Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2010
5 Seiten, Note: 2
AdA Handwerk / Produktion / Gewerbe - Mechanische Berufe, Metall und Kunststoff
1. Zielgruppe
1.1 Hintergrund
1.2 Alter und schulische Vorbildung
1.3 Ausbildungsstand
2. Didaktische Analyse
2.1 Ausbildungsrahmenlehrplan
2.2 Betrieblicher Ausbildungsplan
3. Lernziele
3.1 Leitlernziel
3.2 Groblernziel
3.3 Feinlernziel
4. Organisation
4.1 Ort der Unterweisung
4.2 Unterweisungszeitpunkt und Dauer
5. Unterweisungsverlauf
5.1 Allgemein
5.2 Erste Stufe (Vorbereiten der Unterweisung)
5.3 Zweite Stufe (Vormachen und Erklären)
5.4 Dritte Stufe (Wiederholung durch den Auszubildenden)
5.5 Vierte Stufe (Üben und Festigen des Erlernten)
6. Verabschiedung des Auszubildenden
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, ein strukturiertes Unterweisungskonzept zur Vermittlung der Fertigkeit des Nietens von Blindnieten für einen Auszubildenden im dritten Lehrjahr des Metallbaus zu erstellen. Dabei steht die methodische Aufbereitung des Wissens unter Einhaltung betrieblicher und sicherheitsrelevanter Vorgaben im Vordergrund.
5.3. Zweite Stufe (Vormachen und Erklären)
In der zweiten Lernstufe macht der Ausbilder die Arbeitsschritte dem Auszubildenden vor und erläutert diese. Es sollte dabei auf regelmäßigen Blickkontakt zum Auszubildenden geachtet werden. Wichtig ist, den Auszubildenden zur Einhaltung des Arbeits- und Unfallverhütungsschutzes anzuhalten.
- Auswahl der richtigen Blindnieten und des Nietzangenaufsatzes
- Ausrichten der Bleche und einsetzen des Niets
- Betätigen der Nietzange und anschließender Entnahme des Nietstifts
- Nietzange sicher auf der Werkbank ablegen und Ergebnis optisch beurteilen
Der Arbeitsablauf soll klar strukturiert und deutlich erkennbar sein. Durch ein gemeinsames Durchsprechen des Ablaufs soll es dem Auszubildenden erleichtert werden, sich den genauen Arbeitsablauf einzuprägen. Sobald Unklarheiten auftreten hat der Auszubildende die Möglichkeit Fragen zu stellen.
1. Zielgruppe: Dieses Kapitel definiert den Auszubildenden sowie dessen Ausbildungsstand und Voraussetzungen als Basis für die geplante Unterweisung.
2. Didaktische Analyse: Hier wird der fachliche Rahmen durch den Ausbildungsrahmenlehrplan sowie die betriebliche Umsetzungsplanung festgelegt.
3. Lernziele: Dieses Kapitel gliedert die angestrebten Kompetenzen in Leit-, Grob- und Feinlernziele, um den Lernerfolg messbar zu machen.
4. Organisation: Es werden die notwendigen Rahmenbedingungen wie der Ort, der Zeitpunkt und die zeitliche Planung der Unterweisung definiert.
5. Unterweisungsverlauf: Dieses zentrale Kapitel beschreibt detailliert die Anwendung der Vier-Stufen-Methode von der Vorbereitung bis zur Festigung des Erlernten.
6. Verabschiedung des Auszubildenden: Der Abschluss der Unterweisung beinhaltet die Übergabe von Begleitmaterialien und den organisierten Übergang zurück in den Arbeitsalltag.
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Die Arbeit stellt ein konkretes Konzept zur Unterweisung eines Auszubildenden im Metallbau dar, spezifisch für die Tätigkeit des Nietens mit Blindnieten.
Zu den Schwerpunkten zählen die didaktische Planung, die Festlegung von Lernzielen, die organisatorische Strukturierung sowie der methodische Ablauf der praktischen Unterweisung.
Das Ziel ist, dass der Auszubildende nach der Unterweisung in der Lage ist, selbstständig und sicher eine Blindniete mit einer Nietzange anzubringen.
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode verwendet, da diese sich besonders für die Vermittlung manueller Fertigkeiten im handwerklichen Bereich eignet.
Der Hauptteil gliedert sich in das Vormachen und Erklären, die Wiederholung durch den Auszubildenden sowie die anschließende Phase des Übens und Festigens.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Vier-Stufen-Methode, Metallbau, Blindnieten, Ausbildung und Arbeitssicherheit.
Dieser Zeitpunkt wurde gewählt, da davon ausgegangen wird, dass der Auszubildende nach der Frühstückspause die höchste Leistungs- und Aufnahmebereitschaft aufweist.
Der Arbeits- und Unfallverhütungsschutz ist ein integraler Bestandteil, auf den der Ausbilder während der gesamten Demonstration der Arbeitsschritte explizit achten muss.
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