Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2008
20 Seiten, Note: 1,3
1. Ausbildungsthema
2. Fachliche Einordnung des Themas
3. Ausbildungswert des Themas
4. Beschreibung des / der Auszubildenden
5. Lernzielbeschreibung
6. Unterweisungsmethode
7. Benennung der Ausbildungsmittel / Medien
8. Ausbildungsplatz / Lernort
9. Verlaufsplanung
9.1. 1. Stufe Vorbereitung
9.2. 2. Stufe Vormachen und Erklären
9.3. 3. Stufe Nachmachen durch den Auszubildenden
9.4. 4. Stufe Auswertung und Übung
10. Lernzielkontrolle
11. Auzug Ausbildungsrahmenplan
Das Hauptziel dieser Lehrunterweisung ist es, dem Auszubildenden die Kompetenz zu vermitteln, einen Antrag zur Girokontoeröffnung für eine voll geschäftsfähige Privatperson fachgerecht, fehlerfrei und unter Einhaltung gesetzlicher sowie interner Bestimmungen auszufüllen, um ihn so schrittweise an die eigenständige Kundenberatung heranzuführen.
2. Fachliche Einordnung des Themas
Die Wahl meines Ausbildungsthemas begründe ich mit dem Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung Bankkaufmann / Bankkauffrau, Abschnitt III Kontoführung und Zahlungsverkehr: §3 Nr. 3.1.
b) Konten für Kunden eröffnen, führen und abschließen
Der Auszubildende befindet sich in der Ausbildung zum Bankkaufmann / Bankkauffrau. Der Auszubildende ist derzeit in einer Filiale der Bank eingesetzt. Ziel dieses Ausbildungsabschnittes ist es, den Auszubildenden an die selbständige Beratung von Kunden heranzuführen. Die Eröffnung von Girokonten gehört für einen zukünftigen Kundenberater zum Tagesgeschäft. Mit der heutigen Lehrunterweisung werden die Grundlagen für diese Tätigkeit geschaffen.
Der Auszubildende lernt einen Antrag auf Kontoeröffnung korrekt auszufüllen, um in naher Zukunft selbständig (unter Aufsicht eines Ausbilders) Konten für Kunden zu eröffnen.
1. Ausbildungsthema: Definition des Unterweisungsthemas, welches das korrekte Ausfüllen eines Girokontoeröffnungsantrags für Privatpersonen umfasst.
2. Fachliche Einordnung des Themas: Begründung der Relevanz des Themas basierend auf dem offiziellen Ausbildungsrahmenplan für Bankkaufleute.
3. Ausbildungswert des Themas: Erläuterung der Bedeutung dieser Basiskompetenz für eine sichere und selbstbewusste Durchführung von Beratungsgesprächen.
4. Beschreibung des / der Auszubildenden: Darstellung des Ausbildungsstandes, der schulischen Voraussetzungen sowie der bisherigen praktischen Erfahrungen des Auszubildenden.
5. Lernzielbeschreibung: Festlegung der messbaren Ziele, die der Auszubildende am Ende der Unterweisung erreicht haben soll.
6. Unterweisungsmethode: Begründung der Wahl der Vier-Stufen-Methode zur effektiven Vermittlung komplexer Arbeitsschritte.
7. Benennung der Ausbildungsmittel / Medien: Auflistung aller für die Unterweisung notwendigen Materialien.
8. Ausbildungsplatz / Lernort: Beschreibung der Lernumgebung, die eine realistische Kundengesprächssituation simuliert.
9. Verlaufsplanung: Detaillierte Darstellung der vier Phasen der Unterweisung von der Vorbereitung bis zur Auswertung.
10. Lernzielkontrolle: Beschreibung der Methoden zur Überprüfung des Lernerfolgs, inklusive gezielter Fachfragen.
11. Auzug Ausbildungsrahmenplan: Dokumentation des offiziellen Rahmenplans für das Berufsbild.
Bankkaufmann, Girokontoeröffnung, Unterweisung, Vier-Stufen-Methode, Ausbildungsrahmenplan, Kontovertrag, Legitimation, § 154 AO, Kontoeröffnung, Kundengespräch, Vertragsabschluss, Sorgfaltspflicht, Ausbildung, Privatkunde, Bankgeschäft
Die Unterweisung vermittelt einem Auszubildenden die korrekte und rechtssichere Durchführung einer Girokontoeröffnung für eine Privatperson.
Im Zentrum stehen die korrekte Datenerfassung, die Einhaltung gesetzlicher Legitimationsvorschriften, das Entwerten ungenutzter Vertragsfelder und die AGB-Erklärung.
Das Ziel ist, den Auszubildenden dazu zu befähigen, Kontoverträge eigenständig, sorgfältig und unter Berücksichtigung von Compliance-Vorgaben auszufüllen.
Es wird die bewährte Vier-Stufen-Methode angewandt, die Theorie und Praxis durch Vormachen, Erklären und Nachmachen verbindet.
Den Hauptteil bildet die detaillierte Verlaufsplanung, die jeden einzelnen Arbeitsschritt bei der Kontoeröffnung sowie die begleitenden methodischen Hinweise beschreibt.
Wichtige Begriffe sind Bankkaufmann, Kontoeröffnung, Vier-Stufen-Methode, Legitimationsprüfung und Sorgfaltspflicht.
Die Vorlage dient der eindeutigen Identifikation des Kunden gemäß § 154 der Abgabenordnung (AO), um Steuerhinterziehung und Kontenmissbrauch zu verhindern.
Die Verlaufsplanung unterscheidet zwischen Fehlern, die sofortiges Eingreifen erfordern (z.B. Falscherfassung), und solchen, die im Nachgang besprochen werden können.
Die Kontrolle erfolgt zum einen durch die selbstständige Ausführung weiterer Übungsanträge und zum anderen durch gezielte theoretische Fragen des Ausbilders.
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