Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2007
18 Seiten, Note: gut
1 Zielgruppe
1.1 Alter und schulische Vorbildung
1.2 Entwicklungsstand
1.3 Ausbildungsstand
2 Didaktische Analyse
2.1 Ausbildungsrahmenplan
2.2 Betrieblicher Ausbildungsplan
2.3 Fachlicher Inhalt
2.4 Thema der vorangegangenen Unterweisung
2.5 Thema der nachfolgenden Unterweisung
2.6 Bedeutung für die (den) Auszubildende(n)
2.7 Kooperation mit dem Berufskolleg
2.7.1 Gesetzliche Vorgaben
2.7.2 Lernfeldorientierung
3 Lernzielarten
3.1 Leitlernziel
3.2 Richtlernziel
3.3 Groblernziel
3.4 Feinlernziele
3.4.1 Kognitive Feinlernziele
3.4.2 Affektive Feinlernziele
3.4.3 Psychomotorische Feinlernziele
3.5 Lernzieloperationalisierung
3.6 Lernzielkontrolle
4 Lernzielbereiche
4.1 Kognitiver Lernzielbereich (Kopf)
4.2 Affektiver Lernzielbereich (Herz)
4.3 Psychmotorischer Lernzielbereich (Hand)
5 Qualifikationen
5.1 Kernqualifikationen
5.2 Schlüsselqualifikationen
6 Kompetenzen
6.1 Handlungskompetenz
6.1.1 Fachkompetenz
6.1.2 Human- (Selbst) kompetenz
6.1.3 Sozialkompetenz
6.2 Methodenkompetenz
6.3 Lernkompetenz
6.4 Medienkompetenz
7 Lernzielstufen
7.1 Taxonomie nach Bloom
7.2 Taxonomie nach IHKT-Empfehlung
8 Organisation der Unterweisung
8.1 Lernort
8.2 Ausbildungsmittel
8.3 Tag und Tageszeit der Unterweisung
8.4 Arbeitsergonomie
8.5 Unfallverhütung
8.6 Umweltschutz
9 Geplanter Unterweisungsverlauf
9.1 Unterweisungsdauer
9.2 Methodische Prinzipien
9.3 Durchführung der Unterweisung
9.3.1 1.Stufe: Vorbereitung und Motivation
9.3.2 2.Stufe: Vormachen und erklären
9.3.3 3.Stufe: Ausführungsversuche machen lassen
9.3.4 4.Stufe: Üben und Festigen
10 Kontrolle des Ausbildungserfolges
10.1 Selbstkontrolle durch den Auszubildenden
10.2 Fremdkontrolle durch den Ausbilder
11 Literatur- und Quellennachweis
Das Hauptziel dieser Unterweisung ist die Befähigung des Auszubildenden zum korrekten Umgang mit dem digitalen Multimeter, um selbstständig Widerstandsmessungen an elektrischen Komponenten eines Kraftfahrzeugs durchzuführen und deren Ergebnisse fachgerecht zu bewerten.
2.7 Kooperation mit dem Berufskolleg
Die Ausbildungs- und Prüfungsordnung (APO-BK) vom 1. August 1999 und das Berufskolleggesetz schreiben die Zusammenarbeit von Berufskolleg und Ausbildungsbetrieb (Duales System der Berufsausbildung) vor.
Die Zusammenarbeit des ausbildenden Betriebes und dem Berufskolleg ist leider nicht optimal, da eine direkte Verzahnung von Theorie und Praxis schwierig zu gestalten ist. Bestimmte Themen können jedoch in Absprache zwischen den Ausbildungsbetrieben und dem Berufskolleg synchron verlaufen.
Eine Zusammenarbeit ist jedoch zwingend erforderlich, da das nötige Theoretische Fachwissen vermittelt werden muss. In diesem Fall ist es: Das Verhältnis von Strom, Spannung und Widerstand in Anlehnung an das Ohm´sche Gesetz und das Lesen von Schaltplänen zu vermitteln.
Zielgruppe: Bestimmung der demografischen und ausbildungsspezifischen Merkmale des Auszubildenden zur methodischen Anpassung.
Didaktische Analyse: Herleitung der Unterweisungsinhalte aus dem Ausbildungsrahmenplan sowie Begründung der Kooperation zwischen Betrieb und Berufsschule.
Lernzielarten: Definition der verschiedenen Lernzielebenen vom Leitlernziel bis hin zu den spezifischen Feinlernzielen.
Lernzielbereiche: Unterteilung der Lernziele in die Kategorien kognitiv, affektiv und psychomotorisch zur ganzheitlichen Förderung.
Qualifikationen: Abgrenzung von fachlichen Kernqualifikationen und übergeordneten Schlüsselqualifikationen.
Kompetenzen: Aufschlüsselung der angestrebten Handlungskompetenzen in Fach-, Human-, Sozial-, Methoden-, Lern- und Medienkompetenz.
Lernzielstufen: Vergleich und Auswahl geeigneter Taxonomien (Bloom vs. IHKT) zur Einstufung der Lernziele.
Organisation der Unterweisung: Rahmendaten wie Lernort, Mittel, Arbeitssicherheit und Umweltschutzvorgaben.
Geplanter Unterweisungsverlauf: Detaillierte Darstellung der Vier-Stufen-Methode für den Ablauf der Unterweisung.
Kontrolle des Ausbildungserfolges: Darstellung der Methoden zur Überprüfung des Lernerfolgs durch Selbst- und Fremdkontrolle.
Widerstandsmessung, Kraftfahrzeugmechatroniker, Vier-Stufen-Methode, Didaktische Analyse, Berufsausbildung, Handlungskompetenz, Fachkompetenz, Digitales Multimeter, Ausbildungsrahmenplan, Lernziel, Fehlerdiagnose, Unfallverhütung, Elektrotechnik, Berufsschule, Ausbildungssicherheit.
Es geht um die Konzeption einer berufspraktischen Unterweisung für den Ausbildungsberuf Kraftfahrzeugmechatroniker zum Thema Widerstandsmessung mit einem digitalen Multimeter.
Die Schwerpunkte liegen auf der didaktischen Planung, der Umsetzung einer strukturierten Lehrmethode sowie der Vermittlung von Fach- und Handlungskompetenzen im Bereich der Fahrzeugelektrik.
Der Auszubildende soll nach der Unterweisung in der Lage sein, eigenständig und sicher Widerstandsmessungen an Bauteilen durchzuführen, Messfehler zu vermeiden und die Ergebnisse fachgerecht zu beurteilen.
Der Autor entscheidet sich für die klassische Vier-Stufen-Methode der Arbeitsunterweisung, bestehend aus Vorbereitung, Vormachen/Erklären, Ausführungsversuchen und Üben/Festigen.
Der Hauptteil gliedert sich in die didaktische und lernzielorientierte Analyse, die Darstellung der methodischen Vorgehensweise und die organisatorische Planung der Unterweisung inklusive Sicherheitshinweisen.
Wesentliche Begriffe sind Widerstandsmessung, Vier-Stufen-Methode, Handlungskompetenz, Kfz-Mechatronik und didaktische Analyse.
Sie ermöglicht es dem Auszubildenden, seine Fertigkeiten direkt anzuwenden, zu vertiefen und durch praktisches Tun ein hohes Maß an Sicherheit und Motivation zu gewinnen.
Die Unfallverhütung hat einen hohen Stellenwert; während bei der Arbeit mit "toten" Materialien die Risiken reduziert sind, ist bei Messungen am realen Kraftfahrzeug die Beachtung spezifischer Sicherheitsregeln zwingend erforderlich.
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