Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2010
7 Seiten, Note: 94,0
1 Rahmenbedingungen
1.1 Der Ausbilder
1.2 Die Auszubildende
1.3 Ausbildungsort und –zeitpunkt
1.4 Arbeitsmittel
1.4.1 Verwendete Chemikalien und Glasgeräte
1.4.2 Persönliche Schutzausrüstung
1.4.3 Medien
1.5 Ablaufplanung
2 Inhaltliche Analyse
2.1 Thema der Unterweisung und Einordnung in den Ausbildungsrahmenplan
2.2 Fachlicher Inhalt
2.3 Vorangegangene Unterweisungen
2.4 Lernziele
2.4.1 Richtlernziel
2.4.2 Groblernziel
2.4.3 Feinlernziele
2.5 Schlüsselqualifikationen
3 Die Unterweisung nach der 4-Stufen-Methode
3.1 Stufe 1: Vorbereitung der Auszubildenden
3.2 Stufe 2: Vorführen des Arbeitsvorgangs durch den Ausbilder
3.3 Stufe 3: Ausführen durch den Auszubildenden
3.4 Stufe 4: Üben
4 Lernerfolgskontrolle
5 Resümee und Verabschiedung
Das Hauptziel dieser Unterweisung ist es, der Auszubildenden im Beruf Chemielaborant/-in die theoretischen Grundlagen und die praktischen Fertigkeiten zur Dichtebestimmung von Flüssigkeiten mittels eines Aräometers (Senkspindel) nach der 4-Stufen-Methode zu vermitteln.
3.2 Stufe 2: Vorführen des Arbeitsvorgangs durch den Ausbilder
Die Untersuchungslösung wird in einen 500 ml-Messzylinder eingefüllt. Der Meßzylinder wird dabei bis ca. 2cm unter den Rand gefüllt.
Die Spindel muss ungehindert, gerade und vollständig in die Flüssigkeit eintauchen. Die verwendete Flüssigkeitsmenge muss dafür ausreichen; die Flüssigkeit soll aber nicht überlaufen.
Die Spindel wird vorsichtig in die Flüssigkeit eingetaucht. Dabei dreht man die Spindel leicht um die eigene Achse.
Durch die Drehbewegung werden evtl. anhaftende Luftblasen entfernt.
Die Spindel sollte möglichst mittig platziert werden und darf die Gefäßwandung dabei nicht berühren.
Wenn die Spindel die Gefäßwandung berührt kommt es zu Messfehlern und Ablesefehlern.
Die Spindel „zur Ruhe“ kommen lassen und den Messbereich ablesen.
Der Messwert kann erst dann genau abgelesen werden, wenn sich die Spindel nicht mehr auf und ab bewegt.
1 Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel definiert die personellen Voraussetzungen sowie die Rahmenbedingungen bezüglich Zeit, Ort und notwendiger Arbeitsmittel für die Durchführung der Unterweisung.
2 Inhaltliche Analyse: Hier erfolgt die Einordnung in den Ausbildungsrahmenplan sowie die Festlegung der fachlichen Inhalte und der konkreten Lernziele für die Auszubildende.
3 Die Unterweisung nach der 4-Stufen-Methode: Dieser Kernbereich beschreibt die praktische Anwendung der Unterweisungsmethode, unterteilt in Vorbereitung, Vorführung, Ausführung durch die Auszubildende und Übungsphasen.
4 Lernerfolgskontrolle: Beschreibt die Methoden zur Überprüfung des Wissensstandes und der Fertigkeiten der Auszubildenden durch gezielte Kontrollfragen und Ergebnisvergleiche.
5 Resümee und Verabschiedung: Abschluss der Unterweisungseinheit mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und organisatorischen Hinweisen für das Berichtsheft.
Dichtebestimmung, Aräometer, Senkspindel, Chemielaborant, Ausbildung, 4-Stufen-Methode, Archimedisches Prinzip, Labortechnik, Messzylinder, Unterweisung, Lernziele, Stoffkonstanten, Arbeitssicherheit, Praxisanleitung, Berufsbildung
Die Arbeit stellt ein Konzept für eine betriebliche Unterweisung im Ausbildungsberuf Chemielaborant/-in dar, um die korrekte Dichtebestimmung von Flüssigkeiten zu erlernen.
Die zentralen Themen sind die physikalischen Grundlagen der Dichte, der Umgang mit dem Aräometer und die didaktische Anwendung der 4-Stufen-Methode.
Die Auszubildende soll befähigt werden, nach der Unterweisung eigenständig und korrekt die Dichte verschiedener Flüssigkeiten mittels einer Senkspindel zu bestimmen.
Zur Wissensvermittlung und praktischen Einweisung wird die klassische 4-Stufen-Methode angewandt, die eine systematische Abfolge von Vorbereitung, Vorführung, Nachahmung und Übung umfasst.
Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Zielanalyse sowie die detaillierte Beschreibung der praktischen Schritte zur Handhabung des Messgeräts und der Messlösung.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Dichtebestimmung, Aräometer, 4-Stufen-Methode, Ausbildung und labortechnische Fertigkeiten aus.
Die Drehbewegung der Spindel beim Eintauchen dient dazu, anhaftende Luftblasen zu entfernen, die das Messergebnis verfälschen könnten.
Die Kontrolle erfolgt durch gezielte Kontrollfragen zu den Arbeitsschritten sowie durch den Vergleich der von der Auszubildenden gemessenen Werte mit den vorgegebenen Herstellerangaben.
Die Spindel darf die Gefäßwandung nicht berühren, da ein Kontakt zu Messfehlern und Ablesefehlern führt.
Der Messwert darf erst abgelesen werden, wenn die Spindel vollständig zur Ruhe gekommen ist und sich nicht mehr auf und ab bewegt.
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