Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2022
46 Seiten, Note: 1,0
1. Ausgangsanalyse/Adressatenanalyse
1.1 Angaben zur/zum Auszubildenden
1.2 Angaben zum Ausbildungsbetrieb und zur Ausbilderin bzw. zum Ausbilder
1.3 Lernausgangslage
1.4 Lernzeit
1.5 Lernort
2. Didaktische Entscheidung
2.1 Sachanalyse
2.2 Rechtliche Verankerung
2.3 Strukturierung der Lernziele
2.3.1 Richtlernziele
2.3.2 Groblernziele
2.3.3 Feinlernziele (kognitiv, affektiv, psychomotorisch)
2.4 Lernzielkontrolle
3. Methodik und didaktischer Aufbau
3.1 Wahl und Begründung der Lernmethode
3.2 Einzusetzende Lehr- bzw. Lernmittel
4. Ablauf der Ausbildungssituation
5. Lernzielkontrolle
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die strukturierte Planung und methodische Konzeption einer Unterweisung für Auszubildende zur Bankkaufrau bzw. zum Bankkaufmann. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie das Thema „Konsumentenkredite anbieten und Abschlüsse vorbereiten“ unter Anwendung des Lehrgesprächs didaktisch sinnvoll, lernförderlich und praxisnah vermittelt werden kann.
3.1 Wahl und Begründung der Lernmethode
Für diese Unterweisung wurde als Lernmethode eine besprechende Methode gewählt. Dies wird im Folgenden von einer Abbildung dargestellt.
Es wird ein Lehrgespräch mit einer integrierten Visualisierung geführt. Das Lehrgespräch entwickelt sich auf der Grundlage von gezielten Fragen. Die Auszubildende wird zum selbstständigen Denken und zur Entwicklung eigener Konzepte angeregt. Das Lehrgespräch unterstützt die Auszubildenden bei der Aktivierung des Vorwissens und hilft im Bereich des kognitiven und affektiven Lernens.
Ein positiver Aspekt des Ausbildungsgesprächs ist die Automatisierung des Vorwissens, insbesondere bei passiven Auszubildenden. Außerdem werden so die Auszubildenden stark eingebunden und dies führt zu unmittelbarer Einflussnahme auf den Wissensstand und das inhaltliche Verständnis. Allerdings gibt es auch negative Aspekte, wie z. B. die Feststellung, dass ein Lehrgespräch gute kommunikative und rhetorische Fähigkeiten aufseiten des Ausbilders erfordert. Zusätzlich ist die Anschaulichkeit nicht immer gegeben und es besteht die Gefahr einer einseitigen Elaboration durch die verstärkten Fragetechniken. Durch das Einbauen der Visualisierung in den Unterweisungsplan kann dem Nachteil der nicht immer gegebenen Anschaulichkeit entgegengewirkt werden. Außerdem wird in der Unterweisung sichergestellt, dass der Ausbilder durch die verstärkten Fragetechniken nach den Antworten der Auszubildenden auch einen möglichst hohen Gesprächsanteil hat.
1. Ausgangsanalyse/Adressatenanalyse: Dieses Kapitel stellt die Rahmenbedingungen der Ausbildungsprüfung dar, analysiert die persönliche Ausgangslage der Auszubildenden und definiert Lernort sowie Zeitrahmen.
2. Didaktische Entscheidung: Hier erfolgt die Einbettung der Unterweisung in die Ausbildungsordnung sowie die Ableitung und Strukturierung der Lernziele nach kognitiven, affektiven und psychomotorischen Gesichtspunkten.
3. Methodik und didaktischer Aufbau: Dieses Kapitel begründet die Auswahl des Lehrgesprächs als Lernmethode, unter Berücksichtigung von Lehr- und Lernmitteln, und reflektiert die Stärken und Schwächen der gewählten Vorgehensweise.
4. Ablauf der Ausbildungssituation: Dieser Abschnitt beschreibt den konkreten zeitlichen Ablauf der Unterweisung, unterteilt in Einstiegs-, Erarbeitungs- und Kontrollphasen.
5. Lernzielkontrolle: Hier wird der Prozess der Erfolgskontrolle und die Überprüfung der neu erworbenen Fertigkeiten der Auszubildenden bezüglich der Kreditarten detailliert erläutert.
Bankkaufmann, Ausbildereignungsprüfung, Unterweisungsentwurf, Konsumentenkredite, Lehrgespräch, Adressatenanalyse, Didaktik, Ausbildungsordnung, Lernziele, Berufsausbildung, Kundenberatung, Lernzielkontrolle, Fachmethodik, Sparkasse, Bankkaufleuteausbildungsverordnung
Die Arbeit umfasst einen detaillierten Unterweisungsentwurf für die Ausbildung zum Bankkaufmann bzw. zur Bankkauffrau mit dem inhaltlichen Fokus auf die Beratung zu Konsumentenkrediten.
Die Themenfelder umfassen die betriebliche Adressatenanalyse, die didaktische Planung auf Basis der Ausbildungsrahmenpläne sowie die methodische Gestaltung von Lehrgesprächen.
Das primäre Ziel ist es, ein konsistentes pädagogisches Konzept zu entwerfen, mit dem Auszubildende befähigt werden, Kreditarten zu unterscheiden und Kundenanliegen kompetent zu bearbeiten.
In der Arbeit wird primär die Methode des gelenkten Lehrgesprächs mit integrierter Visualisierung methodisch aufbereitet und begründet.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Lernausgangslage, die didaktische Herleitung der Lernziele aus dem Gesetz, die Methodenauswahl und die konkrete Strukturierung des Unterweisungsablaufs.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Berufsbildung, Bankkaufleuteausbildungsverordnung, Kreditberatung, Lehrgespräch und Kompetenzvermittlung definiert.
Das Lehrgespräch wurde gewählt, um die Auszubildende aktiv einzubinden, ihr Vorwissen zu aktivieren und durch gezielte Fragestellungen zum eigenständigen, selbstständigen Denken anzuregen.
Der Lernerfolg wird durch eine strukturierte Lernzielkontrolle (inklusive Lösungsskizze) überprüft, deren Ergebnisse im Berichtsheft der Auszubildenden festgehalten werden.
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