Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2023
13 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Bedingungsanalyse
2.1 Vorstellung der Auszubildenden
2.2 Vorstellung des Praxisanleiters
2.3 Vorstellung des Betriebes
3. Methode der Praxisanleitung: Vier-Stufen-Methode
3.1 Begründung der Methodenwahl und Zielsetzung
3.2 Vorbereiten der Pflegehandlung
3.3 Vorführen und Erklären
3.4 Ausführen lassen
3.5 Auswerten und Abschließen
4. Fachanalyse
4.1 Indikationen und Kontraindikationen zur Anlage eines Venenzuganges
4.2 Durchführung
4.3 Komplikationen bei Venenpunktionen
4.4 Rechtliche Hinweise zu ärztlich delegierten Maßnahmen
5. Durchführungsplanung
5.1 Auswahl des Zeitraumes
5.2 Vorbereitung und Testung eines praktischen Modells
5.3 Vorbereitung der Auszubildenden
5.4 Information des Patienten/Probanden
5.5 Selbständige Durchführung
6. Reflexionsgesprächsplanung
6.1 Selbstreflexion durch Auszubildende
6.2 Feedback durch Praxisanleiter
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Prozess der strukturierten Praxisanleitung zur Anlage einer Venenverweilkanüle in der Notaufnahme darzustellen. Im Fokus steht dabei die Anwendung der Vier-Stufen-Methode, um einer Auszubildenden diese medizinische Maßnahme sicher, kompetent und unter Berücksichtigung fachlicher sowie rechtlicher Grundlagen zu vermitteln.
4.2 Durchführung
Initial wird eine Händedesinfektion durchgeführt, sowie unsterile Schutzhandschuhe angezogen. Anschließend wird die Extremität durch Anlegen eines Stauschlauches gestaut, wo die Punktion stattfinden soll. Bevorzugt werden sollten eher distale/periphere Punktionsorte, z.B. Venen des Gefäßbogens Arcus superficialis, V. cephalica antebrachii, V. mediana cubiti und V, basilica. Cave: In Ellenbeuge und Handgelenkinnenseite sind Gefahren für art. Fehlpunktionen und Nerven-Verletzungen wesentlich höher. Die Punktionsstelle wird mit Desinfektionsmittel desinfiziert, wobei die Einwirkzeit sich auf ca. 15-30 Sek. beläuft. Danach wird überschüssiges Desinfektionsmittel entfernt. Die Vene wird nun mit der passenden Kanülengröße im flachen Winkel punktiert, wobei die Kanüle ein Stück zurückgezogen wird, sollte Blut in der Kapillare des Zugangs sichtbar werden, und der Schlauch des Zuganges vorgeschoben. Die Kanüle wird nun gänzlich entfernt. Nach erfolgreicher Platzierung wird auf die Venenverweilkanüle eine Verschlusskappe aufgeschraubt. Nun wird die Venenverweilkanüle mit einem speziellen Kanülenpflaster fixiert. Optional kann ein Drei-Wege-Hahn angebracht werden. (Brandmaier et al. 2016) (Kirschnick 2016)
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die besonderen Herausforderungen der Praxisanleitung in der Notaufnahme und begründet die Notwendigkeit, Fachkompetenzen wie das Legen einer Venenverweilkanüle gezielt zu vermitteln.
2. Bedingungsanalyse: Dieses Kapitel stellt die beteiligten Akteure sowie den Betrieb vor, um den organisatorischen Kontext für die Praxisanleitung zu verdeutlichen.
3. Methode der Praxisanleitung: Vier-Stufen-Methode: Hier wird die Wahl der Vier-Stufen-Methode als struktureller Rahmen begründet und der Ablauf der vier Stufen zur Vermittlung der neuen Handlungskompetenz definiert.
4. Fachanalyse: Die Fachanalyse vermittelt medizinisches Wissen über Indikationen, Kontraindikationen, das praktische Vorgehen, mögliche Komplikationen sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen.
5. Durchführungsplanung: In diesem Teil wird die konkrete Planung der Anleitung beschrieben, inklusive der Nutzung eines selbst konstruierten Modells zur praktischen Übung.
6. Reflexionsgesprächsplanung: Die Abschlussplanung widmet sich der Reflexion durch die Auszubildende und dem Feedback durch den Praxisanleiter zur Festigung des Lernerfolgs.
Praxisanleitung, Notaufnahme, Venenverweilkanüle, Vier-Stufen-Methode, Pflegeausbildung, Handlungskompetenz, Fachanalyse, Venenpunktion, Übungsmodell, Reflexion, Patientensicherheit, delegierte ärztliche Tätigkeit
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Durchführung einer praktischen Unterweisung für Auszubildende in der Notaufnahme zum Thema "Anlegen einer Venenverweilkanüle".
Zu den zentralen Themen gehören die didaktische Planung mittels der Vier-Stufen-Methode, das medizinische Fachwissen zur Venenpunktion sowie die rechtlichen Grundlagen von delegierten Tätigkeiten.
Das primäre Ziel ist, den Auszubildenden eine komplexe medizinische Tätigkeit strukturiert, sicher und methodisch fundiert in einer für sie ungewohnten Umgebung wie der Notaufnahme zu vermitteln.
Die Arbeit nutzt die "Vier-Stufen-Methode" als fachdidaktisches Modell zur kleinschrittigen Wissens- und Kompetenzvermittlung.
Der Hauptteil umfasst neben der methodischen Herleitung eine detaillierte Fachanalyse der Venenpunktion sowie die konkrete Planungs- und Durchführungsstruktur inklusive Reflexion.
Wichtige Begriffe sind Praxisanleitung, Notaufnahme, Venenverweilkanüle, Vier-Stufen-Methode, Handlungskompetenz und Patientensicherheit.
Es wurde ein praktisches Übungsmodell aus Materialien der Notaufnahme, wie Infusionsschlauch, Plastikflasche und Theaterblut, konstruiert, um die Punktion realitätsnah zu simulieren.
Das Feedback dient der gemeinsamen Auswertung des Lernprozesses, der Klärung von Unsicherheiten und der Definition von "Take-Home Messages", um die erworbenen Fertigkeiten in den klinischen Alltag zu integrieren.
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