Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2009
15 Seiten, Note: gut
I. Allgemeine Daten und Vorüberlegungen
II. Beschreibung der Ausgangssituation
III. Didaktische Vorüberlegungen
1. Auswahl des Themas
2. Lernziele
a) Richtlernziel
b) Groblernziel
c) Feinlernziel
IV. Methodische Vorüberlegungen
1. Auswahl und Begründung der Unterweisungsmethode (Fallmethode)
2. Hilfsmittel und Medien
V. Durchführung der Unterweisung
1. Einleitung
2. 1.-6. Phase der Fallmethode
VI. Abschluss und Nachbereitung
VII. Anlagen
Diese Arbeit dient als strukturierter Entwurf für eine praktische Unterweisung im Ausbildungsberuf Industriekaufmann. Das primäre Ziel ist es, den Auszubildenden die Kompetenz zur eigenständigen formalen Rechnungsprüfung zu vermitteln, sodass sie fehlerhafte Rechnungen identifizieren und korrekt bearbeiten können.
Die Ausbildungssituation
Die Auszubildenden befinden sich im ersten Halbjahr des zweiten Ausbildungsjahres zum Industriekaufmann. Im Verlauf ihrer Ausbildung haben sie bereits den Lagerbereich, den Einkauf und die Personalabteilung durchlaufen.
Sie werden nun seit einer Woche in der Rechnungsprüfung der Buchhaltung ausgebildet und mit den inhaltlichen Voraussetzungen an Rechnungen vertraut gemacht.
Der Ausbilder und die Auszubildenden kennen sich bereits aus vorausgegangenen Unterweisungen und Beurteilungsgesprächen.
Die Auszubildenden haben bisher überdurchschnittlich gute Leistungen erbracht. Dies kann auch den vorausgegangenen Beurteilungen entnommen werden.
I. Allgemeine Daten und Vorüberlegungen: Zusammenfassung der Rahmenbedingungen wie Teilnehmer, Thema, Zeit und der verwendeten Unterweisungsmittel.
II. Beschreibung der Ausgangssituation: Darstellung des aktuellen Ausbildungsstandes der Lernenden sowie Charakterisierung ihrer persönlichen Stärken und der gewählten Lernumgebung.
III. Didaktische Vorüberlegungen: Begründung der Themenwahl und detaillierte Definition der Richt-, Grob- und Feinlernziele im kognitiven und affektiven Bereich.
IV. Methodische Vorüberlegungen: Erläuterung der Fallmethode als didaktisches Instrument zur Förderung von Problemlösungskompetenz sowie Auflistung der benötigten Hilfsmittel.
V. Durchführung der Unterweisung: Beschreibung des konkreten Ablaufs der Unterweisung in den sechs Phasen der Fallmethode von der Konfrontation bis zur Kollation.
VI. Abschluss und Nachbereitung: Erläuterung des Feedbacks, der Dokumentation im Berichtsheft und des Ausblicks auf die nächste Einheit.
VII. Anlagen: Bereitstellung der für die Unterweisung notwendigen Dokumente, wie Checklisten, Vordrucke und Auszüge aus dem Rahmenplan.
Industriekaufmann, Unterweisung, Fallmethode, Rechnungsprüfung, Buchhaltung, Ausbildung, Lernziele, Geschäftsabläufe, Rechnungswesen, Ausbildungsrahmenplan, Problemlösungskompetenz, Fachkompetenz, Methodik, Lehrlingsausbildung, formale Prüfung.
Die Arbeit stellt einen detaillierten Plan für eine praktische Unterweisung von Industriekaufleuten zum Thema formale Rechnungsprüfung dar.
Im Zentrum stehen die korrekte Prüfung von Rechnungsbestandteilen, die Anwendung der Fallmethode und die Vorbereitung auf die buchhalterische Praxis.
Die Auszubildenden sollen befähigt werden, Rechnungen eigenständig auf ihre formale Richtigkeit zu prüfen und anschließend die korrekte Weiterbearbeitung (Buchung oder Rücksendung an den Lieferanten) zu entscheiden.
Es wird die Fallmethode eingesetzt, um durch realitätsnahe Probleme die Entscheidungs- und Problemlösungskompetenz der Lernenden zu trainieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die didaktische und methodische Vorbereitung sowie die phasenorientierte Durchführung der praktischen Unterweisung.
Rechnungsprüfung, Fallmethode, Industriekaufmann, Ausbildung und betriebliche Buchhaltungsprozesse.
Die Fallmethode simuliert betriebliche Realität und fördert besonders das kooperative Arbeiten sowie die Methoden- und Sozialkompetenz der Auszubildenden.
Sie sollen die Rechnung unter Verwendung eines standardisierten Vordrucks mit Angabe der fehlenden Gründe an den jeweiligen Lieferanten zurücksenden.
Die Checkliste dient als Hilfsmittel, um den Auszubildenden die notwendigen Kriterien (wie Steuersatz, Anschrift, Rechnungsnummer) für eine rechtskonforme Rechnung zu vermitteln.
Die Auszubildenden präsentieren dem Ausbilder ihre erarbeiteten Lösungen, wobei der Ausbilder die Notwendigkeit bestimmter Entscheidungen kritisch hinterfragt und begründet.
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