Unterweisung / Unterweisungsentwurf, 2011
17 Seiten, Note: bestanden
Übersicht zur schriftlichen Vorbereitung der Ausbildungssituation
Erklärung des Prüfungsteilnehmers:
Operationalisiertes Lernziel
Begründung der Methodenwhal
1 Ausgangssituation
Betrieb
Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan
1.1 Ausbildung im Verkauf – Kundenaufträge bearbeiten
2 Lernziele
2.1 Richtlernziel
2.2 Groblernziel
2.3 Feinlernziel
3. Vorbereitung
3.1 Vorbereiten der erforderlichen Materialen / Lernatmosphäre schaffen
3.2 Vorstellen und persönlichen Kontakt herstellen
3.3 Anknüpfungspunkte
3.4 Nennen des Lernziels
3.5 Sinn und Zweck der Aufgabe erläutern
3.6 Motivation
3.7 Klären der Vorkenntnisse
4. Informationen zum Streckengeschäft
4.1 Was ist ein Streckengeschäft?
4.2 Merkmale
4.2 Vor- und Nachteile
5. Ablauf des Lehrgespräches
5.1 Fallbeispiel:
5.2 Informationen einholen und weitergeben:
5.3 Erstellen des Auftrages:
5.4 Weiterführen der Belege:
5.5 Wiederholen der Lerninhalte:
5.6 Erfolgskontrolle:
6. Abschluss
6.1 Hinweise zur nächsten Unterweisung:
6.2 Berichtsheft
Diese Arbeit dient der strukturierten Vorbereitung einer betrieblichen Unterweisung für Auszubildende im Berufsbild Kaufmann/Kauffrau im Groß- und Außenhandel. Das primäre Ziel ist es, dem Auszubildenden die Prozesse, Vor- und Nachteile sowie die korrekte Auftragsabwicklung bei einem Streckengeschäft fundiert zu vermitteln.
4.1 Was ist ein Streckengeschäft?
Das Streckengeschäft (auch Direktversand) bezeichnet in der Logistik eine besondere Geschäftsform des Handels. Kennzeichnend ist hierbei, dass ein Händler Ware vom Lieferanten erwirbt und sie an den Kunden weiterverkauft, ohne physischen Kontakt mit der Ware zu haben. Die Lieferung der Ware erfolgt direkt von unserem Lieferanten an unseren Kunden.
4.2 Merkmale
• Kunde bestellt beim Großhändler jedoch wird vom Lieferanten geliefert.
• Großhändler hat zu keinem Zeitpunkt physischen Kontakt zur Ware
1 Ausgangssituation: Definiert den betrieblichen Rahmen, den Ausbildungsberuf und die notwendigen Ausbildungsmittel für die Unterweisung.
2 Lernziele: Legt die Richt-, Grob- und Feinlernziele für den kognitiven Kompetenzerwerb des Auszubildenden fest.
3. Vorbereitung: Beschreibt die organisatorischen Schritte, die Schaffung der Lernatmosphäre sowie die methodische Einstimmung auf das Thema.
4. Informationen zum Streckengeschäft: Erläutert die theoretischen Grundlagen, Definitionen und die spezifischen Vor- und Nachteile dieser Handelsform.
5. Ablauf des Lehrgespräches: Detailliert den praktischen Unterweisungsablauf inklusive Fallbeispiel, Belegwesen und Erfolgskontrolle.
6. Abschluss: Beinhaltet Hinweise zur weiteren Ausbildung und die Dokumentation im Berichtsheft.
Streckengeschäft, Großhandel, Auftragsbearbeitung, Direktversand, Lehrgespräch, Ausbildung, Logistik, Lieferanten, Kundenauftrag, Warenwirtschaftssystem, Belegwesen, Lieferschein, Rechnung, betriebliche Standards, Materialwirtschaft.
Der Fokus liegt auf der Vermittlung des Streckengeschäfts als spezielle Handelsform, bei der der Großhändler keine physische Berührung mit der Ware hat.
Neben der Definition gehören dazu der Prozessablauf, die Vor- und Nachteile sowie die korrekte Abwicklung der Belege im Warenwirtschaftssystem.
Der Auszubildende soll selbstständig erkennen, wann eine Streckenlieferung sinnvoll ist und wie dieser Geschäftsvorgang fehlerfrei abgewickelt wird.
Die Inhalte werden primär durch die Methode des Lehrgesprächs vermittelt, da diese besonders gut für den kognitiven Lernbereich geeignet ist.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung, die praktische Darstellung anhand eines Fallbeispiels und die anschließende Erfolgskontrolle.
Wichtige Begriffe sind Streckengeschäft, Direktversand, Auftragsbestätigung, Lagerkosten und Warenwirtschaft.
Es ermöglicht die Einsparung von Lager- und Personalkosten sowie eine effizientere Nutzung von Lagerkapazitäten bei größeren Warenmengen.
Nach einem mündlichen Wiederholen der Inhalte durch den Auszubildenden erfolgt eine zehnminütige schriftliche Erfolgskontrolle, die danach gemeinsam besprochen wird.
Die Dokumentation ist essenziell, da die Unterweisung zur Nachvollziehbarkeit des Ausbildungsfortschritts im Berichtsheft festgehalten werden muss.
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