Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2009
17 Seiten, Note: 1
1 Ausgangssituation
1.1 Ausbildungsvoraussetzungen
1.2 Betriebliche Situation
2 Ziel der Unterweisung
2.1 Thema
2.2 Feinlernziel
2.3 Teillernziele
3 Lernzielbereiche
3.1 psychomotorischer Bereich
3.2 kognitiver Bereich
3.3 affektiver Bereich
4 Organisation
4.1 Ort der Unterweisung
4.2 Ausbildungsmittel
5 Geplanter Verlauf der Unterweisung
5.1 Zweckmäßigkeit der Unterweisungsmethode
5.2 Ablaufplan der Unterweisung nach 4-Stufen-Methode
5.3 Erfolgskontrolle und Abschlussbesprechung
Die vorliegende Unterweisung zielt darauf ab, dem Auszubildenden die fachgerechte Bestimmung von Widerstandswerten durch Messung mit einem Digitalmultimeter sowie den anschließenden Abgleich mit dem Widerstandsfarbcode zu vermitteln.
Festwiderstand
Festwiderstände haben einen festen, nicht veränderbaren Widerstandswert. Die Bewegung freier Ladungsträger im Inneren eines Leiters hat zur Folge, dass die freien Ladungsträger gegen Atome stoßen, und in ihrem Fluss gestört werden. Diesen Effekt nennt man einen Widerstand! Durch diesen Effekt hat der Widerstand die Eigenschaft, den Strom in einer Schaltung zu begrenzen. In der Elektronik werden Widerstände auch als Verbraucher bezeichnet. In elektronischen Schaltungen sind Widerstände, die am häufigsten verwendeten Bauelemente. Der Widerstandswert hat als Einheit Ω (Ω) und als Formelzeichen R für Resistor(engl.). Festwiderstände unterliegen einem internationalen Farbcode mit Vierfach- bzw. Fünffachberingung. Die Beringung erlaubt die Bestimmung des Widerstandswertes in Ω.
1 Ausgangssituation: Beschreibung des aktuellen Ausbildungsstandes und der betrieblichen Rahmenbedingungen des Auszubildenden Thomas Muster.
2 Ziel der Unterweisung: Festlegung des Unterweisungsthemas sowie Definition der übergeordneten Fein- und Teillernziele.
3 Lernzielbereiche: Unterteilung der angestrebten Kompetenzen in psychomotorische, kognitive und affektive Lernzielbereiche.
4 Organisation: Rahmenbedingungen bezüglich des Durchführungsortes sowie Auflistung der benötigten Ausbildungsmittel.
5 Geplanter Verlauf der Unterweisung: Erläuterung der gewählten Lehrgespräch-Methodik und des zeitlichen Ablaufs der Unterweisungsschritte.
Widerstand, Digitalmultimeter, Ohm, Farbcode, Festwiderstand, E-Reihe, Toleranz, Lehrgespräch, Elektronik, Messprotokoll, Elektrotechnik, Ausbildung, Unterweisung.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption einer Unterweisung für einen Auszubildenden zum Elektroniker mit dem Fokus auf die Messung von Ohmschen Widerständen.
Die zentralen Themen sind die fachgerechte Handhabung von Messgeräten, das Verständnis des Farbcodes von Widerständen und die Anwendung von Normzahlreihen.
Das Ziel ist, dass der Auszubildende am Ende selbstständig einen Widerstandswert ermitteln und das Messergebnis anhand technischer Vorgaben bewerten kann.
Es wird das Lehrgespräch als primäre Unterweisungsmethode genutzt, um den Auszubildenden schrittweise durch die fachpraktischen und theoretischen Aspekte zu führen.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Planung, die Vorbereitung der Arbeitsmittel, die Festlegung von Lernzielen und den konkreten Ablaufplan der Unterweisung.
Wesentliche Begriffe sind Digitalmultimeter, Farbcode, Widerstandsmessung, E-Reihen, Fachkompetenz und Unterweisungsplanung.
E-Reihen (Normzahlreihen) definieren die kommerziell erhältlichen Widerstandswerte und sind entscheidend für das Verständnis der gestuften Toleranzbereiche.
Das Lehrgespräch eignet sich besonders, da es eine aktive kognitive Auseinandersetzung fördert und eine kontinuierliche Rückmeldung durch den Ausbilder ermöglicht.
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