Unterweisung / Unterweisungsentwurf
7 Seiten
1. Thema der Ausbildungssituation
2. Situation
2.1. Was? – Ausbildungsberuf
2.2. Wo? – Ausbildungsort
2.3. Wann? – Ausbildungszeit
2.4. Wer? – Auszubildende
2.5. Warum? – Lernziel
2.6. Wie? – Vier-Stufen-Methode
3. Lernziele
3.1. Richtlernziel
3.2. Groblernziel
3.3. Feinlernziel
4. Angewandte Methode (Vier-Stufen-Methode)
5. Gliederung der einzelnen Arbeitsschritte
6. Ablauf der Ausbildungssituation
6.1. Stufe 1: Vorbereitungsphase
6.2. Stufe 2: Vormachen und Erklären
6.3. Stufe 3: Nachmachen und erklären lasse
6.4. Stufe 4: Üben
7. Abschluss der Ausbildungssituation
8. Lernbereiche
8.1. Kognitiver Lernbereich (Wissen)
8.2. Psychomotorischer Lernbereich (Fertigkeiten)
8.3. Affektiver Lernbereich (Einstellung)
9.Ausbildungsmittel
10. Quellen
Diese Arbeit dient als Unterweisungsentwurf für den praktischen Teil der Ausbildereignungsprüfung und zielt darauf ab, Auszubildenden die fachgerechte Montage einer Verlängerungsleitung mit Schutzkontaktstecker und -kupplung zu vermitteln, um ein grundlegendes Verständnis für den Anschluss ortsveränderlicher Betriebsmittel zu schaffen.
6.2. Stufe 2: Vormachen und Erklären
Der Ausbilder führt die in Punkt 6 aufgeführten Arbeitsschritte den Auszubildenden vor. Dabei erklärt und begründet er, welche Tätigkeit er gerade ausführt, wie das Werkzeug zu verwenden ist und auf welche Sicherheitsaspekte sie Acht geben müssen. Der Ausbilder erklärt den Auszubildenden die Arbeiten unter Beachtung der Unfallverhütungsvorschriften. Die Auszubildenden werden ausdrücklich darauf hingewiesen, aufmerksam zuzuhören und ermutigt bei Verständnisproblemen direkt nachzufragen. Der Ausbilder stellt Verständnisfragen zu dem gerade erklärten und motiviert sie das besprochene Nachzumachen. Die Auszubildenden hören aufmerksam zu und stellen bei Unklarheiten Fragen.
1. Thema der Ausbildungssituation: Definiert das Ziel, die Anfertigung einer Verlängerungsleitung als Basisqualifikation zu vermitteln.
2. Situation: Beschreibt den Rahmen der Ausbildung, inklusive Ausbildungsberuf, Ort, Zeitplan, Zielgruppe und didaktischer Methode.
3. Lernziele: Spezifiziert das Richt-, Grob- und Feinlernziel gemäß der Ausbildungsverordnung für Mechatroniker.
4. Angewandte Methode (Vier-Stufen-Methode): Erläutert das didaktische Konzept des Vormachens und Nachmachens zur Kompetenzvermittlung.
5. Gliederung der einzelnen Arbeitsschritte: Detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung zur fachgerechten Montage der Verlängerungsleitung.
6. Ablauf der Ausbildungssituation: Detaillierte Darstellung der vier methodischen Phasen von der Vorbereitung bis zur Übung.
7. Abschluss der Ausbildungssituation: Zusammenfassung der Rückmeldung durch den Ausbilder und Bestätigung der erlernten Fertigkeiten.
8. Lernbereiche: Unterteilt die Lernergebnisse in kognitive, psychomotorische und affektive Kompetenzen.
9.Ausbildungsmittel: Listet das notwendige Werkzeug und Material für die praktische Durchführung auf.
10. Quellen: Nennt die verwendete Fachliteratur zur Erstellung der Unterweisung.
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Das Hauptziel besteht darin, den Auszubildenden das fachgerechte Anfertigen einer Verlängerungsleitung zu vermitteln, damit sie diese Fertigkeit auf das Anschließen von ortsveränderlichen Betriebsmitteln übertragen können.
Es kommt die vierstufige Methode zum Einsatz, bei der Lerninhalte durch Vormachen, Nachmachen und anschließendes Üben verinnerlicht werden.
Die Unterweisung richtet sich an Auszubildende im ersten Ausbildungsjahr des Berufs Mechatroniker/in.
Die Sicherheit hat oberste Priorität; dies zeigt sich bei der Instruktion zu Unfallverhütungsvorschriften, dem korrekten Umgang mit dem Schutzleiter und der sorgfältigen Montage der Zugentlastung.
Die Lernbereiche werden in kognitives Wissen (Verständnis der Vorschriften), psychomotorische Fertigkeiten (Werkzeugbedienung) und affektive Einstellung (Verinnerlichung der Sicherheitsaspekte) unterteilt.
Im Hauptteil werden die einzelnen Arbeitsschritte vom Abmanteln über das Verdrahten bis hin zur Sicherheitsprüfung genau definiert und der didaktische Ablauf der Unterweisung Phasen-basiert erläutert.
Sie ist ein kritischer Sicherheitsfaktor; der Schutzleiter muss absichtlich länger gelassen werden, damit er bei einem Versagen der Zugentlastung als letzter abreißt.
Obwohl im Text nicht explizit begründet, folgt dies der fachgerechten Vorgehensweise, um eine durchgehende Erdung bei der weiteren Montage sicherzustellen.
Diese erfolgt zum einen durch die Beobachtung während der praktischen Ausführung (Stufe 3) und zum anderen durch zusätzliche Übungen und einen Fragebogen zur schriftlichen Abfrage (Stufe 4).
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