Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2007
10 Seiten, Note: 2
1. Der Auszubildende / die Auszubildende
2. Beschreibung der Lernziele
2.1 Richtlernziel
2.2 Groblernziel
2.3 Feinlernziel
3. Beschreibung der Lernzielbereiche
3.1 Kognitive Lernziele (Kenntnisse)
3.2 Affektive Lernziele (Interesse, Emotionen)
3.3 Psychomotorische Lernziele
4. Planung und Durchführung der Ausbildungseinheit
4.1 Unterweisungsmethode
5. Lehr- und Ausbildungsmittel
6. 1. Stufe : Vorbereiten durch den Ausbilder
6.1 Begrüßung
7. Motivation
8. Einführung in das Thema
9. 2. Stufe : Vormachen und Erklären
10. 3. Stufe : Nachmachen und erklären lassen
11. 4. Stufe : Selbstständiges Üben
12. Stoffsicherung
Das primäre Ziel dieser Unterweisung ist es, dem Auszubildenden die sicherheitsgerechte Handhabung einer Schusswaffe durch eine strukturierte Sicherheitsüberprüfung zu vermitteln, um Unfälle im beruflichen Alltag einer Fachkraft für Schutz und Sicherheit präventiv zu vermeiden.
Praktisches Beispiel zur Motivation
Herr S. hat letzte Woche seine Prüfung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit mit sehr guten Ergebnissen abgeschlossen. Der Chef teilt ihn ein zum Streifendienst in der Europäischen Zentralbank in Frankfurt. Herr S. ist höchst motiviert und sehr aufgeregt, es ist sein erster Tag. Bei seinem nächtlichen Streifengang entdeckt er einen Einbrecher, der eine Schußwaffe bei sich trägt und ihn angreift. Durch einen gezielten Schlag gelingt es Herr S., den Einbrecher außer Gefecht zu setzen und die Schußwaffe an sich zu nehmen. Über Funk meldete er diesen Vorfall der Zentrale, die den Einbrecher vorläufig festnahmen. Herr S. war sehr stolz auf seine Aktion. Er bemerkte aber nicht, dass er den Finger am Abzug der Schußwaffe hatte und sie auch nicht gesichert war. Ein Kollege schlug ihm auf die Schulter um ihm zu seiner Tat zu gratulieren. Er erschrak dabei, drehte sich um, zog den Abzug durch und verletzte den Kollegen.
1. Der Auszubildende / die Auszubildende: Vorstellung des Auszubildenden und Einordnung in den Ausbildungsstand sowie die Lernanforderungen.
2. Beschreibung der Lernziele: Definition der übergeordneten Richt-, Grob- und Feinlernziele für die Unterweisungseinheit.
3. Beschreibung der Lernzielbereiche: Unterteilung der Lernziele in kognitive, affektive und psychomotorische Kompetenzen.
4. Planung und Durchführung der Ausbildungseinheit: Darstellung der methodischen Vorgehensweise anhand der 4-Stufen-Methode.
5. Lehr- und Ausbildungsmittel: Auflistung der für die Unterweisung benötigten materiellen Ressourcen.
6. 1. Stufe : Vorbereiten durch den Ausbilder: Vorbereitung der Umgebung, Begrüßung und Ermittlung der Vorkenntnisse.
7. Motivation: Darstellung eines Praxisbeispiels, das die Konsequenzen unsachgemäßer Waffenhandhabung verdeutlicht.
8. Einführung in das Thema: Vermittlung theoretischer Sicherheitsregeln und der Funktionsweise der Waffe.
9. 2. Stufe : Vormachen und Erklären: Demonstration der einzelnen Arbeitsschritte durch den Ausbilder.
10. 3. Stufe : Nachmachen und erklären lassen: Aktive Durchführung und verbale Erläuterung der Schritte durch den Auszubildenden.
11. 4. Stufe : Selbstständiges Üben: Vertiefung der Kenntnisse durch eigenständiges Handeln und gezielte Rückfragen.
12. Stoffsicherung: Abschluss der Einheit durch Wissensabfrage und Zuweisung von Hausaufgaben zur nachhaltigen Sicherung des Gelernten.
Ausbildereignungsprüfung, AEVO, 4-Stufen-Methode, Fachkraft für Schutz und Sicherheit, Sicherheitsüberprüfung, Schusswaffe, Pistolensicherheit, Unfallverhütungsvorschrift, BGV C7, Waffengesetz, Gefahrenpotenzial, Ausbildung, Sicherheitsbestimmungen, Handhabungssicherheit, Munition
Die Arbeit behandelt die Durchführung einer praktischen Unterweisung im Rahmen der Ausbildereignungsprüfung für den Beruf "Fachkraft für Schutz und Sicherheit".
Die zentralen Themen sind die korrekte und sichere Handhabung einer Pistole sowie die strikte Einhaltung der einschlägigen Sicherheitsbestimmungen.
Das Ziel ist, dass der Auszubildende die Sicherheitsüberprüfung einer Schusswaffe selbstständig, korrekt und unter Einhaltung aller Sicherheitsregeln durchführen kann.
Es wird die bewährte 4-Stufen-Methode angewandt, unterstützt durch einen einführenden Vortrag zur theoretischen Fundierung.
Im Hauptteil werden die einzelnen Handgriffe der Sicherheitsüberprüfung – vom Sichern und Entladen bis zur Laufkontrolle – schrittweise demonstriert und geübt.
Wesentliche Begriffe sind Sicherheitsüberprüfung, Unfallverhütung, Fachkraft für Schutz und Sicherheit, 4-Stufen-Methode und Waffenhandhabung.
Es illustriert durch eine lebensnahe, wenn auch dramatische Situation die verheerenden Folgen von Unachtsamkeit im Umgang mit Waffen, um den Auszubildenden für die Wichtigkeit der Sicherheitsregeln zu sensibilisieren.
Die Unfallverhütungsvorschrift BGV C7 dient als verbindliche rechtliche und fachliche Basis für alle vermittelten Sicherheitsmaßnahmen im Wach- und Sicherungsdienst.
Durch die 3. Stufe (Nachmachen und erklären lassen) und die 4. Stufe (Selbstständiges Üben) sowie eine abschließende Stoffsicherung überprüft der Ausbilder kontinuierlich das Verständnis und die korrekte Ausführung durch den Auszubildenden.
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