Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2009
22 Seiten, Note: 2
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Mechanische Berufe, Metall und Kunststoff
1. Grundsätzliche Informationen zum Unterweisungsthema
1.1 Ausbildungsberuf und Ausbildungsthema
1.2 Themenquelle zum Unterweisungsthema
2. Informationen zur Auszubildenden
3. Begründung der Themenwahl
3.1 Vorherige Unterweisung
3.2 Nachfolgende Unterweisung
4. Strukturierung der Unterweisungsziele
4.1 Lernziele
4.1.1 Leitziele
4.1.2 Richtziele
4.1.3 Grobziele
4.1.4 Feinziele
4.2 Lernzielbereiche
4.2.1 Kognitive Lernziele
4.2.2 Psychomotorische Lernziele
4.2.3 Affektive Lernziele
4.3 Handlungskompetenz
4.3.1 Die fachliche Kompetenz
4.3.2 Die persönliche Kompetenz
4.3.3 Die soziale Kompetenz
5. Planung und Organisation
5.1 Wahl und Form der Ausbildungsmethode
5.1.1 Lernort und Zeitpunkt
5.1.2 Dauer der Unterweisung
5.1.3 Ausbildungsmittel
5.1.4 Arbeitsmittel
5.1.5 Lernmittel
5.1.6 Lehrmittel
5.2 Didaktische Prinzipien
5.2.1 Das Prinzip der Zielklarheit
5.2.2 Das Prinzip der Altersgerechtheit
5.2.3 Das Prinzip der Fasslichkeit
5.2.4 Das Prinzip der Praxisnähe
5.2.5 Das Prinzip der Förderung der Aktivität
5.2.6 Das Prinzip des Handlungsorientierten Lehrens und Lernens
5.2.7 Das Prinzip der Differenzierung und Individualisierung
5.2.8 Das Prinzip der Erfolgssicherung
6. Durchführung der Unterweisung nach der Vier-Stufen-Methode
6.1 Stufe 1: Vorbereitung
6.2 Stufe 2: Vormachen und Erklären durch den Ausbilder
6.3 Stufe 3: Ausführungsversuche machen lassen
6.4 Stufe 4: Üben und Festigen
7. Arbeitszergliederung
Ziel der Arbeit ist die strukturierte Planung und Durchführung einer praxisnahen Unterweisung für einen Auszubildenden zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff und Kautschuk, mit dem Fokus auf die korrekte und qualitative Ausführung einer Stegstoßlaminierung an Rotorblättern.
Stufe 2: Vormachen und Erklären durch den Ausbilder
Zuerst nehme ich ein Cuttermesser und ziehe vorsichtig eine Ecke des ausgehärteten Abreißgewebes der Stegstoßmuster ab. Das Abreißgewebe darf auf keinen Fall durchgeschnitten werden. Ich erkläre Peter, dass dies zu beachten ist, weil es zu Beschädigungen der einzelnen Rovingbündel führen kann. Nun wird das Abreißgewebe im spitzen Winkel heruntergerissen; es hinterlässt eine saubere, fettfreie und leicht poröse Oberfläche, die (wenn überhaupt) nur noch geringfügige Schleifarbeiten notwendig macht. Die Oberfläche ist damit für die Oberflächenbehandlung perfekt vorbereitet. Ich erkläre Peter, dass es sich empfiehlt, als Abschlussschicht immer ein Abreißgewebe einzusetzen. Durch das Abreißgewebe wird die Oberflächengüte verbessert und die mühsamen Schleifarbeiten verringern sich auf ein Minimum. Abreißgewebe ist ein leichtes Nylongewebe, an dessen Beschichtung das Epoxidharz nicht haftet . Es ist undenkbar ein einwandfreies Laminat auf eine glatte Oberfläche zu gewährleisten, hierbei ist die Bindung gleich Null. Anschließend wird die Oberfläche auf Sauberkeit geprüft. Nun ist es soweit: das Epoxidharzgemisch und der Klebeharz können bestellt werden. Telefonisch bestelle ich bei Maik P. 1Kg Epoxidharzgemisch und 100 gr. Klebeharz mit mittlerer Topfzeit. Inzwischen erkläre ich Peter, dass der Stegstoß in einer senkrechten Position laminiert wird, darum sind Laminierharzsysteme mit mittlerer Topfzeit (Zeitspanne in der sich die t) hilfreich um ein Trockenlaufen der Gelegelagen zu vermeiden. Meist zeigt sich das Ende der Topfzeit durch deutlichen Viskositätsanstieg, der eine weitere Verarbeitung verhindert.
