Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2010
12 Seiten, Note: 2
1. Grundlagen
1.1 Beschreibung des Auszubildenden
1.1.1 Vorkenntnisse
1.2 Rahmenbedingungen
1.3 Arbeits- und Ausbildungsmittel
2. Didaktische und pädagogische Überlegungen
2.1 Faustregeln zur Ausbildungsplanung und didaktische Prinzipien
2.1.1 Faustregeln zur Ausbildungsplanung
2.1.2 Didaktische Prinzipien
2.2 Lernziele
2.2.1 Richtlernziele
2.2.2 Groblernziele
2.2.3 Feinlernziele
2.3 Lernzielbereiche
2.3.1 Kognitiver Lernzielbereich
2.3.2 Affektiver Lernzielbereich
2.3.3 Psychomotorischer Lernzielbereich
2.4 Methodisches Vorgehen
2.5 Ausbildungs- und Führungsstil
3. Ablauf der Vier-Stufen-Methode
4. Ablauf der Unterweisung
Diese Arbeit dient als Unterweisungsentwurf zur Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung. Das primäre Ziel ist es, einer Auszubildenden im ersten Lehrjahr die fachgerechte und rechtskonforme Bearbeitung des Posteingangs zu vermitteln, wobei insbesondere die Beachtung des Postgeheimnisses und die korrekte Handhabung betrieblicher Arbeitsmittel im Fokus stehen.
2.1.2 Didaktische Prinzipien
Die didaktischen Grundprinzipien sollen einen für das Ausbilden optimalen Lehr- und Lernerfolg ermöglichen. Im Folgenden werden vier dieser Prinzipien am Beispiel des Unterweisungsthemas erläutert.
Prinzip der Fasslichkeit: Zu Beginn der neuen Ausbildungseinheit „Öffnen und Bearbeiten des Posteingangs“ wird die Schwierigkeit der Unterweisung verringert, indem die Auszubildende jeden Arbeitsschritt vorgemacht bekommt und diesen unter Beobachtung nachmachen und anschließend üben darf.
Prinzip der Anschauung: Die Anschaulichkeit der Unterweisung wird mit Hilfe der zur Verfügung gestellten Arbeits- und Ausbildungsmittel erhöht. Die Auszubildende hat alle notwendigen Dokumente und Hilfsmittel vor sich liegen, die die Abarbeitung des Themas erleichtern und zur gezielten Bewältigung der Arbeitsaufgabe ihren Beitrag leisten.
Prinzip der Praxisnähe: Die zu bearbeitenden Unterlagen werden durch real eingegangene Firmenpost zur Verfügung gestellt. Damit können theoretisch vermittelte Grundlagen im konkreten Praxisbezug angewendet werden. Zudem wird der Auszubildenden bei jedem Unterweisungsschritt erklärt, warum diese Tätigkeiten notwendig sind. Der Lernerfolg kann dadurch entsprechend erhöht werden.
Prinzip der Selbstorganisation beim Lernen und Arbeiten: Die Auszubildende bekommt die Arbeitsschritte an einem geeigneten und von äußeren Einflüssen weitgehend abgeschirmten Lernort vorgemacht und kann diese Schritte anschließend unter Beobachtung üben und danach in der betrieblichen Praxis eigenständig ausführen.
1. Grundlagen: Erläutert die Voraussetzungen, inklusive der Beschreibung der Auszubildenden, ihrer Vorkenntnisse sowie der räumlichen und materiellen Rahmenbedingungen für die Unterweisung.
2. Didaktische und pädagogische Überlegungen: Beschreibt die pädagogische Planung mittels Faustregeln, Lernzielen und Lernzielbereichen sowie die methodische Gestaltung und den Führungsstil.
3. Ablauf der Vier-Stufen-Methode: Detailliert die vier Phasen (Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen, Üben) des gewählten Ausbildungsmethodik-Konzepts.
4. Ablauf der Unterweisung: Beschreibt den konkreten, zeitlich geplanten Ablauf der Unterweisungseinheit, von der Begrüßung bis zur Erfolgskontrolle.
Ausbildung, Posteingang, Vier-Stufen-Methode, Kauffrau für Bürokommunikation, Briefgeheimnis, Unterweisung, Lernziele, Ausbildungsmittel, Posteingangsbearbeitung, Arbeitssicherheit, berufliche Handlungsfähigkeit, Poststempel, Lernpsychologie.
Es handelt sich um einen methodisch strukturierten Unterweisungsentwurf für die Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation zum Thema Bearbeitung des Posteingangs.
Die Arbeit umfasst die didaktische Planung, die praktische Durchführung der Postbearbeitung unter Beachtung des Briefgeheimnisses sowie die Anwendung der Vier-Stufen-Methode.
Das Ziel ist, dass die Auszubildende nach der Unterweisung selbstständig erkennt, welche Post sie öffnen darf und wie diese korrekt unter Verwendung betrieblicher Hilfsmittel bearbeitet wird.
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode (Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen, selbstständiges Üben) angewandt.
Der Hauptteil befasst sich mit der didaktischen Herleitung, den Lernzielen, dem methodischen Vorgehen und dem konkreten Zeit- und Handlungsablauf der Unterweisung.
Die Arbeit ist gekennzeichnet durch Begriffe wie Ausbildung, Postgeheimnis, Vier-Stufen-Methode und berufliche Handlungskompetenz.
Die Arbeit erläutert anhand der DIN 5008 und eines Gerichtsurteils, dass nur als "persönlich" oder "vertraulich" gekennzeichnete Post zwingend ungeöffnet an den Empfänger weiterzuleiten ist.
Es reduziert die Komplexität der neuen Arbeitsaufgabe, indem die Auszubildende die Schritte zunächst beobachtet, nachmacht und erst dann selbstständig ausführt.
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