Unterweisung / Unterweisungsentwurf
4 Seiten
1. Ziel der Ausbildungssituation
2. Lernbereiche
2.1 Kognitiver Lernbereich
2.2 Psychomotorischer Lernbereich
2.3 Affektiver Lernbereich
3. Angewandte Methode
4. Dauer, Ort und Zeitpunkt
5. Ablauf
5.1 Einstieg
5.2 Gemeinsames Erarbeiten
5.3 Zusammenfassung / Kontrolle
6. Hilfs- und Arbeitsmittel
Die vorliegende Arbeit dient der systematischen Planung und methodischen Gestaltung einer Ausbildungssituation für den Beruf Industriekaufmann/-frau im zweiten Lehrjahr, wobei der Fokus auf dem korrekten Ausfüllen eines Ausbildungsvertrages unter Beachtung rechtlicher Rahmenbedingungen liegt.
Gemeinsames Erarbeiten
Der Auszubildende erarbeitet zusammen mit dem Ausbilder das korrekte Ausfüllen des Ausbildungsvertrages, dabei wird erst mit den einfachen Angaben, wie z.B. Anschrift der Firma und des Auszubildenden begonnen. Wichtig ist, dass der Ausbilder verschiedene Fragearten (Erkundungsfragen, Tatsachenfragen, ...) verwendet, um das Interesse und die Motivation des Auszubildenden nicht zu verlieren. Bei den anspruchsvollen Angaben, wie z.B. den Urlaubstagen, soll der Ausbilder auf das Jugendarbeitsschutzgesetz hinweisen und darauf aufmerksam machen, worauf zu achten ist.
Auch die Konsequenzen, die sich durch einen Fehler im Vertrag ergeben können, müssen erläutert werden. Bei einer richtigen Antwort wird der Auszubildende gelobt - nicht zu viel aber auch nicht zu wenig.
Wenn der Ausbildungsvertrag gefüllt ist, fragt der Ausbilder noch einmal nach, ob noch an irgendeiner Stelle Wissenslücken bestehen, oder noch etwas unklar ist. Der Auszubildende soll hierbei zum Fragen stellen motiviert werden. Zur Zusammenfassung geht es erst, wenn alle Fragen geklärt wurden.
Ziel der Ausbildungssituation: Definiert die angestrebten Lernziele sowie die Anforderungen an den Auszubildenden hinsichtlich der Kompetenz im Bereich der Personalverwaltung.
Lernbereiche: Unterteilt die Ausbildungskompetenzen in kognitive, psychomotorische und affektive Zielsetzungen.
Angewandte Methode: Begründet die Wahl des Lehrgesprächs als didaktisches Mittel zur Förderung des selbstständigen Denkens.
Dauer, Ort und Zeitpunkt: Legt den zeitlichen und räumlichen Rahmen für die 15-minütige Unterweisung fest.
Ablauf: Beschreibt die Phasen der Interaktion zwischen Ausbilder und Auszubildendem von der Begrüßung bis zum Abschluss.
Hilfs- und Arbeitsmittel: Listet die notwendigen Materialien und gesetzlichen Grundlagen für die Durchführung auf.
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Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Planung und Durchführung einer Ausbildungssituation für den Beruf Industriekaufmann/-frau, konkret konzentriert sie sich auf das Ausfüllen von Ausbildungsverträgen.
Zentrale Themen sind die rechtlichen Rahmenbedingungen des Berufsbildungsgesetzes, die Anwendung des Lehrgesprächs als Methode und die praktischen Anforderungen an eine korrekte Personalverwaltung.
Der Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, einen Ausbildungsvertrag unter Berücksichtigung aller gesetzlichen Vorschriften selbstständig und fehlerfrei auszufüllen.
Es wird die Methode des Lehrgesprächs gewählt, um durch fragend-entwickelndes Vorgehen das selbstständige Denken des Auszubildenden gezielt zu fördern.
Der Hauptteil gliedert sich in die Lernzieldefinition, die methodische Einordnung, die zeitliche Planung und den konkreten Ablauf des Gesprächs inklusive der Einbeziehung spezifischer Hilfsmittel.
Die wesentlichen Schlagworte sind Ausbildung, Lehrgespräch, Vertragswesen, Personalarbeit und pädagogische Unterweisung.
Das Jugendarbeitsschutzgesetz ist ein entscheidender rechtlicher Rahmenpunkt, auf den der Auszubildende beim Ausfüllen des Vertrags explizit hingewiesen werden muss, insbesondere bei Details wie der Urlaubsregelung.
Fehler werden im Prozess nicht direkt korrigiert, sondern der Ausbilder unterstützt den Lernenden durch gezielte Rückfragen dabei, die richtige Lösung selbst zu finden und zu begreifen.
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