postversands und der organisatorischen Abläufe in kleinen und mittleren Betrieben.
3. Adressantenanalyse: Beschreibung der Ausbildungssituation, der Vorkenntnisse und der soziokulturellen Bedingungen der drei beteiligten Auszubildenden.
4. Tätigkeitsanalyse: Detaillierte Darstellung der Arbeitsschritte bei der Bearbeitung der Tagespost im Postausgang.
5. Lernzielfestlegung: Definition der Richt-, Grob- und Feinlernziele, unterteilt in kognitive, affektive und psychomotorische Aspekte.
6. Arbeitsmittel (Medien): Auflistung aller für die Unterweisung benötigten Materialien und Hilfsmittel.
7. Motivation: Strategien des Ausbilders, um das Interesse der Auszubildenden durch praxisbezogene Problemstellungen zu wecken und zu erhalten.
8. Unterweisungsmethode: Erläuterung der Anwendung des Lehrgesprächs in Verbindung mit der Fallmethode und praktischen Übungen.
9. Lernerfolgskontrolle: Konzept zur Überprüfung des Lernfortschritts während der Unterweisung sowie am Ende mittels Flipchart-Zuordnung.
10. Ablaufplan: Strukturierter Zeitplan der Unterweisung inklusive Aktivitäten, Erwartungen und Hinweisen.
11. Anlagen: Übersicht über ergänzende Unterlagen und Checklisten zur Unterweisung.
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Die Arbeit stellt einen Unterweisungsentwurf für die Ausbildereignungsprüfung dar, der sich mit der praktischen Ausbildung zum Bürokaufmann befasst.
Im Zentrum steht die professionelle Bearbeitung der Tagespost im Postausgang, einschließlich der Kontrolle, Kuvertierung, Frankierung und Dokumentation.
Das Ziel ist es, dass der Auszubildende den Postausgang selbstständig und verantwortungsbewusst bearbeiten kann und die geltenden Bedingungen und Abläufe kennt.
Es kommt primär das Lehrgespräch zum Einsatz, ergänzt durch die Fallmethode, Demonstrationen, Kurzvorträge und praktische Übungen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Sach- und Adressantenanalyse, die methodische Vorgehensweise, die Lernzielfestlegung sowie einen konkreten Ablaufplan für die Unterweisung.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Postausgang, Ausbildungsrahmenplan, Lehrgespräch und berufspraktische Kompetenzen charakterisiert.
Die Übungsfirma dient als geschützter Lernort, in dem berufspraktische Fertigkeiten unter realitätsnahen Bedingungen erlernt werden können.
Durch die Aufgliederung in kleine Teillernschritte, die nacheinander gelöst werden, wird eine Überforderung vermieden und die Motivation aufrechterhalten.
Moderne Maschinen wie Briefwaagen unterstützen den Prozess durch automatisierte Gebührenermittlung und Portoeinstellung, was die Effizienz und Genauigkeit erhöht.
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