Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2010
8 Seiten, Note: 1,0 (99 Punkte)
1. Ausgangssituation
2. Richtlernziel
3. Groblernziel
4. Feinlernziel
5. Lernziel im kognitiven Bereich
6. Lernziel im affektiven Bereich
7. Lernziel im psychomotorischen Bereich
8. Einleitung
9. Hauptteil
10. Abschluss
11. Anlage: Arbeitsblatt zum Thema Unfallversicherung
Das Hauptziel dieser Unterweisung ist es, Auszubildenden im ersten Lehrjahr die sechs Leistungsarten der Unfallversicherung zu vermitteln, um sie für eine eigenverantwortliche und kompetente telefonische Kundenberatung zu qualifizieren.
Ausgangssituation
Die beiden achtzehnjährigen Auszubildenden des ersten Lehrjahrs werden in der Abteilung Kundenbetreuung ausgebildet. In dieser Abteilung werden Kunden telefonisch zu Kraftfahrt- und Kompositsparten betreut und eingehender Schriftwechsel zu diesen bearbeitet. Dem praktischen Einsatz am Telefon geht ein Theorieblock voraus, in welchem die Auszubildenden unter anderem die nötigen Kenntnisse zum Thema Unfallversicherung vermittelt bekommen.
In der letzten Unterrichtseinheit vor zwei Wochen haben sie bereits die Definition des Unfallbegriffs sowie den Geltungsbereich der Unfallversicherung kennengelernt. Letzte Woche waren die Auszubildenden in der Berufsschule. Nun wird der Unterricht zum Thema Unfallversicherung fortgesetzt.
Bisher zeigten die Auszubildenden gute Leistungen. Sie sind etwas nervös, was den baldigen Einsatz am Telefon angeht und aus diesem Grund wissbegierig bezüglich der theoretischen Hintergründe der einzelnen Versicherungssparten. Bei beiden soll das Ausbildungsverhältnis auch über die Probezeit hinaus fortgesetzt werden.
Ausgangssituation: Beschreibung der Rahmenbedingungen der Auszubildenden und der Zielsetzung der Unterweisung im Rahmen der Kundenbetreuung.
Richtlernziel: Festlegung des übergeordneten Ausbildungsziels zum Kennenlernen von Versicherungs- und Finanzprodukten.
Groblernziel: Definition des Ziels, Personen- und Sachversicherungsprodukte für Privatkunden beschreiben und deren Nutzen darstellen zu können.
Feinlernziel: Konkrete Zielvorgabe, die sechs Leistungsarten der Unfallversicherung zu kennen, um Kunden beratend zur Seite zu stehen.
Lernziel im kognitiven Bereich: Fokus auf das Erlernen der sechs Leistungsarten sowie der entsprechenden Zielgruppen.
Lernziel im affektiven Bereich: Entwicklung eines Bewusstseins für die Wichtigkeit der privaten Unfallversicherung und Motivation zur fachlichen Weiterentwicklung.
Lernziel im psychomotorischen Bereich: Feststellung, dass in dieser Unterweisung keine psychomotorischen Fertigkeiten vermittelt werden.
Einleitung: Detaillierter Ablaufplan der Begrüßung, Themanennung und Wiederholung der vorangegangenen Unterrichtsinhalte.
Hauptteil: Strukturierte Erarbeitung der Leistungsarten mittels Visualisierung und praxisnaher Übungen zur Kontrolle des Lernerfolgs.
Abschluss: Zusammenfassende Sicherung der Ergebnisse, Ausblick auf kommende Themen und administrative Hinweise.
Anlage: Arbeitsblatt zum Thema Unfallversicherung: Zusammenfassung der Definition des Unfallbegriffs und des Geltungsbereichs als Lernhilfe.
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Der Entwurf dient als strukturierte Planung für eine Unterweisung von Auszubildenden zur Versicherungskauffrau bzw. zum Versicherungskaufmann im Bereich der privaten Unfallversicherung.
Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig die Definition des Unfallbegriffs, den Geltungsbereich der Versicherung sowie die sechs spezifischen Leistungsarten und deren Nutzen für Kunden.
Das Ziel ist, dass die Auszubildenden die Leistungsarten sicher beherrschen, um Kunden in der Abteilung Kundenbetreuung selbstständig und eigenverantwortlich zu beraten.
Es wird eine didaktisch strukturierte Kurzvortragsmethode gewählt, die aktivierende Elemente wie Visualisierung an Flipchart und Pinnwand sowie Fallbeispiele zur Lernerfolgskontrolle beinhaltet.
Der Hauptteil widmet sich der aktiven Erarbeitung der Leistungsarten durch Bildmaterial, der Herleitung von Zielgruppen und der praktischen Anwendung des Gelernten durch eine Übung.
Die zentralen Schlagworte sind Unfallversicherung, Leistungsarten, Ausbildung, Kundenberatung und fachliche Handlungskompetenz.
Weil es für den Verkauf von Versicherungsprodukten entscheidend ist, dass die Auszubildenden nicht nur Fakten kennen, sondern auch die existenzielle Bedeutung des Schutzes für den Kunden erkennen und motiviert sind, diesen Bedarf aktiv zu kommunizieren.
Der Praxiseinsatz am Telefon dient als unmittelbarer Motivator; die Unterweisung bereitet die Auszubildenden gezielt darauf vor, fachlich sicher auf Kundenanfragen reagieren zu können.
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