Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2010
15 Seiten
I. Allgemeine Daten und Vorüberlegungen
II. Beschreibung der Ausgangssituation
III. Didaktische Vorüberlegungen
1. Auswahl des Themas
2. Lernziele
a) Richtlernziel
b) Groblernziel
c) Feinlernziel
IV. Methodische Vorüberlegungen
1. Auswahl und Begründung der Unterweisungsmethode (Fallmethode)
2. Hilfsmittel und Medien
V. Durchführung der Unterweisung
1. Einleitung
2. 1.-6. Phase der Fallmethode
VI. Abschluss und Nachbereitung
VII. Anlagen
Das Hauptziel dieser Unterweisung ist die Befähigung der Auszubildenden zur selbstständigen formalen Prüfung eingehender Angebote im Einkauf. Dabei steht die Entscheidungskompetenz im Fokus, ob ein Angebot zur Weiterverarbeitung freigegeben oder aufgrund fehlender Bestandteile zur Korrektur an den Lieferanten zurückgesendet werden muss.
Die Ausbildungssituation
Die Auszubildenden befinden sich im letzten Quartal des ersten Ausbildungsjahres zum/zur Industriekaufmann/-frau. Im Verlauf ihrer Ausbildung haben sie bereits den Lagerbereich, und die Arbeitsvorbereitung durchlaufen.
Sie werden nun seit einer Woche im Einkauf ausgebildet und mit der Lieferantenauswahl und der Angebotseinholung vertraut gemacht.
Der Ausbilder und die Auszubildenden kennen sich bereits aus vorausgegangenen Unterweisungen und Beurteilungsgesprächen.
Die Auszubildenden haben bisher überdurchschnittlich gute Leistungen erbracht. Dies kann auch den vorausgegangenen Beurteilungen entnommen werden.
I. Allgemeine Daten und Vorüberlegungen: Zusammenstellung der organisatorischen Rahmenbedingungen wie Teilnehmer, Ausbildungsberuf, Zeitplanung und Unterweisungsmethodik.
II. Beschreibung der Ausgangssituation: Analyse des Ausbildungsstandes der Lernenden, ihrer persönlichen Eigenschaften sowie Festlegung des Lernortes und des Zeitpunkts.
III. Didaktische Vorüberlegungen: Einbettung des Themas in den Ausbildungsrahmenplan sowie Definition der Richt-, Grob- und Feinlernziele inklusive kognitiver und affektiver Zielbereiche.
IV. Methodische Vorüberlegungen: Begründung für den Einsatz der Fallmethode zur Förderung der Problemlösungskompetenz und Auflistung der benötigten Medien.
V. Durchführung der Unterweisung: Detaillierte Darstellung der sechs Phasen der Fallmethode von der Konfrontation bis zur abschließenden Kollation.
VI. Abschluss und Nachbereitung: Zusammenfassung der pädagogischen Nachbereitung durch Ausblick, Lob und Dokumentation im Berichtsheft.
VII. Anlagen: Bereitstellung der für die Unterweisung notwendigen Arbeitsmaterialien wie Checklisten, Vordrucke und Auszüge aus dem Ausbildungsrahmenplan.
Angebotsprüfung, Fallmethode, Industriekaufmann, Ausbilder, Beschaffungsprozess, Lieferantenauswahl, Ausbildungsrahmenplan, Lernziele, Problemlösungskompetenz, Sozialkompetenz, Unterweisung, Arbeitsaufgabe, Formale Vollständigkeit, Angebotsbestandteile, Berufsausbildung
Es handelt sich um einen detaillierten Unterweisungsentwurf für die Ausbildereignungsprüfung, der die formale Prüfung von Angeboten im Einkauf für den Ausbildungsberuf Industriekaufmann thematisiert.
Zentral sind die formale Prüfung von Angebotsbestandteilen, die Anwendung der Fallmethode in der Berufsausbildung sowie die Förderung von Selbstständigkeit und Problemlösungskompetenz bei Auszubildenden.
Die Auszubildenden sollen lernen, Angebote selbstständig auf formale Vollständigkeit zu prüfen und situationsgerecht zu entscheiden, ob diese weiterbearbeitet oder zur Korrektur zurückgesendet werden müssen.
Die Unterweisung stützt sich auf die Fallmethode, unterteilt in sechs Phasen: Konfrontation, Information, Exploration, Resolution, Disputation und Kollation.
Der Hauptteil beschreibt die didaktischen und methodischen Vorüberlegungen, den Aufbau der Unterweisungssituation sowie die konkrete Durchführung der Lernphasen.
Die Arbeit lässt sich primär durch die Begriffe Angebotsprüfung, Fallmethode, Beschaffungsprozess und Ausbildungsmethodik charakterisieren.
Durch komplexe, realitätsnahe Problemsituationen, in denen sie in Partnerarbeit die Angebote prüfen und eigenständig entscheiden müssen, wie der weitere Bearbeitungsschritt aussehen soll.
Um Störungen des Arbeitsablaufs im Tagesgeschäft zu vermeiden und eine ruhige Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Auszubildenden voll auf die Aufgabenstellung konzentrieren können.
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