Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2010
6 Seiten, Note: 1
1. Einordnung des Themas in Berufsbild der Berufe in der Krankenpflege
2. Voraussetzungen des Auszubildenden
2.1 Beschreibung des Auszubildenden
2.2 Ausgangslage
3. Unterweisungsziele
4. Lernbereiche
4.1 kognitiver Bereich
4.2 affektiver Bereich
4.3 psychomotorischer Bereich
5. Motivation
6. Unterweisungsmethode = Lehrgespräch
7. Ausbildungsmittel
8. Durchführung der Unterweisung
Das primäre Ziel dieser Unterweisungsprobe ist die Befähigung des Auszubildenden zur selbstständigen und fachgerechten Vorbereitung von Medikamenten unter strenger Einhaltung von Hygienevorschriften und Qualitätsstandards in einem Akutkrankenhaus.
Gesprächsführung ( Dauer: ca. 10 Minuten)
Der Ausbilder erfragt die Inhalte des Medikamentenblattes. Antwort: Patientenname, verordnete Medikamente, Verordnungsdatum, verordnender Arzt, Dosieranleitung in Menge und Zeitangaben, Verabreichungsform.
Der Ausbilder fordert Azubi auf die Informationen zu nennen, die wir zum Stellen der Medikation benötigen werden. Antwort: Patientenname, verordnete Medikamente, Dosieranleitung in Menge und Zeitangaben, Verabreichungsform.
Der Ausbilder erfragt, was bei der Medikation beachtet werden muss, bevor diese gestellt werden kann. Antwort: Haltbarkeitsdatum, Anbruchdatum.
Der Ausbilder erfragt Grund für das Notieren des Anbruchdatums. Antwort: Die Wirkung mancher Medikamente lässt nach bestimmten Zeiträumen erheblich nach, bis zur Unwirksamkeit.
Der Ausbilder erfragt, was getan werden muss, wenn ein abgelaufenes Medikament vorliegt. Antwort: Kontrolle, ob im Medikamentenschrank noch eine weitere Packung vorliegt ansonsten in der hauseigenen Apotheke bestellen.
1. Einordnung des Themas in Berufsbild der Berufe in der Krankenpflege: Definiert die formale Anbindung des Themas an die Ausbildungsordnung für Krankenpfleger.
2. Voraussetzungen des Auszubildenden: Beschreibt den Auszubildenden sowie seine bisher erworbenen Kenntnisse als Grundlage für die aktuelle Unterweisung.
3. Unterweisungsziele: Legt die Richt-, Grob- und Feinlernziele für die Behandlungspflege fest.
4. Lernbereiche: Unterteilt die zu erreichenden Kompetenzen in kognitive, affektive und psychomotorische Bereiche.
5. Motivation: Betont die Bedeutung der Gewissenhaftigkeit und Konzentration beim Stellen von Medikamenten für das spätere Berufsfeld.
6. Unterweisungsmethode = Lehrgespräch: Skizziert den strukturellen Aufbau des Lehrgesprächs von der Einleitung über die Gesprächsführung bis zur Zusammenfassung.
7. Ausbildungsmittel: Listet die notwendigen Materialien wie Patientenakte, Medikamente und Dispenser auf.
8. Durchführung der Unterweisung: Detailliert den zeitlichen und inhaltlichen Ablauf der praktischen Unterweisungseinheit.
Krankenpflege, AEVO, Unterweisungsprobe, Medikamentengabe, Behandlungspflege, Lehrgespräch, Hygienevorschriften, Arzneimittel, Auszubildender, Patientensicherheit, Dokumentation, Fachkompetenz, Anbruchdatum, Medikationsplan, Krankenpfleger.
Das Dokument beschreibt einen strukturierten Entwurf für eine Unterweisung zur Eignungsprüfung von Ausbildern gemäß AEVO, mit dem Fokus auf das Stellen von Medikamenten in der Krankenpflege.
Die zentralen Themen sind die fachgerechte Vorbereitung von Medikationen, die Einhaltung klinischer Hygienestandards sowie die methodische Vermittlung von Behandlungspflege.
Der Auszubildende soll am Ende der 15-minütigen Unterweisung in der Lage sein, Medikamente nach ärztlicher Anordnung selbstständig und unter strikter Beachtung aller Sicherheits- und Hygieneregeln zu stellen.
Es wird die Methode des Lehrgesprächs angewandt, um durch gezielte Fragestellungen den Auszubildenden aktiv an der Wissenserarbeitung und Umsetzung zu beteiligen.
Im Hauptteil werden die Voraussetzungen des Auszubildenden, die Lernziele, die benötigten Lehrmittel und der detaillierte Phasenverlauf der praktischen Durchführung (Einleitung, Gesprächsführung, Abschluss) dargelegt.
Wichtige Begriffe sind Krankenpflege, Behandlungspflege, Medikamentengabe, AEVO, Lehrgespräch, Patientensicherheit und Hygienevorschriften.
Das Anbruchdatum ist essenziell, da die Wirksamkeit vieler Arzneimittel nach dem Öffnen über einen bestimmten Zeitraum hinweg nachlässt, bis das Präparat schließlich wirkungslos wird.
Sollte der Auszubildende den Fehler bemerken, wird seine Aufmerksamkeit gelobt und eine Diskussion über Vorgehensweisen angeregt; erkennt er ihn nicht, erfolgt ein gezielter Hinweis auf die W-Fragen zur Überprüfung.
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