Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2009
7 Seiten, Note: 1,2
1. Lernziele
2. Unterweisungsentwurf zur Eignungsprüfung der Ausbilder
3. Unterweisungsablauf
3.1 Erste Stufe: Vorbereiten
3.2 Zweite Stufe: Vormachen und Erklären
3.3 Dritte Stufe: Nachmachen und Erklären lassen
3.4 Vierte Stufe: Üben
Das Hauptziel dieser Unterweisung ist es, Auszubildenden die korrekte, eigenständige und fehlerfreie Handhabung eines Überweisungsträgers zu vermitteln, um sie für den praktischen Zahlungsverkehr im Berufsalltag zu qualifizieren.
Zweite Stufe Vormachen und Erklären
Grundlagen vermitteln
Zweck von Überweisungen
Die Überweisung ist der Zahlungsbeleg für Bargeldlose Bezahlung von Rechnungen.
Fristen bei Überweisungen
5 Bankgeschäftstage bei Auslandszahlungen in der EU (bis zur Gutschrift auf dem Konto des Empfängerinstituts)
3 Bankgeschäftstage bei Instituts übergreifenden Inlandszahlungen (bis zur Gutschrift auf dem Konto des Empfängerinstituts)
2 Bankgeschäftstage innerhalb eines Instituts (bis zur Gutschrift auf dem Empfängerkonto)
1 Bankgeschäftstag innerhalb der gleichen Haupt- oder Zweigstelle (bis zur Gutschrift auf dem Empfängerkonto)
Inhalt einer Überweisung erläutern
Wird anhand einer Beispielrechnung und eines Überweisungsträgers erläutert und durchgeführt.
Mindestinhalt
Schriftart (Druckschrift)
Name und Kontonummer des Absenders (Wer überweist das Geld)
Bankleitzahl der beauftragten Bank (Welche Bank gibt den Auftrag)
Name und Kontonummer des Empfängers (Wer soll das Geld bekommen)
Bankleitzahl der Empfängerbank (Welche Bank soll das Geld bekommen)
Höhe des Betrages (Wie viel Geld soll überwiesen werden)
Angaben über den Verwendungszweck (Wofür wird das Geld überwiesen)
Datum
Unterschrift
1. Lernziele: Definition der Richt-, Grob- und Feinlernziele sowie Aufschlüsselung in kognitive, psychomotorische und affektive Kompetenzbereiche.
2. Unterweisungsentwurf zur Eignungsprüfung der Ausbilder: Zusammenstellung der administrativen Rahmenbedingungen wie Ort, Datum, Hilfsmittel und methodische Einordnung.
3. Unterweisungsablauf: Detaillierte Darstellung des pädagogischen Prozesses in vier Stufen, von der Vorbereitung bis zur eigenständigen Übung der Auszubildenden.
Zahlungsverkehr, Überweisung, Überweisungsträger, 4-Stufen-Methode, Auszubildende, Bankgeschäftstage, Belegwesen, Ausbildereignung, Rechnungswesen, Finanztransaktion, Ausbildung, Fachkompetenz, Kontoverbindung, Bankleitzahl, Verwendungszweck.
Die Arbeit dient als strukturierter Unterweisungsentwurf für eine Ausbildereignungsprüfung und befasst sich mit der Vermittlung der fachlichen Kompetenz zum korrekten Ausfüllen von Überweisungsbelegen.
Der Fokus liegt auf dem bargeldlosen Zahlungsverkehr, den rechtlichen Rahmenbedingungen der Ausbildung sowie der Anwendung didaktischer Lehrmethoden.
Die Auszubildenden sollen befähigt werden, einen Überweisungsträger eigenständig, sachlich richtig und fehlerfrei auszufüllen.
Es wird die klassische 4-Stufen-Methode (Vorbereiten, Vormachen/Erklären, Nachmachen/Erklären lassen, Üben) verwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in den detaillierten Unterweisungsablauf, der die zeitliche Einteilung und die konkreten Aktionen von Ausbilder und Auszubildenden beschreibt.
Wesentliche Begriffe sind Zahlungsverkehr, Überweisungsträger, 4-Stufen-Methode und Ausbildungskompetenz.
Die Selbstkontrolle dient dazu, dass die Auszubildenden die Belege des jeweils anderen prüfen, um Fehlerquellen selbstständig zu identifizieren und die eigene Fachkompetenz zu festigen.
Die Fristen werden in Abhängigkeit zur Art der Überweisung (Inlands- vs. Auslandszahlung, innerhalb oder außerhalb des Instituts) definiert, um die Auszubildenden für zeitliche Abläufe im Zahlungsverkehr zu sensibilisieren.
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