Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2010
4 Seiten, Note: 1.00
1.Stufe: Vorbereitende Arbeiten
1.1. Vorbereitung des Arbeitsplatzes
1.2. Vorbereitung der Arbeitsmittel
1.3. Vorbereiten des Lehrlings
2.Stufe: Vormachen/ Erarbeitung
3. Stufe: Nachmachen
4.Stufe: Abschluss der Unterweisung
Das Hauptziel dieser Unterweisung ist die Vermittlung der fachgerechten Technik zur Raseneinsaat für Auszubildende im Garten- und Landschaftsbau. Die Forschungs- bzw. Arbeitsschritte fokussieren sich auf die korrekte Vorbereitung des Bodens, die präzise Ausbringung des Saatguts sowie die notwendigen Pflegemaßnahmen zur Sicherung des Anwuchserfolgs.
2.Stufe: Vormachen/ Erarbeitung
umgraben Mit dem Spaten Bodenlockerung
Glatt einebnen Mit der harke, eben Oberfläche ist nicht ebenerdig
Unrat absammeln Mit der Hand in den Eimer Mähhinternisse
Erdklumpen zerkleinern Mit der Schaufel zerkleinern Feingefüge des Bodens herstellen
Schnurnägel setzen Fest einschlagen mit dem Fäustel Flächeneingrenzung
Schnur straff anbringen Fest in ausreichender Höhe Genaue Bestimmung für 1 m²
Rasenmischung mischen Mit der Hand Entmischung vermeiden weil das Saatgut verschieden schwere Samen enthält
Samenmischung ausbringen Die Samenmenge( eine Handvoll ca. 25 g) in zwei gegenläufigen Gängen ausstreuen Gleichmäßigere Verteilung der Saatgutmischung
Saat einarbeiten Mit dem Rechen/ Harke 0,5 bis 1 cm tief Damit der Bodenkontakt hergestellt wird, Unterbindung von Vogelfraß
anwalzen Mit einer Walze längs und quer leicht einwalzen Schutz gegen Vogelfraß und Herstellung des Bodenkontaktes
Vogelscheuche aufstellen Auffällig aufstellen Vögel baden Ihr Gefieder gern in trockener erde und werfen dadurch das Saatgut durcheinander
gießen Leicht angießen nicht überschwemmen Herstellung Bodenkontakt von Saatgut und Boden, Keimung des Saatgutes
1.Stufe: Vorbereitende Arbeiten: Dieses Kapitel erläutert die notwendigen organisatorischen Schritte, wie die Vorbereitung des Arbeitsplatzes, der Werkzeuge sowie die Einweisung des Lehrlings inklusive der Sicherheitsunterweisung.
2.Stufe: Vormachen/ Erarbeitung: Hier werden die konkreten fachlichen Arbeitsschritte von der Bodenlockerung bis zum fachgerechten Angießen in einer übersichtlichen Matrix dargestellt, ergänzt durch die jeweilige methodische Umsetzung und fachliche Begründung.
3. Stufe: Nachmachen: Dieses Kapitel beschreibt die Einbindung des Lehrlings in den Arbeitsprozess, bei der er die zuvor demonstrierten Schritte selbstständig ausführen und erklären soll.
4.Stufe: Abschluss der Unterweisung: Hier werden die abschließende Erfolgskontrolle, die Bewertung der Arbeitsleistung sowie die Ordnung am Arbeitsplatz definiert.
Raseneinsaat, Gartenbau, Auszubildender, Bodenbearbeitung, Saatgut, Vier-Stufen-Methode, Arbeitssicherheit, Bodenkontakt, Keimung, Gartenpflege, Landschaftsbau, Fachpraxis, Unterweisung, Rasenmischung, Aussaat
Die Unterweisung dient der praktischen Anleitung eines Auszubildenden im Bereich Gärtner im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau zur korrekten Durchführung einer Raseneinsaat.
Die Arbeit umfasst die fachgerechte Vorbereitung des Bodens, die Auswahl und Ausbringung von Saatgut sowie die notwendigen Schritte zum Schutz und zur Pflege der eingesäten Fläche.
Das Ziel ist die Vermittlung der Fähigkeit, eine Rasenfläche fachgerecht und unter Berücksichtigung agronomischer sowie sicherheitstechnischer Aspekte anzulegen.
Es wird die klassische Vier-Stufen-Methode angewendet: Vorbereiten, Vormachen/Erarbeiten, Nachmachen und Abschluss/Erfolgskontrolle.
Der Hauptteil ist in eine detaillierte Matrix gegliedert, die jeden Arbeitsschritt (z.B. Umgraben, Einrechen, Walzen) mit der zugehörigen Methode und einer fachlichen Begründung verknüpft.
Wichtige Begriffe sind Raseneinsaat, Bodenkontakt, Vier-Stufen-Methode, Saatbettbereitung und Arbeitssicherheit.
Da Saatgutmischungen aus unterschiedlich schweren Samen bestehen, muss durch manuelles Mischen eine Entmischung verhindert werden, um eine gleichmäßige Verteilung auf der Fläche zu gewährleisten.
Sie verhindert, dass Vögel die frisch bearbeitete Erde als Badeplatz nutzen und dadurch das Saatgut durcheinanderbringen oder aufpicken.
Das Anwalzen dient dazu, den Bodenkontakt des Saatguts zu verbessern und die Saat vor Vogelfraß zu schützen.
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