Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2008
11 Seiten, Note: 2
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Maler, Lackierer, Fliesenleger
I. Beschreibung des Ausbildenden
II. Beschreibung der Ausgangslage
Richtlernziel
Groblernziel
Feinlernziel
Kognitiv
Psychomotorisch
Affektiv
Didaktische Planung
III. Begründung der Methodenwahl und Beschreibung der Durchführung
Vorbereitungsphase
Erarbeitungsphase
Arbeitsablaufplan
Kontrollphase
Übungsphase
Zusammenfassung
IV. Begründung Zuordnung der benötigten Ausbildungsmittel
Das primäre Ziel dieser Arbeitsunterweisung ist die Vermittlung der kreativen Tupftechnik mittels Naturschwamm an einen Auszubildenden im ersten Lehrjahr. Die Arbeit zielt darauf ab, sowohl die fachpraktischen Fertigkeiten zu vertiefen als auch die Selbstständigkeit und Motivation des Auszubildenden im Kontext eines anstehenden Kundenauftrags zu fördern.
Arbeitsablaufplan
Pos. Tätigkeit Werkzeug/Material Begründung
1 Farbe gut durchrühren Mit einem Rührholz das Gebinde gut aufrühren. Damit sich die abgesetzten Farbpigmente gut mit dem Bindemittel vermischen.
2 Farbe umfüllen Farbe aus dem Gebinde in die Farbwanne geben/ auch das Rührholz Um Verunreinigungen zu vermeiden und mit dem Naturschwamm besser an die Farbe zu gelangen.
3 Naturschwamm mit Wasser benetzen Den Naturschwamm mit klarem Wasser anfeuchten und auswringen. Damit der Naturschwamm besser die Farbe aufnimmt.
4 Naturschwamm mit Farbe benetzen Ein Teil des Naturschwamms in die Farbe trunken. Der Schwamm soll nicht mit Farbe voll gesaugt sein, sonst könnten grobe Farbtupfer auf der Oberfläche entstehen.
5 Naturschwamm auf dem Kunststoffdeckel kurz antupfen. Den Kunststoffdeckel mehrmals mit dem Naturschwamm leicht betupfen. Die überschüssige Farbe soll auf dem Kunststoffdeckel bleiben und nicht vom Naturschwamm tropfen.
6 Fläche bearbeiten. Gleichmäßiges leichtes Tupfen auf der Oberfläche, wobei man den Naturschwamm bzw. das Handgelenk drehen muss. Das leichte Tupfen verhindert das grobe Strukturen entstehen. Das Drehen verhindert, dass eine zu gleichmäßige Struktur entsteht.
7 Fläche beurteilen Die bearbeite Fläche soll auf Ungleichmäßigkeiten kontrolliert werden gegeben falls nachgetupft werden. Durch scheinende Flächen müssen nachgetupft werden.
I. Beschreibung des Ausbildenden: Porträt des Auszubildenden Thomas Spiel, inklusive seiner Vorkenntnisse, Motivation und seines aktuellen Ausbildungsstandes.
II. Beschreibung der Ausgangslage: Definition der Lernziele (kognitiv, psychomotorisch, affektiv) sowie Darstellung der didaktischen Prinzipien für die Unterweisung.
III. Begründung der Methodenwahl und Beschreibung der Durchführung: Begründung für den Einsatz der erarbeitenden Methode sowie detaillierte Erläuterung der Vorbereitungs-, Erarbeitungs-, Kontroll- und Übungsphase.
IV. Begründung Zuordnung der benötigten Ausbildungsmittel: Aufstellung und Begründung der verwendeten Werkzeuge und Materialien in Abhängigkeit von den einzelnen Phasen der Unterweisung.
Tupftechnik, Naturschwamm, Maler und Lackierer, Ausbildungseinheit, Arbeitsunterweisung, Oberflächengestaltung, erarbeitende Methode, Lernziel, Handwerk, Arbeitssicherheit, Berufsbildung, Arbeitsablaufplan, Fachkompetenz, Auszubildender, Unterweisung.
Die Arbeit beschreibt den Entwurf und die Durchführung einer praktischen Ausbildungseinheit für angehende Maler und Lackierer zum Thema kreative Tupftechnik.
Im Fokus stehen die fachpraktische Unterweisung, die didaktische Planung, die methodische Strukturierung von Arbeitsabläufen sowie die sicherheitsgerechte Ausführung handwerklicher Arbeiten.
Das Ziel ist, dem Auszubildenden Thomas Spiel die Tupftechnik mit dem Naturschwamm so zu vermitteln, dass er sie selbstständig und fachgerecht bei anstehenden Kundenaufträgen anwenden kann.
Der Autor wählt die "erarbeitende Methode", da diese den Auszubildenden aktiv einbindet, dessen Selbstständigkeit fördert und den Lernerfolg durch eigenes praktisches Handeln maximiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der Lernziele, der didaktischen Planung, den konkreten Arbeitsablaufplan sowie die methodische Aufarbeitung der einzelnen Unterweisungsphasen.
Zu den prägenden Begriffen zählen Tupftechnik, Naturschwamm, Ausbildungseinheit, Arbeitsunterweisung und Fachkompetenz.
Die Unfallverhütung, wie die Rutschgefahr auf Leitern oder elektrische Sicherheit, ist integraler Bestandteil der Erarbeitungsphase, um den Auszubildenden für Gefahren zu sensibilisieren.
Der Erfolg wird durch eine Kontrollphase, in der der Auszubildende das Ergebnis präsentiert, sowie durch anschließende praktische Übungsaufträge beim Kunden und das Führen eines Berichtshefts gesichert.
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