Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2003
6 Seiten, Note: 94 %
1.Einführung
1.1 Adressantenbeschreibung
1.2 Ausbildungsort
1.3 Ausbildungsdauer und Zeitpunkt
1.4 Grundlage der Unterweisung
1.5 Ausbildungsmittel
1.6 Benötigtes Material
1.7 Unterweisungsmethode
2. Lernzeile der Unterweisung
2.1 Einordnung
2.2 Richtlernziel
2.3 Groblernziel
2.4 Feinlernziel
2.4.1 Kognitive Lernziele
2.4.2 Psychomotorische Lernziele
2.4.3 Affektive Lernziele
3.Unterweisungsablauf
3.1 Vorbereitung und Motivation des Auszubildenden
3.2 Vormachen und Erklären durch den Ausbilder Teil 1
3.3 Nachmachen und erklären durch die Auszubildenden Teil 1
3.4 Vormachen und Erklären durch den Ausbilder Teil 2
3.5 Nachmachen und erklären durch die Auszubildenden Teil 2
3.6 Funktionskontrolle durch die Auszubildenden ( zweite Lernerfolgskontrolle )
3.7 Üben
4. Anhang
4.1 Übersicht Farbreihenfolge bei Telefonkabeln
Das Ziel dieser Unterweisung ist die praxisnahe Vermittlung des fachgerechten Anschlusses einer Telefonleitung an eine Verteilerleiste. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Auszubildende die korrekte Farbreihenfolge bestimmen, die Montage mittels LSA-Plus-Technik sicher durchführen und die Funktionsfähigkeit der Verbindung eigenständig prüfen können.
3.1 Motivation und Vorbereitung
Der Ausbilder begrüßt die Auszubildenden und nennt das Thema der Unterweisung. Als Motivation stellt der Ausbilder eine Ausgangssituation als Beispiel aus der Praxis vor:
Die Auszubildenden sind mit einem Gesellen unterwegs auf einer Baustelle. Sie haben zusammen ein Kabel verlegt. Der Geselle ruft sie über das Handy an und gibt die Anweisung „Das Kabel an die Verteilerleiste anzuschließen. Weiter fügt er hinzu, dass er auf den Kabeladern 7/8 und 13/14 ein Signal angeschlossen hat“.
1.Einführung: Vermittelt die Rahmenbedingungen, Lernvoraussetzungen sowie die für die Unterweisung grundlegende Vier-Stufen-Methode.
2. Lernzeile der Unterweisung: Definiert die angestrebten kognitiven, psychomotorischen und affektiven Lernziele im Kontext der fachgerechten Kabelmontage.
3.Unterweisungsablauf: Beschreibt den strukturierten Prozess vom Vormachen durch den Ausbilder bis hin zur selbstständigen Funktionskontrolle durch die Auszubildenden.
4. Anhang: Bietet visuelle Unterstützung durch eine Übersicht der Farbreihenfolgen bei Telefonkabeln.
Unterweisungsentwurf, Ausbildereignung, Fernmeldeanlagenelektroniker, Telefonleitung, Verteilerleiste, LSA-Plus, Anlegewerkzeug, Vier-Stufen-Methode, Kabeladern, Funktionskontrolle, Multimeter, Berufsausbildung, Metalltechnik, Durchgangsprüfung, Sorgfaltspflicht.
Die Arbeit stellt einen schriftlichen Unterweisungsentwurf für die Ausbildereignungsprüfung dar, der sich mit der praktischen Ausbildung eines angehenden Fernmeldeanlagenelektronikers befasst.
Die zentralen Themen sind die fachgerechte Verkabelung, das Verständnis von Farbcodes in Telefonkabeln sowie die korrekte Anwendung von Montagewerkzeugen wie dem LSA-Plus-Anlegewerkzeug.
Das Ziel ist, dass die Auszubildenden nach der Unterweisung in der Lage sind, eine Telefonleitung eigenständig und fachgerecht an eine Verteilerleiste anzuschließen sowie die Qualität der Verbindung zu verifizieren.
Die Unterweisung basiert auf der bewährten Vier-Stufen-Methode: Vorbereitung, Vormachen und Erklären, Nachmachen lassen und selbstständiges Ausführen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine strukturierte Anleitung, die von der praktischen Motivation über die Demonstration der Anlegewerkzeug-Nutzung bis hin zur eigenständigen Fehlerüberprüfung reicht.
Die wichtigsten Schlagworte sind Telefonleitungsanschluss, LSA-Plus-Technik, Vier-Stufen-Methode, praktische Ausbildung und elektrotechnische Sorgfalt.
Sie dient als wichtiges Hilfsmittel, um den Auszubildenden die korrekte Identifikation und Anordnung der Kabeladern zu vermitteln, bevor sie mit der physischen Montage beginnen.
Durch eine obligatorische Funktionskontrolle mittels Multimeter am Ende der Montagephase, bei der sie die Durchgängigkeit der Adern selbstständig prüfen und bewerten.
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