Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2009
12 Seiten
Praktischer Teil der Prüfung zum Nachweis berufs- und arbeitspädagogischer Qualifikation
Situation
Lernziele
Einstufung in den Ausbildungsrahmenplan
Richtziel
Grobziel
Feinziel
Didaktik
Methodik
1. Stufe - Vorbereitung
2. Stufe – Vormachen und Erklären
Kodierung
Leserichtung
Vorgehen
3. Stufe – Nachmachen und erklären lassen
4. Stufe – Eigenständiges Üben
Übungsaufgaben
Farbkodierungstabelle
Lösungen der Übungsaufgabe
Das primäre Ziel dieser Unterweisung ist es, Auszubildenden zum Elektroniker die Kompetenz zu vermitteln, Widerstandswerte und Toleranzangaben von Bauteilen mittels der standardisierten Farbkodierung nach DIN IEC 62 selbstständig zu bestimmen.
Vorgehen
Was ist zu tun: Widerstand in Leseposition bringen. Wie wird es getan: Leserichtung feststellen und Widerstand dementsprechend ausrichten. Warum wird es so getan: Wir sind die Leserichtung von links nach rechts gewohnt. Entsprechend werden so mögliche Fehlerquellen minimiert.
Was ist zu tun: Anzahl der Ringe ermitteln. Wie wird es getan: Zählen. Warum wird es so getan: Je nachdem wie viele Ringe vorhanden sind, wird entsprechend umgewandelt. Nur so kommt man zum richtigen Wert.
Was ist zu tun: Farbkodierung in Zahlenwerte umwandeln. Wie wird es getan: Entsprechend der vorangegangenen Tabelle werden die Werte dekodiert. Warum wird es so getan: Die Farbkodierung ist genormt.
Was ist zu tun: Toleranzklasse ermitteln. Wie wird es getan: Entsprechend der vorangegangenen Tabelle werden die Werte dekodiert. Warum wird es so getan: Die Farbkodierung ist genormt.
Was ist zu tun: Ggf. Temperaturkoeffizient ermitteln. Wie wird es getan: Entsprechend der vorangegangenen Tabelle werden die Werte dekodiert. Warum wird es so getan: Die Farbkodierung ist genormt.
Situation: Einführung in die Ausgangslage der Auszubildenden im 1. Ausbildungsjahr und Begründung der notwendigen Bauteilkenntnisse.
Lernziele: Definition der fachlichen Anforderungen im Rahmen des Ausbildungsrahmenplans inklusive Richt-, Grob- und Feinziele.
Didaktik: Empfehlungen zur Gestaltung des Unterweisungstempos, zur Interaktion mit den Teilnehmern und zur methodischen Pausengestaltung.
Methodik: Darstellung des Ablaufs der 4-Stufen-Methode zur praktischen Vermittlung der Farbkodierungs-Logik.
1. Stufe - Vorbereitung: Initialphase der Unterweisung inklusive Begrüßung, Motivation durch Musterbauteile und Lernzielvorstellung.
2. Stufe – Vormachen und Erklären: Fachliche Vermittlung der Kodierungssysteme, Leserichtungsbestimmung und das methodische Vorgehen bei der Widerstandsmessung.
3. Stufe – Nachmachen und erklären lassen: Aktive Anwendung durch den Auszubildenden unter didaktischer Begleitung und Fehlerkorrektur.
4. Stufe – Eigenständiges Üben: Vertiefung der erworbenen Fertigkeiten durch Aufgabenblätter und anschließende Erfolgskontrolle.
Übungsaufgaben: Zusammenstellung praktischer Übungen zur Bestimmung von Widerstandswerten bei verschiedenen Ring-Kombinationen.
Farbkodierungstabelle: Referenzmaterial für die Umrechnung von Farbringen in Ohm-Werte, Toleranzklassen und Temperaturkoeffizienten.
Lösungen der Übungsaufgabe: Abschließende Tabelle zur Kontrolle der erzielten Ergebnisse aus den Übungsaufgaben.
Widerstand, Farbkodierung, 4-Stufen-Methode, Elektroniker, DIN IEC 62, Ausbildungsunterweisung, Widerstandswert, Toleranzklasse, Temperaturkoeffizient, Lehrwerkstatt, Bauteilkennzeichnung, elektrische Grundgrößen.
Die Arbeit dient als praktischer Nachweis für die berufs- und arbeitspädagogische Qualifikation und behandelt die korrekte Ermittlung von Widerstandswerten.
Die Schwerpunkte liegen auf der Dekodierung von Farbmarkierungen an zylindrischen Widerständen sowie der korrekten Anwendung normierter Tabellenwerke.
Der Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, Widerstandswerte sowie die zugehörige Toleranzklasse eigenständig nach DIN IEC 62 zu identifizieren.
Es wird die klassische 4-Stufen-Methode angewandt, die sich in Vorbereitung, Vormachen, Nachmachen und eigenständiges Üben unterteilt.
Der Hauptteil erläutert die technischen Kodierungssysteme mit 4, 5 oder 6 Ringen, die Bestimmung der Leserichtung und das methodische Vorgehen bei der Umrechnung.
Die wichtigsten Begriffe sind Widerstandsermittlung, Farbkodierung, DIN IEC 62 und Ausbildereignungsprüfung.
Die Leserichtung wird entweder durch einen größeren Abstand zum letzten Ring oder durch die Platzierung der Ringe außerhalb der Mitte markiert.
Bei Bauteilen mit 6 Ringen gibt der letzte Ring zusätzlich die Klassifizierung des Temperaturkoeffizienten an, um die thermische Stabilität des Widerstandes zu definieren.
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