Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2022
15 Seiten, Note: 2
1. Einleitung
1.1. Thema der Facharbeit
1.2. Themenauswahl
1.3. Begründung der Themenauswahl
2. Bedingungsanalyse
2.1. Lernsituation des Anzuleitenden
2.2. Arbeitssituation
2.3. Situation des Praxisanleiters
3. Sachanalyse
3.1. Inhaltsanalyse
3.2. Lernzielformulierung
4. Anleitungsplanung
4.1. Voraussetzung
4.2. Methodenauswahl
4.3. Aufgabenplanung des Praxisanleiters
5. Durchführung der Anleitungen
5.1. Vorgespräch
5.2. Durchführung
5.3. Nachgespräch
6. Auswertung der Anleitung
6.1. Bewertung durch die Schülerin
7. Schlussbemerkung
7.1. Fazit
Das Hauptziel dieser Facharbeit besteht darin, eine strukturierte und professionelle Praxisanleitung zum Thema „Herrichten von Medikamenten“ zu konzipieren und durchzuführen. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch die systematisierte Anwendung der „Vier-Stufen-Methode“ die Handlungskompetenz einer Auszubildenden in der ambulanten Pflege nachhaltig gefördert und ein fehlerfreies Arbeiten sichergestellt werden kann.
1.2. Themenauswahl
Aus den beschriebenen Tätigkeiten, die Auszubildende in der „Mobilen Pflege“ lernen können, hat sich der Verfasser dieser Arbeit für das Herrichten von Medikamenten entschieden, da er als examinierte Pflegeperson in der Einrichtung vor allem für die Durchführung der speziellen Pflegemaßnahmen verantwortlich ist. Die allgemeinen Pflegemaßnahmen werden von ihm vornehmlich geplant und zum Teil von weniger formal qualifizierten Pflegepersonen durchgeführt.
1. Einleitung: Erläutert die Wahl des Themas „Herrichten von Medikamenten“ aufgrund der hohen Verantwortung und der alltäglichen Relevanz für examinierte Pflegekräfte.
2. Bedingungsanalyse: Beschreibt die Lernvoraussetzungen der Auszubildenden, die betrieblichen Rahmenbedingungen der „Mobilen Pflege“ sowie die Motivation und Rolle des Praxisanleiters.
3. Sachanalyse: Definiert die fachlichen Richtlinien, wie die 10-R-Regel, und legt die Grob- sowie Feinziele für die Anleitungssituation fest.
4. Anleitungsplanung: Umfasst die Vorbereitung der Anleitung durch die Auswahl geeigneter Medikamente und die Anwendung der „Vier-Stufen-Methode“ nach Ch. Allen.
5. Durchführung der Anleitungen: Dokumentiert das Vorgespräch, die praktische Durchführung beim Patienten sowie das abschließende Nachgespräch zur Reflexion.
6. Auswertung der Anleitung: Analysiert die Rückmeldung der Schülerin und die Evaluation des Praxisanleiters bezüglich der gewählten methodischen Vorgehensweise.
7. Schlussbemerkung: Reflektiert den Erkenntnisgewinn durch die strukturierte Planung und Umsetzung der Anleitung und bestätigt den Erfolg der gewählten Methode.
Herrichten von Medikamenten, Praxisanleitung, 10-R-Regel, ambulante Pflege, Vier-Stufen-Methode, Handlungskompetenz, Medikationsmanagement, Patientenversorgung, Pflegeausbildung, Fehlervermeidung, Pflegemaßnahmen, Reflexion, Auszubildende, Prozessorientierung, Medikamentendispenser
Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Praxisanleitung von Auszubildenden in der ambulanten Pflege am Beispiel des korrekten Herrichtens von Medikamenten.
Zentrale Themen sind die fachgerechte Vorbereitung von Medikation nach der 10-R-Regel, die methodische Anleitung in der Praxis sowie die Reflexion darüber.
Das Ziel ist, die Handlungskompetenz der Auszubildenden beim patientensicheren Stellen von Medikamenten durch eine strukturierte Anleitung zu fördern.
Zur Anleitung wird die „Vier-Stufen-Methode“ nach Ch. Allen angewendet, um einen handlungsorientierten Lernprozess zu gewährleisten.
Der Hauptteil gliedert sich in Bedingungsanalyse, fachliche Sachanalyse, detaillierte Planungs- und Durchführungsschritte sowie die abschließende Evaluation durch Anleiter und Auszubildende.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Praxisanleitung, 10-R-Regel, Medikationssicherheit, ambulante Pflege und Vier-Stufen-Methode.
Es handelt sich um eine hochsensible Tätigkeit mit geringer Fehlertoleranz, die ein hohes Maß an Konzentration erfordert und daher in der Ausbildung besonders eng begleitet werden muss.
Die Bedarfsmedikation war ein entscheidender Punkt der Reflexion, da sie während der Anleitung zunächst von der Auszubildenden übersehen wurde, was ein wichtiges Lernfeld für die zukünftige Aufmerksamkeit aufzeigte.
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