Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2008
14 Seiten, Note: Gut
1. Allgemeine Beschreibung des Auszubildenden
1.1 Lern- und Leistungsfähigkeit
1.2 Sozialverhalten
1.3 Motivation
1.4 Vorbildung im Hinblick auf das Thema der Unterweisung
2. Einleitung
2.1 Ausbildungseinheit
2.2 Lernziele
2.3 Lernzielbereiche
2.4 Zielgruppe
2.5 Methoden
2.6 Medien
2.7 Rahmenbedingungen
2.8 Führungsstil
2.9 Lernzielkontrolle
2.10 Unfallverhütung
3. Ausgangslage
3.1 Lernsituation/Didaktische Planung
3.2 Didaktische Planung
3.3 Arbeitszeitgliederung
4. Durchführung der Lehrunterweisung
4.1 1. Stufe: Vorbereitungsphase
4.2 2. Stufe: Erarbeitungsphase
4.3 3. Stufe: Kontrollphase
4.4 4. Stufe: Übungsphase
4.5 Lernerfolgskontrolle
5. Arbeits- und Ausbildungsmittel
5.1 Ausbildungs- und Arbeitsmittel
5.2 Bildmaterial der Werkzeuge
5.3 BGI 523 und 533 Broschüren
Ziel dieser Arbeit ist die detaillierte Planung und Durchführung einer praxisnahen Unterweisung für einen KFZ-Mechatroniker-Auszubildenden zum Thema Spurstangenwechsel. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie der Auszubildende durch gezielte methodische Anleitung (erarbeitende Methode) fachliche Kompetenzen im Bereich der Fahrwerkinstandsetzung sicher erwerben kann.
4.2 2. Stufe - Erarbeitungsphase
Ich weise meinen Auszubildenden an, sich in eine richtige Arbeitsposition zum Fahrzeug zu stellen, so dass das Bauteil gut zu erreichen ist. Während der gesamten Unterweisung stehe ich Mark zur Seite und bespreche alle Arbeitsschritte mit ihm. Außerdem hinterfrage ich seine Arbeitsschritte immer wieder, damit ich sein Wissen darüber abfragen kann und er sich bei der Arbeit sicherer fühlt. Ich frage ihn, bevor er mit der Reparatur beginnt, ob er sich in Gedanken schon einen genauen Ablauf der Reparatur gedacht hat und weise ihn noch mal auf die Unfall-Verhütungsvorschriften hin.
Er antwortet auf meine Frage mit „Ja“, ich bitte ihm daher min den Ablauf genau vorzutragen. Zuerst reinigt er das Gewinde der Kontermutter und das Gewinde des Konus mit Hilfe der Drahtbürste und sprüht die Gewinde noch mal sorgfältig mit Rostlöser ein, damit sich der Dreck und Schmutz noch mal abspült und das Gewinde geschmiert ist.
Dann löst er die Kontermutter auf der Spurstange. Ich frage ihn warum er nicht erst die Mutter am Konusgewinde löst. Er antwortet mir, weil sonst die Kontermutter nicht mehr lösen kann ohne irgendwelche Hilfsmittel oder Zangen. Ich sage ihm, dass das richtig sei und lobe ihn für die Antwort. Jetzt löst er die Mutter am Konusgewinde und setzt den Spurstangenkopfabzieher an. Mit Hilfe eines 17er Maulschlüssels spannt er den Abzieher bis der Konus aus dem Aufnahmelager springt. Ich frage ihn, ob es dabei etwas zu beachten gibt. Er entgegnet mir, dass er am besten dabei Handschuhe tragen sollte um die UVV einzuhalten um sich nicht die Finger einzuklemmen. Ich lobe Mark erneut für diese gute Erklärung und entgegne ihm dabei, dass wenn er den Konus leicht auf Gegendruck spannt und mit einem Hammer leicht gegen das Aufnahmelager schlägt, der Abzieher nicht runter fallen kann, da er so auf dem Kopf sitzen bleibt. Er hört mir aufmerksam bei der Erklärung zu und bestätigt mir durch Kopfnicken, dass er es verstanden hat.
1. Allgemeine Beschreibung des Auszubildenden: Analyse des Lernstandes, des Sozialverhaltens und der persönlichen Motivation des Auszubildenden.
2. Einleitung: Definition der Ausbildungseinheit, der Lernziele nach Kompetenzbereichen sowie der methodischen Vorgehensweise.
3. Ausgangslage: Beschreibung der Lernsituation in der Werkstatt und der didaktischen Herleitung des Ausbildungsthemas.
4. Durchführung der Lehrunterweisung: Detaillierte Darstellung der vier Stufen der Unterweisung von der Vorbereitung bis zur Erfolgskontrolle.
5. Arbeits- und Ausbildungsmittel: Aufstellung der benötigten Werkzeuge und Materialien sowie deren pädagogische Begründung.
KFZ-Mechatroniker, Auszubildende, Unterweisung, Spurstange, Fahrwerk, Instandsetzung, erarbeitende Methode, Unfallverhütung, Lernziel, Werkstatt, Spezialwerkzeug, Montage, Didaktik, Ausbildungsmittel, Praxistransfer.
Die Arbeit dient als Leitfaden für die strukturierte Durchführung einer praktischen Unterweisung im KFZ-Gewerbe am Beispiel des Wechsels eines Spurstangenkopfes.
Die zentralen Felder sind die pädagogische Planung, die fachgerechte Anwendung von Werkzeugen am PKW-Fahrwerk und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften.
Die Zielgruppe ist ein KFZ-Mechatronik-Auszubildender im zweiten Lehrjahr, der bereits Grundkenntnisse besitzt.
Es wird primär die „erarbeitende Methode“ eingesetzt, um den Auszubildenden aktiv in den Problemlösungsprozess einzubinden.
Der Hauptteil gliedert sich in vier Stufen: Vorbereitung, Erarbeitung, Kontrolle und Übung, ergänzt durch eine abschließende Lernerfolgskontrolle.
Wichtige Begriffe sind Ausbildungseinheit, Spurstangenwechsel, UVV, Fachkompetenz und erarbeitendes Lernen.
Der Abzieher dient dazu, den Konus schonend und fachgerecht aus der Aufnahme zu lösen, ohne das Bauteil durch rohe Gewalt zu beschädigen.
Die UVV ist integraler Bestandteil, da insbesondere bei Arbeiten an Achsteilen hohe Risiken für Quetschungen oder Verletzungen durch abrutschendes Werkzeug bestehen.
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