Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2009
13 Seiten, Note: sehr gut
I. Einleitung
A) Ausbildungseinheit
B) Lernziele
C) Lernzielbereiche
D) Zielgruppe
E) Methoden
F) Medien
G) Rahmenbedingungen
H) Führungsstil
I) Lernzielkontrolle
J) Unfallverhütung
II. Durchführung der Lehrunterweisung
A) 1. Stufe: Vorbereitung des Lehrlings
B) 2. Stufe: Vormachen und Erklären
C) 3. Stufe: Ausführung durch den Lehrling
D) 4. Stufe: Üben und Festigen des Gelernten
III. Anhang
A) Übungsfragen
B) Datenblatt für Zündkerzen
Die vorliegende Arbeit dient als strukturierte Unterweisungsprobe für die Ausbildereignungsprüfung im Kfz-Handwerk. Das primäre Ziel ist die Vermittlung der fachgerechten Wartung von Zündkerzen, wobei der Auszubildende befähigt werden soll, den Ausbau, die Prüfung und den Einbau selbstständig und sicher durchzuführen.
Arbeitszergliederung/ Arbeitsaufgabenanalyse
Der Auszubildende steht links neben mir und sein Blick richtet sich auf mein Ausbildungsmodell sowie auf meine Halte- bzw. Arbeitshand.
Lernschritte: Demontage der Zündkabel. Kernpunkte: Abziehen der Stecker mit Spezialwerkzeug. Begründung: Freilegen der Zündkerzen ohne Beschädigung der Zündkabel.
Lernschritte: Säubern der Bohrungsumgebung. Kernpunkte: Abbürsten mit Pinsel. Begründung: Eindringen von Schmutz und Dreck im Brennraum.
Lernschritte: Stecknuss mit 21 mm Schlüsselweite auf die Zündkerze aufstecken. Kernpunkte: Mit der rechten Hand aufstecken. Begründung: Um das Lösen der Zündkerze vorzubereiten.
Lernschritte: Umschaltknarre in Linkslauf stellen. Kernpunkte: Hebel am oberen Ende der Umschaltknarre nach links schieben / drücken. Begründung: Um die Umschaltknarre in die Stellung „lösen“ zu bringen der Rechtslauf wird gesperrt um die Zündkerze zu lösen.
Lernschritte: Zündkerze lösen. Kernpunkte: Mit Spezialnuss und Umschaltknarre entgegen dem Uhrzeigersinn drehen, bis sich die Zündkerze leicht drehen läst. Begründung: Die Verbindung zwischen dem Innengewinde und Außengewinde wird gelöst.
I. Einleitung: Dieses Kapitel definiert den Rahmen der Unterweisung, inklusive der Lernziele, der Zielgruppe sowie der pädagogischen Methoden und Sicherheitsaspekte.
II. Durchführung der Lehrunterweisung: Dieser Hauptteil gliedert den praktischen Unterweisungsprozess in die vier Stufen der Ausbildungsmethodik, von der Vorbereitung bis zur Festigung des Gelernten.
III. Anhang: Der Anhang bietet unterstützendes Material zur Vertiefung, bestehend aus Übungsfragen und technischen Datenblättern für die Wartung von Zündkerzen.
Kfz-Mechatroniker, Ausbildung, Unterweisungsprobe, Zündkerze, Elektrodenabstand, Vier-Stufen-Methode, Wartung, Arbeitssicherheit, Drehmomentschlüssel, Werkstattpraxis, Auszubildender, Fachkompetenz, Handwerk, Qualitätskontrolle, Unfallverhütung.
Die Arbeit dient als Vorlage für eine Unterweisungsprobe im Rahmen der Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker, speziell für den Aus- und Einbau von Zündkerzen.
Die Arbeit fokussiert sich auf fachpraktische Wartungsarbeiten, die Anwendung der Vier-Stufen-Methode und die Vermittlung technischer Präzision am Kfz-Motor.
Das Ziel ist, dass der Auszubildende am Ende der Lerneinheit Zündkerzen selbstständig wechseln und den Elektrodenabstand normgerecht prüfen kann.
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode angewandt, die durch Prinzipien der Zielklarheit und Fasslichkeit ergänzt wird.
Der Hauptteil gliedert die Unterweisung detailliert in die Phasen Vorbereitung, Vormachen/Erklären, Ausführung durch den Lehrling und die Übungsphase.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Fachdidaktik, Kfz-Instandhaltung, Arbeitssicherheit und motornahe Wartungstechnik.
Der demokratische/kooperative Stil soll die Lernmotivation steigern und dem Auszubildenden Sicherheit sowie Eigenverantwortung im Arbeitsprozess vermitteln.
Durch die Beobachtung des Auszubildenden während der praktischen Ausführung sowie durch gezielte Rückfragen zu den einzelnen Arbeitsschritten.
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