Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2011
18 Seiten, Note: 1,3
1. Angaben zur Lerngruppe
1.1 Lerngruppenzusammensetzung
1.2 Besonderheiten der Lerngruppe
1.3 Ausprägungen der Kompetenzbereiche in der Lerngruppe
1.4 Unterrichtseinsatz in der Klasse
2. Didaktisch-methodische Analyse
2.1 Vorgaben der Richtlinien/ Legitimation des Themas
2.2 Einordnung der Unterrichtsstunde in die Unterrichtsreihe
2.3 Hauptintention
2.4 Didaktische Transformation
2.5 Methodisches Vorgehen
3. Lernziele
4. Geplanter Unterrichtsverlauf
5. Literatur- und Quellenverzeichnis
6. Anhang
Anhang 1:
Anhang 2:
Anhang 3:
Anhang 4:
Anhang 5:
Die vorliegende Unterrichtseinheit zielt darauf ab, Auszubildenden im Berufsbild Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte die praktische Anwendung der Verteilungsrechnung bei der Abrechnung von Reisekosten nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) zu vermitteln. Im Zentrum steht die Fähigkeit, komplexe Reisekosten bei der Zusammenlegung mehrerer Mandantentermine anteilmäßig und sachgerecht auf die jeweiligen Auftraggeber zu verteilen, um die Wirtschaftlichkeit der Kanzlei zu gewährleisten.
2.3 Hauptintention
Der didaktische Schwerpunkt der heutigen Stunde besteht darin, dass die Schüler erlernte Techniken auf berufsrelevante Inhalte anwenden. Sie sind in der Lage ihre Kenntnisse der Verteilungsrechnung selbstständig umzusetzen, indem sie geeignete Lösungsstrategien entwickeln und sie fachbezogen anwenden. Zudem sollen sie erkennen, dass sie Techniken erworben haben, die in einer Kanzlei gängige Praxis darstellen und somit für sie subjektiv bedeutsam sind. Des Weiteren ist diese Stunde ein weiterer Baustein in dem übergeordneten Vorhaben, den Schülern die Möglichkeit zu geben, ihr ökonomisches Denken zu entwickeln und zu festigen. Zum ökonomischen Denken gehört es u.a. zu erkennen, dass es zu der Wirtschaftlichkeit einer Kanzlei gehört innerhalb einer gegebenen Zeit den höchstmöglichen Umsatz zu machen.
1. Angaben zur Lerngruppe: Beschreibung der Klassenstruktur, der heterogenen Vorbildung und des sozialen Lernklimas der angehenden Rechtsanwaltsfachangestellten.
2. Didaktisch-methodische Analyse: Herleitung der Unterrichtsreihe aus dem Rahmenlehrplan sowie Erläuterung der didaktischen Reduktion und methodischen Prinzipien.
3. Lernziele: Definition der fachlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen, die von den Lernenden am Ende der Unterrichtsstunde erreicht werden sollen.
4. Geplanter Unterrichtsverlauf: Tabellarische Übersicht der Phasen, Inhalte, eingesetzten Methoden (Partnerarbeit, Unterrichtsgespräch) und Medien.
5. Literatur- und Quellenverzeichnis: Auflistung der verwendeten Lehrbücher, Gesetzeskommentare und didaktischen Fachliteratur.
6. Anhang: Bereitstellung der für den Unterricht notwendigen Materialien wie Karten, Belege, Arbeitsblätter und Lösungsbeispiele.
Verteilungsrechnung, Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, RVG, Reisekosten, Kanzleipraxis, Rechtsanwaltsfachangestellte, Honorarabrechnung, Wirtschaftlichkeit, Mandanten, Geschäftsreise, Fachkunde, Rechnungswesen, Didaktik, Berufsausbildung, Gesetzestexte
Die Arbeit ist ein Unterrichtsentwurf für den Bereich Rechnungswesen im Ausbildungsberuf Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte und behandelt die korrekte Verteilung von Reisekosten nach dem RVG.
Die zentralen Themen sind das berufsbezogene Rechnen, die Anwendung des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes sowie die betriebswirtschaftliche Optimierung von Mandantenabrechnungen.
Das Ziel ist, dass die Auszubildenden selbstständig in der Lage sind, bei kombinierten Geschäftsterminen die entstandenen Reisekosten anteilmäßig und rechtssicher auf die jeweiligen Mandanten zu verteilen.
Der Unterricht folgt einem induktiven Ansatz, bei dem von einem konkreten, praxisnahen Fall auf allgemeine Regeln der Kostenverteilung geschlossen wird, unterstützt durch Partnerarbeit und fragend-entwickelnde Sequenzen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Rechtmäßigkeit von Belegen, die Berechnung der Gesamtkosten für Dienstreisen und deren anschließende Verteilung nach einem mathematischen Verteilungsschlüssel.
Wichtige Begriffe sind Verteilungsrechnung, RVG, Reisekosten, Kanzleipraxis und berufliche Handlungskompetenz.
Sie ist essentiell für die Wirtschaftlichkeit der Kanzlei, da eine fehlerhafte Verteilung zu überhöhten Auslagen führt, die gegenüber den Mandanten nicht abgerechnet werden dürfen.
Durch die aktive Arbeit mit Gesetzestexten des RVG müssen die Schüler lernen, komplexe rechtliche Vorgaben auf konkrete Rechnungsbeispiele anzuwenden und eigenständig zu interpretieren.
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