Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2009
13 Seiten, Note: sehr gut
1 Adressatenanalyse
1.1 Auszubildender
1.2 Ausbildender/Ausbilder
2 Sachanalyse
2.1 Zeitpunkt der Ausbildung
2.2 Unterweisungsthema
2.3 Vorrangegangene und zukünftige Unterweisungen
2.4 Tatbestand der heutigen Unterweisung
3 Richtlinienbezug
4 Rahmenbedingungen
4.1 Lernort
4.2 Unterweisungszeitpunkt und Dauer
5 Lernziele
5.1 Richtlernziel
5.2 Groblernziel
5.3 Feinlernziel
5.3.1 Kognitiver Bereich
5.3.2 Psychomotorischer Bereich
5.3.3 Affektiver Bereich
6 Planung und Durchführung der Ausbildungseinheit
6.1 Lehrmethode
6.2 Begründung der Lehrmethode
7 Vorstellung der 4-Stufen-Methode
8 Planung und Sicherung des Lehrerfolgs
9 Abschlußgespräch
10 Lehr- und Arbeitsmittel
11 Anhang
Diese Arbeit dient als praktische Unterweisung im Rahmen der Ausbildereignungsprüfung und zielt darauf ab, einem Auszubildenden zur Fachkraft für Lagerlogistik die fachgerechte äußere Prüfung von Warensendungen bei der Annahme zu vermitteln.
2.Stufe
Die zweite Stufe der Unterweisung beinhaltet das Vorführen und das begleitende erklären des Ausbilders.
Der Ausbilder hat den Arbeitsablauf entsprechend untergliedert und führt nun alle Arbeitsgänge der Reihe nach vor. Er erläutert jeden Teilschritt ausführlich und versucht ihn für den Auszubildenden verständlich zu machen. Der Auszubildende nimmt in dieser Stufe somit eine Beobachterrolle ein. Der Ausbilder achtet auf ein korrektes Vorführtempo, um für den Auszubildenden die notwendige Zeit für die Aufnahme des Lernstoffes zu gewährleisten. Zu schnelles wie auch zu komplexes Vorgehen schreckt ab; der Auszubildende soll zunächst an die Materie herangeführt werden. Es ist darauf zu achten, dass bei der Untergliederung Zusammengehöriges nicht auseinander gerissen wird und ein Gesamteindruck der Arbeitsaufgabe entsteht. Er stellt dem Auszubildenden Fragen um zu sehen ob dieser dem Ausbildungsverlauf folgen kann.
1 Adressatenanalyse: Beschreibung des Auszubildenden und des betrieblichen Umfelds des Ausbilders.
2 Sachanalyse: Analyse des Zeitpunkts, des Themas sowie des aktuellen Tatbestands der geplanten Unterweisung.
3 Richtlinienbezug: Einordnung der Unterweisung in die geltende Ausbildungsverordnung für Fachkräfte für Lagerlogistik.
4 Rahmenbedingungen: Festlegung von Lernort, Zeitpunkt und Dauer der Unterweisung.
5 Lernziele: Definition von Richt-, Grob- und Feinlernzielen unterteilt in kognitive, psychomotorische und affektive Bereiche.
6 Planung und Durchführung der Ausbildungseinheit: Begründung und Wahl der 4-Stufen-Methode als Lehrmethode.
7 Vorstellung der 4-Stufen-Methode: Detaillierte Darstellung der vier Stufen der Unterweisung und deren Anwendung auf das Thema.
8 Planung und Sicherung des Lehrerfolgs: Strategien zur Überprüfung des Lernerfolgs und Sicherstellung der Nachhaltigkeit.
9 Abschlußgespräch: Reflexion über den Ablauf der Unterweisung zur stetigen Verbesserung der Ausbildungspraxis.
10 Lehr- und Arbeitsmittel: Auflistung der benötigten Materialien zur Durchführung der Unterweisung.
11 Anhang: Bereitstellung von Checklisten und Auszügen aus der Ausbildungsordnung.
Lagerlogistik, Warenannahme, Äußere Prüfung, Wareneingang, 4-Stufen-Methode, Ausbilder, Auszubildender, Qualitätskontrolle, Lieferschein, Bestellschein, Fachkraft, Unterweisung, Ausbildungseinheit, Arbeitssicherheit, Sorgfalt
Es geht um die praktische Vermittlung der äußeren Prüfung von Warensendungen für Auszubildende im Berufsbild Fachkraft für Lagerlogistik.
Zentrale Themen sind die fachgerechte Warenannahme, die Prüfung von Warenbegleitpapieren und die Durchführung einer qualitativen wie quantitativen Güterkontrolle.
Das Ziel ist, dass der Auszubildende selbstständig eine Wareneingangskontrolle durchführen, Lieferscheine abgleichen und Schäden an Verpackungen erkennen kann.
Es wird die 4-Stufen-Methode verwendet, um eine schrittweise und nachhaltige Wissensvermittlung zu gewährleisten.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Planung, die Lernzieldefinition sowie den konkreten Ablauf der 4-Stufen-Unterweisung für den Bereich Warenannahme.
Wichtige Begriffe sind Lagerlogistik, Warenannahme, 4-Stufen-Methode, Güterkontrolle und Ausbildereignung.
Der Autor wählt diese Methode aufgrund ihrer Zeiteffizienz und der Eignung für Ausbildungsanfänger, da sie alle Lernbereiche anspricht und ein praktisches Erleben ermöglicht.
Die Checkliste dient als praktisches Hilfsmittel, um den Auszubildenden bei der systematischen Kontrolle der Waren und Begleitpapiere zu unterstützen und Flüchtigkeitsfehler zu vermeiden.
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