Unterweisung / Unterweisungsentwurf
8 Seiten
1. Rahmenbedingungen
1.1 Beschreibung der Ausgangssituation
1.2 Unterweisungsort und -zeitpunkt
1.3 Arbeitsmittel/Hilfsmittel
1.4 Zeitlicher Rahmen
2. Zielformulierung Didaktische Analyse
2.1 Beschreibung und Analyse der Aufgabenstellung
2.2 Richtlernziel nach dem Ausbildungsrahmenplan
2.3 Groblernziel aus dem Ausbildungsrahmenplan
2.4 Feinlernziel aus dem betrieblichen Ausbildungsplan/operationalisiert
2.5 Erwartungen an den Auszubildenden
3. Zu vermittelnde Inhalte berufsspezifischer Fachqualifikation
4. Methodische Analyse
4.1 Mögliche Alternativen zur gewählten Vorgehensweise
4.2 Präsentation
4.3 Lehrgespräch
4.4 Begründung eigener Lösung
5. Ablaufstruktur
5.1 4-Stufen-Methode
5.2 1. Stufe: Vorbereiten
5.3 2. Stufe: Vorführen und erklären
5.4 3. Stufe: Nachmachen und erklären lassen
5.5 4. Stufe: Übung und selbstständiges Anwenden
6. Arbeitszergliederung
Das Ziel der Unterweisung ist es, einem Auszubildenden im ersten Lehrjahr zum Werkfeuerwehrmann die fachgerechte Handhabung und das Anlegen der grundlegenden persönlichen Schutzausrüstung unter Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften zu vermitteln.
Arbeitszergliederung
Die Brandschutzjacke wird gehalten und es werden bei Ärmel nacheinander angelegt. In den Ärmeln befinden sich „Vorhandschuhe“, in diese wird jeweils eine Hand gesteckt. Die Jacke wird im Anschluss nicht vollständig mit dem Reißverschluss angezogen. Sicherheitshinweis: Finger nicht am Reißverschluss einklemmen durch das nutzen der Zugbänder am Verschluss. Beide Hände sicher in die Vorhandschuhe stecken, da dies eine isolierende Schutzschicht bildet und mehr Grifffestigkeit bietet.
Die Laschen des Helms werden zuerst vollkommen geöffnet und der Helm wird auf Kopf gesetzt. Die Laschen werden über die Ohren gelegt und mit der Sicherung am Hals/Kinn befestigt. Die Laschen werden nun angezogen sodass der Helm nicht vom Kopf rutschen kann. Die Brandschutzjacke kann nun vollkommen mit dem Reißverschluss verschlossen werden. Sicherheitshinweise: Haut nicht in den Verschluss zwicken und den Helm erst verschließen, wenn dies sichergestellt werden kann. Haut nicht in den Verschluss der Jacke zwicken und Kopf anheben um den Hals mit dem Kragen der Jacke zu schützen.
An der Brandschutzjacke befinden sich an einem Karabiner die Handschuhe für die technische Hilfeleistung. Die Handschuhe werden durch das Öffnen des Karabiners entnommen. Es wird zuerst ein Handschuh angelegt und die Lasche angezogen und im Anschluss der zweite. Die Brandschutzjacke wird im Anschluss über die Handschuhe gezogen und die Ärmellaschen werden angezogen.
Rahmenbedingungen: Dieser Abschnitt beschreibt die Ausgangssituation des Auszubildenden, den Unterweisungsort, die benötigten Arbeitsmittel sowie den zeitlichen Rahmen von 15 Minuten.
Zielformulierung Didaktische Analyse: Hier werden das Richtlernziel, das Groblernziel und das Feinlernziel definiert sowie die Erwartungen an den Auszubildenden formuliert.
Zu vermittelnde Inhalte berufsspezifischer Fachqualifikation: Dieser Teil ordnet das Thema in den Ausbildungsrahmenplan ein und spezifiziert die fachlichen Anforderungen.
Methodische Analyse: Hier erfolgt eine kritische Betrachtung verschiedener Unterweisungsmethoden und die Begründung, warum die 4-Stufen-Methode für dieses Thema gewählt wurde.
Ablaufstruktur: Dieser Teil gliedert die Unterweisung detailliert in die vier Phasen der 4-Stufen-Methode.
Arbeitszergliederung: Hier werden die einzelnen Handlungsschritte zum Anlegen der Schutzkleidung in die Spalten Was, Wie und Warum unterteilt.
Werkfeuerwehrmann, 4-Stufen-Methode, Brandschutzjacke, Feuerwehrschutzhelm, THL-Handschuhe, Schutzausrüstung, Ausbildungsrahmenplan, Unterweisung, Eigensicherung, Unfallverhütungen, Berufsfeuerwehr, Didaktik, Arbeitssicherheit.
Die Arbeit behandelt die Konzeption einer praktischen Unterweisung für einen Auszubildenden zum Werkfeuerwehrmann nach der 4-Stufen-Methode.
Die zentralen Themen sind das korrekte Anlegen persönlicher Schutzausrüstung wie Brandschutzjacke, Helm und THL-Handschuhe sowie die didaktische Planung dieser Einheit.
Das primäre Ziel ist es, dem Auszubildenden zu vermitteln, wie er die ersten Bestandteile seiner Schutzausrüstung fachgerecht und sicher unter Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften anlegt.
Es wird die 4-Stufen-Methode angewendet, bestehend aus Vorbereiten, Vorführen, Nachmachen und Üben.
Der Hauptteil umfasst die Rahmenbedingungen, die didaktische Zielformulierung sowie die konkrete Arbeitszergliederung der Handgriffe beim Anlegen der Kleidung.
Schlüsselbegriffe sind Unterweisung, Werkfeuerwehr, 4-Stufen-Methode, Schutzausrüstung und Arbeitssicherheit.
Sie ermöglicht die optimale Verknüpfung von Theorie und Praxis, da kognitive und psychomotorische Prozesse durch das eigene Tun des Auszubildenden unterstützt werden.
Die Eigensicherung durch korrekt angelegte Schutzkleidung sowie die Beachtung von Unfallverhütungsvorschriften (z.B. Vermeidung von Einklemmungen am Reißverschluss) sind zentral.
Die Erfolgskontrolle erfolgt zeitnah durch den Ausbilder, der den Auszubildenden während der Nachmachphase beobachtet und bei Bedarf korrigierend eingreift.
Sie bilden eine isolierende Schutzschicht in den Ärmeln der Brandschutzjacke, die zusätzlich mehr Grifffestigkeit bietet.
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