1. Grundsätzliche Informationen zum Unterweisungsthema: Dieses Kapitel stellt das spezifische Ausbildungsthema und dessen Herleitung aus dem betrieblichen Ausbildungsrahmenplan vor.
2. Informationen zur Auszubildenden: Hier wird das Profil des Auszubildenden Peter Poch, sein Hintergrund und seine Eignung für diese Unterweisung beschrieben.
3. Begründung der Themenwahl: Das Kapitel erläutert die betriebliche Notwendigkeit der Unterweisung und verknüpft sie mit den bisherigen sowie zukünftigen Ausbildungsinhalten.
4. Strukturierung der Unterweisungsziele: Hier werden die Lernziele in hierarchische Ebenen (Leit-, Richt-, Grob- und Feinziele) unterteilt und in verschiedene Kompetenzbereiche gegliedert.
5. Planung und Organisation: Dieser Teil befasst sich mit der methodischen Gestaltung, den benötigten Mitteln, dem zeitlichen Ablauf sowie den zugrunde liegenden didaktischen Prinzipien.
6. Durchführung der Unterweisung nach der Vier-Stufen-Methode: Dieses Kapitel beschreibt den praktischen Ablauf der Unterweisung in den vier Phasen: Vorbereitung, Vormachen, Ausführungsversuche und Üben.
7. Arbeitszergliederung: Dies ist eine tabellarische Aufstellung der einzelnen Arbeitsschritte, der jeweiligen Vorgehensweise und deren fachlicher Begründung.
Verfahrensmechaniker, Handlaminierverfahren, Stegstoßlaminierung, Rotorblattfertigung, Vier-Stufen-Methode, Epoxidharz, Glasgelege, Lernziele, Handlungskompetenz, Didaktik, Arbeitssicherheit, Berufsausbildung, Qualitätssicherung, Arbeitszergliederung, Fertigungstechnik
Die Arbeit dient als strukturierter Entwurf zur Ausbildung eines Verfahrensmechanikers für Kunststoff und Kautschuk bei der Durchführung einer Stegstoßlaminierung an einem Rotorblatt.
Die zentralen Felder umfassen die Vorbereitung des Arbeitsplatzes, das korrekte Handlaminieren, den Einsatz von Harzsystemen, die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften sowie die pädagogische Strukturierung der Ausbildung.
Das Ziel ist, dass der Auszubildende Peter Poch nach der Unterweisung in der Lage ist, Stegstöße an Rotorblättern selbstständig, fachgerecht und qualitativ einwandfrei im Handlaminierverfahren zu laminieren.
Der Ausbilder wendet die Vier-Stufen-Methode (Vorbereitung, Vormachen und Erklären, Ausführungsversuche, Üben und Festigen) an, um eine hohe Behaltensquote und eine strukturierte Wissensvermittlung zu gewährleisten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Lernzieldefinition, die methodische Planung, die detaillierte Durchführung der vier Stufen sowie eine tabellarische Arbeitszergliederung aller Prozessschritte.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen das Handlaminierverfahren, Stegstoßlaminierung, Vier-Stufen-Methode, Verfahrensmechaniker, didaktische Prinzipien und Qualitätssicherung.
Das Abreißgewebe wird eingesetzt, um eine saubere, fettfreie und leicht poröse Oberfläche zu hinterlassen, was die Haftung bei weiteren Laminierschritten massiv verbessert und mühsame Schleifarbeiten auf ein Minimum reduziert.
Die Topfzeit bezeichnet die Zeitspanne, in der das Harz verarbeitbar bleibt. Die Wahl einer "mittleren Topfzeit" ist entscheidend, um ein zu schnelles Aushärten zu verhindern und ein Trockenlaufen der Gelegelagen beim Laminieren in senkrechter Position zu vermeiden.
Die Erfolgssicherung wird durch laufende, unauffällige Kontrollen während des Prozesses sowie eine abschließende Prüfung der Festigkeit und Qualität des laminierten Stegstoßes nach vier Stunden sichergestellt.
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